Galaxy of Terror
Story:
Das Raumschiff Remus verschwindet. Daraufhin wird das Raumschiff Quest losgeschickt, um das Verschwinden des Remus zu untersuchen. Doch als die Quest auf dem Planeten Morganthus notlandet, nimmt der Schrecken seinen Lauf…
Meine Meinung:
Eine neue Besprechung zu Galaxy of Terror wurde von meinem Kumpel gewünscht und da ich den Film sehr lange nicht mehr sah, wurde das für den Horroktober umgesetzt. Galaxy of Terror ist Alien-Abklatsch von Bruce D. Clark und produziert von Roger Corman (Frankenstein Unbound, Piranha, Carnosaur 2) mit weiterer Mithilfe von James Cameron (Aliens - Die Rückkehr, Piranha II – Fliegende Killer, Terminator) und zeigt spätere Genre-Stars wie Sid Haig (House of 1000 Corpses, Coffy) oder Robert Englund (A Nightmare on Elm Street 5: The Dream Child, Wes Craven's New Nightmare, A Nightmare on Elm Street Part 2 – Freddy's Revenge) in grossen Nebenrollen.
Der B-Film hat Charme und hat mir, wie bereits früher, gut gefallen. Klar sieht alles billiger aus als in Alien und die Settings hätten am Ende etwas abwechslungsreicher sein dürfen, dennoch war die Anzahl an Effekten (Bluteffekte, Monster, Kreaturen, Tentakel) sehenswert. Ich hatte deren Anzahl auch als weniger hoch in Erinnerung, so dass ich bei der Neusichtung positiv überrascht wurde. Die Highlights sind definitiv die Effekte. So ist es auch wenig überraschend, dass z.B. die Szene mit dem Wurmmonster und Taaffe O'Connell auch heute noch so wunderbar kontrovers anmutet. Der Plot erinnert nebst Alien und spätere Werke wie Event Horizon oder Sphere - Die Macht aus dem All.
Die Figuren sind relativ hölzern, ihr Schauspiel zu ernst und es gibt eigentlich kaum Sympathieträger. Dass der Schnauzer am Ende überlebt, war jedoch sympathisch. Die wahren Helden sind, wie bereits gesagt, die charmanten Kreaturen des Filmes. Was die projizierten Ängste der Figuren und die damit zusammenhängenden Tötungssequenzen angehen, wurden einige sehr kreative und fantasievolle Momente geschaffen (Sid Haig). Zwar gibt es vor dem sehenswerten Finale paar lahmere Hänger (das Ende von Robert Englund fand ich z.B. sehr unspektakulär), aber im Grossen und Ganzen ist der B-Film sehr kurzweilig und anspruchslos unterhaltsam.
Fazit: Sehenswert!
Infos:
O: Galaxy of Terror
USA 1981
R: Bruce D. Clark
D: Taaffe O'Connell, Sid Haig, Robert Englund, Erin Moran, Edward Albert, Bernard Behrens, Zalman King, Grace Zabriskie
Laufzeit der US-DVD: 81:27 Min.
Gesehen am: Mai 2008 / Neusichtung am: Okt. 2026
Fassungen: Gesehen via US-DVD von Shout Factory = Uncut,
sehr gute Bild- und Tonqualität, Englischer O-Ton (aber keine Subs), diverse
Extras. Den Film gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray (USA, D, Österreich). In
Deutschland heisst der Film u.a. Planet des Schreckens.
