Adresse: Bärenpl. 5, 3177 Laupen
Am heutigen Sonntag kam ich etwas träge in die Gänge. Ich hatte noch wenige Reinigungsarbeiten auf dem Plan aber am Morgen schrieb ich noch den Restaurantbericht von gestern und schrieb das Review zu The Oily Maniac den ich gestern abends noch sah. Danach hiess es noch etwas Putzen (Badezimmer). Danach musste ich sogar etwas kleines essen, da Hunger (zwei Toast mit Honig). Ich beendete zudem die Cape Fear Serie. Ziemlicher Durchschnitt und nicht wirklich eine Must See Serie. Der Film mit Robert De Niro ist unschlagbar. Die Serie kommt bei weitem nicht an den Film heran. Ich war zeitlich besser dran, als erwartet. Ich würde um ca. 17.30 Uhr abgeholt werden. Also sah ich mir am Nachmittag noch einen weiteren Film an = Q - The Winged Serpent. Sogar für das Review reichte es noch.
Um 17.30 Uhr wurde ich vom befreundeten Ehepaar abgeholt. Sie kamen mit dem Auto. Laupen ist nicht weit weg von Niederwangen, so dass wir schnell vor Ort waren, trotz Baustelle. Aber es hatte praktisch kein Verkehr, da Sonntag und abgelegen. Wir fanden problemlos einen Parkplatz und betraten den Bären. Restaurants mit Namen wie Kreuz, Bären oder Sternen sind immer gut, wenn es um Wild geht. Letztes Jahr besuchte ich den Bären in Laupen erstmalig und war begeistert. Ob es diesmal auch der Fall sein würde? Beide waren eingeladen. Für sie ist es das Geburtstagsgeschenk von letztem Jahr, für ihn ist es das Geburtsgasgeschenk für dieses Jahr. Und sie hatten mir auch noch nette Geschenke für meinen baldigen Geburtstag mitgebracht. Eine It und Godzilla Tasse aus Malaysia, Schokolade und ein tolles Andenken an diverse Persönlichkeiten, welche ich in den letzten Jahren getroffen hatte. An der Stelle nochmals vielen Dank dafür.
Ich musste kurz überlegen, ob ich das gleiche bestellen würde wie letztes Jahr oder ob ich was Neues ausprobieren würde. Da es erst mein 2. Besuch war, wollte ich das gleiche nehmen wie letztes Jahr, um mich vergewissern zu können, ob es mich erneut begeistern würde. Ansonsten hätte mich noch die Gnocchi Vorspeise (Gnocchi aus Bern mit Kürbissauce, glasierten Maroni) sowie das Entrecôte de cerf au poivre (Hirschentrecôte mit Pfefferkruste an Wildrahmsauce, dazu servieren wir unsere feinen Wildgarnituren) interessiert. Werde ich nächstes Jahr nehmen. Das Restaurant ist auch gleichzeitig ein Hotel. Ich finde es hat Charme. Viel Holz. Ich mag den Stil. Es hatte für meine Überraschung noch relativ wenig Gäste, aber wir sind halt alles frühe Esser. So kam es, dass ich das gleiche bestellte wie 2025 d.h. =
…als Vorspeise
Potage de Potiron
Kürbissuppe
verfeinert mit Rahm, Kürbiskernöl und Kernen
13.00 CHF
…als Hauptgang
Medaillon de
chevreuil
Rehmedaillons an
Wildrahmsauce mit Eierschwämmli dazu servieren wir unsere feinen
Wildgarnituren
44.00 CHF
…als Dessert
Vermicelles
Serviert mit Meringue
und Rahm
12.00 CHF
Mein Kumpel bestellte ebenso Wild (Wildterrine & Geschnetzeltes)
und sie verzichtete, probierte aber von unseren Menüs. Beiden schmeckte es auch
sehr, so dass das Geburtstagsgeschenk und der Abend ein voller Erfolg wurde. Das
Essen wurde sehr schnell gebracht und startete mit einer relativ grossen
Portion Kürbissuppe verfeinert mit viel Rahm. Die Suppe war frisch und sehr heiss.
Es tat gut, diese zu kosten und die Suppe war ein Hochgenuss. So ging es mit
dem Hauptgang weiter. Dieser sieht identisch aus, wie das Foto, welches ich letztes Jahr vor Ort schoss. Auch ein gutes Zeichen. Die Rehmedaillons und alle
Zutaten waren absolut hervorragend. Ein Traum für die Sinne. Beine Begleitungen
waren danach satt, ich hingegen gönnte mir statt einem Kaffee noch ein Dessert.
Auch das Vermicelles, ich nahm die reguläre Portion, war extrem fein und hatte
ich, da pure Lust, schnell verschlungen. Nach etwas mehr als einer Stunde
machten wir uns dann schon wieder auf dem Heimweg. Der Bären in Laupen ist
sicher eine Adresse, welche ich auch in Zukunft und/oder ausserhalb des
Wild-Season besuchen werde. Die Preise sind auch fair. Da früh zu Hause gönnte
ich mir noch ein starkes Kaffee und sah mir einen weiteren Film (The Glass Ceiling) an.
Fazit:
Hervorragend
Sehr gut
Gut und solide
Enttäuschend


















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