Adresse: Adresse: Schwarzenburgstrasse 134, 3097 Liebefeld
Heute kam ich erneut nicht sonderlich in die Gänge. Ich stand am Vormittag zwischen 09.00-10.00 Uhr auf und sah mir die erste Folge der neuen Carrie Serie an. Noch gewöhnungsbedürftig und nicht alles gefiel, was ich sah. Ich fragte mich, ob einige der Dinge ggf. aus dem Roman stammen, aber nicht im Original-Film Verwendung fanden. Könnte sein. Aber ich bleibe vorerst Mal dran. Danach habe ich das Katzen-Zimmer gereinigt (Katzenklo etc.) und mich rasiert. Danach lag ein Film drin. Ich entschied mich für The Possessed. Danach schrieb ich das Review und machte mit dem Kumpel aus Zürich für morgen ab und fragte, ob er noch Filme haben wolle, welche ich nicht verkaufen konnte. Es war sehr schönes Wetter und es lag drin, am frühen Nachmittag zu zocken (Broforce). Ich ass zwei Toast mit Honig, da ich Hunger bekam. Ich überlegte kurz, 1-2 Stunden laufen zu gehen, da so schönes Wetter. Aber ich war zu faul. Ich war auch zu faul zum Trinken, so dass es bei drei Kaffee bleib.
Heute ging es nicht weit weg. Das Wild abends findet im
Liebefeld statt. In der Nähe, wo ich aufgewachsen bin. Ich nahm den 17.34 Uhr Bus
und war ca. 17.45 Uhr in Köniz im Zentrum. Von dort lief ich, da um diese Zeit
oft Stau durch Verkehr. Um ca. 17.55 Uhr erreichte ich das Restaurant. Meine
Schwester wartete bereits drinnen. Mit ihr war ich vorletztes und vor drei
Jahren schon hier essen und es war hervorragend. Letztes Jahr, als ich bin
einer Kollegin ging, war es schlechter. Daher war ich gespannt, in welche Richtung
sich die Qualität des Besuches entwickeln würde. Die Speisekarte sah auf jeden
Fall etwas anders aus, als im letzten Jahr. Und leider gab es nur wenig
Wild-Angebote. Zudem wurden wir informiert, dass am heutigen Montag eine
reduzierte Speisekarte zur Anwendung kommt. So bietet das Restaurant aktuell
drei verschiedene Speisekarten an. Eine reduzierte für am Montag und an den
anderen Tagen die regulären für die Gaststube und dann nochmals eine andere für
den vornehmeren Teil. Das finde ich schon irgendwie relativ beknackt und
schade. So als wir hätten wissen können, als ich vor Monaten reservierte, dass
es am Montag nur eine reduzierte Speisekarte geben würde. Komisches Geschäftsmodell.
Meine Auswahl sah diesmal wie folgt aus:
Vorspeise
GERÖSTETE KÜRBISCREMESUPPE
«KNIRBS »
MIT KÜRBISKERNÖL
& KERNEN
16.90 CHF
Hauptgang
GEBRATENES REHSCHNITZEL
AN WILDRAHMSAUCE
SPÄTZLI &
HAUSGEMACHTEN HERBSTBEILAGEN
49.50 CHF
Dessert
3x Minidessert
3x 6.50 CHF
Bei der Suppe hoffte ich sehr, dass diese besser sein würde als letztes Jahr. Das war auch der Fall. Sie war ggf. auch leicht grösser als die Portion letztes
Jahr, auch wenn es nach wie vor keine sonderlich grosse Portion war. Dafür war
sie auch leicht günstiger als jene aus dem letzten Jahr. Mehr davon wäre aber wünschenswert
gewesen. Der Hauptgang könnte ggf. ziemlich identisch mit diesem vom letzten
Jahr gewesen sein. Sie hatten leider nur Pfeffer, was ich nicht sonderlich mag,
und das Rehschnitzel. Das Essen wurde in Suppentellern serviert, was mich nicht
störte, jedoch meine Schwester fand es zum Schneiden des Fleisches mühsam.
Zudem bekam sie auch Fleisch, welches z.T. etwas zäh und knorpelig war (ich
hatte dagegen Glück). Das Essen war extrem fein. Jedoch hätte es auch hier, vor
allem bei dem stolzen Preis von 49.50 CHF, eine deutlich grössere Portion
vertragen können. In jedem Restaurant zuvor, wo ich dieses Jahr Wild essen
ging, gab es mehr bis deutlich mehr. Zudem war es sehr schade, dass es keine Marroni
gab. Das sollte eigentlich dazugehören und eine Selbstverständlichkeit sein
(und letztes Jahr gab es diese, wenn auch nicht viele). Und da eine spezielle
Montagabend-Speisekarte gab es auch keine echte Dessertkarte, sondern nur eine Auswahl an
diversen Minidesserts, dessen Preise ich eigentlich für das Gebotene zu hoch
fand. Ich nahm Schokoladenmousse und Vermicelles (leider kein Merengue dabei)
und danach nochmals ein Vermicelles. Alles in allem war die Qualität des
Essens, besonders der Vorspeise, besser als letztes Jahr. Aber es gibt qualitative
Abstriche, so dass ich das Landhaus ggf. ab 2027 von meiner Liste streiche, da
einfach zu viele bessere Alternativen. Dennoch war es ein gemütlicher und schöner
Abend. Um 20.37 Uhr verliessen wir das Restaurant. Ich lief über einen kleinen
Umweg bis zur Endstation des 17er Buses (ca. 30 Minuten) und nahm dort um 21.14
Uhr den Bus für nach Hause. Ich trug nur eine Übergangsjacke und ein Hemd, so
dass ich es relativ kalt fand und froh war, zu Hause durch Heizung, Katzen und
ein starkes, heisses Kaffee aufgewärmt zu werden.
Fazit:
Hervorragend
Sehr gut
Gut und solide
Enttäuschend






































