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Montag, 12. Oktober 2026

Wild Nr. 67 (Landhaus Liebefeld)

 

Adresse: Adresse: Schwarzenburgstrasse 134, 3097 Liebefeld

 


Heute kam ich erneut nicht sonderlich in die Gänge. Ich stand am Vormittag zwischen 09.00-10.00 Uhr auf und sah mir die erste Folge der neuen Carrie Serie an. Noch gewöhnungsbedürftig und nicht alles gefiel, was ich sah. Ich fragte mich, ob einige der Dinge ggf. aus dem Roman stammen, aber nicht im Original-Film Verwendung fanden. Könnte sein. Aber ich bleibe vorerst Mal dran. Danach habe ich das Katzen-Zimmer gereinigt (Katzenklo etc.) und mich rasiert. Danach lag ein Film drin. Ich entschied mich für The Possessed. Danach schrieb ich das Review und machte mit dem Kumpel aus Zürich für morgen ab und fragte, ob er noch Filme haben wolle, welche ich nicht verkaufen konnte. Es war sehr schönes Wetter und es lag drin, am frühen Nachmittag zu zocken (Broforce). Ich ass zwei Toast mit Honig, da ich Hunger bekam. Ich überlegte kurz, 1-2 Stunden laufen zu gehen, da so schönes Wetter. Aber ich war zu faul. Ich war auch zu faul zum Trinken, so dass es bei drei Kaffee bleib.




Heute ging es nicht weit weg. Das Wild abends findet im Liebefeld statt. In der Nähe, wo ich aufgewachsen bin. Ich nahm den 17.34 Uhr Bus und war ca. 17.45 Uhr in Köniz im Zentrum. Von dort lief ich, da um diese Zeit oft Stau durch Verkehr. Um ca. 17.55 Uhr erreichte ich das Restaurant. Meine Schwester wartete bereits drinnen. Mit ihr war ich vorletztes und vor drei Jahren schon hier essen und es war hervorragend. Letztes Jahr, als ich bin einer Kollegin ging, war es schlechter. Daher war ich gespannt, in welche Richtung sich die Qualität des Besuches entwickeln würde. Die Speisekarte sah auf jeden Fall etwas anders aus, als im letzten Jahr. Und leider gab es nur wenig Wild-Angebote. Zudem wurden wir informiert, dass am heutigen Montag eine reduzierte Speisekarte zur Anwendung kommt. So bietet das Restaurant aktuell drei verschiedene Speisekarten an. Eine reduzierte für am Montag und an den anderen Tagen die regulären für die Gaststube und dann nochmals eine andere für den vornehmeren Teil. Das finde ich schon irgendwie relativ beknackt und schade. So als wir hätten wissen können, als ich vor Monaten reservierte, dass es am Montag nur eine reduzierte Speisekarte geben würde. Komisches Geschäftsmodell. Meine Auswahl sah diesmal wie folgt aus:

 

 

Vorspeise

GERÖSTETE KÜRBISCREMESUPPE «KNIRBS »

MIT KÜRBISKERNÖL & KERNEN

16.90 CHF

 

Hauptgang

GEBRATENES REHSCHNITZEL AN WILDRAHMSAUCE

SPÄTZLI & HAUSGEMACHTEN HERBSTBEILAGEN

49.50 CHF

 

Dessert

3x Minidessert

3x 6.50 CHF

  

 

Bei der Suppe hoffte ich sehr, dass diese besser sein würde als letztes Jahr. Das war auch der Fall. Sie war ggf. auch leicht grösser als die Portion letztes Jahr, auch wenn es nach wie vor keine sonderlich grosse Portion war. Dafür war sie auch leicht günstiger als jene aus dem letzten Jahr. Mehr davon wäre aber wünschenswert gewesen. Der Hauptgang könnte ggf. ziemlich identisch mit diesem vom letzten Jahr gewesen sein. Sie hatten leider nur Pfeffer, was ich nicht sonderlich mag, und das Rehschnitzel. Das Essen wurde in Suppentellern serviert, was mich nicht störte, jedoch meine Schwester fand es zum Schneiden des Fleisches mühsam. Zudem bekam sie auch Fleisch, welches z.T. etwas zäh und knorpelig war (ich hatte dagegen Glück). Das Essen war extrem fein. Jedoch hätte es auch hier, vor allem bei dem stolzen Preis von 49.50 CHF, eine deutlich grössere Portion vertragen können. In jedem Restaurant zuvor, wo ich dieses Jahr Wild essen ging, gab es mehr bis deutlich mehr. Zudem war es sehr schade, dass es keine Marroni gab. Das sollte eigentlich dazugehören und eine Selbstverständlichkeit sein (und letztes Jahr gab es diese, wenn auch nicht viele). Und da eine spezielle Montagabend-Speisekarte gab es auch keine echte Dessertkarte, sondern nur eine Auswahl an diversen Minidesserts, dessen Preise ich eigentlich für das Gebotene zu hoch fand. Ich nahm Schokoladenmousse und Vermicelles (leider kein Merengue dabei) und danach nochmals ein Vermicelles. Alles in allem war die Qualität des Essens, besonders der Vorspeise, besser als letztes Jahr. Aber es gibt qualitative Abstriche, so dass ich das Landhaus ggf. ab 2027 von meiner Liste streiche, da einfach zu viele bessere Alternativen. Dennoch war es ein gemütlicher und schöner Abend. Um 20.37 Uhr verliessen wir das Restaurant. Ich lief über einen kleinen Umweg bis zur Endstation des 17er Buses (ca. 30 Minuten) und nahm dort um 21.14 Uhr den Bus für nach Hause. Ich trug nur eine Übergangsjacke und ein Hemd, so dass ich es relativ kalt fand und froh war, zu Hause durch Heizung, Katzen und ein starkes, heisses Kaffee aufgewärmt zu werden.

 

 

 

Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend



















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