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Dienstag, 13. Oktober 2026

Wild Nr. 68 (Restaurant Alter Tobelhof)

 

 

Adresse: Tobelhofstrasse 236, 8044 Zürich

 

Da ich in den letzten zwei Tagen am Morgen nur schwer in die Gänge kam, wollte ich heute früher aufstehen. Ich stellte den Wecker auf 07.00 Uhr und erwachte zwei Minuten früher. Ca. 30 Min. später stand ich auf. Im Job bewege ich mich viel (theoretisch) und aktuell bin ich nur am Serien/Filme schauen und abends gehe ich essen = ich bewege mich zu wenig. Ich werde faul und träge (und vielleicht fett). Wie als wenn ich arbeitslos wäre. Am Morgen putze ich noch etwas und sah mir einen Film an. Das Grauen aus der Tiefe, der dritte Wunschfilm des Kumpels, den ich mir nun für den Horroktober angesehen habe. Am Morgen hatte ich leicht Kopfweh und nahm Schmerzmittel. Das Wetter war etwas wechselhaft. Ab frühen Mittag zockte ich noch wenig (Broforce) und danach zog es mich bereits in die Stadt.

Ich nahm meine Powerbank mit, da ich abends auf der Heimreise auf dem Handy Fussball schauen wollte (= Zeitverschwendung). Heute sollte es nach Zürich gehen. Ich hatte ursprünglich mit dem Kumpel aus Zürich, der hinter dem "Indonesian Fan Project" steht, abgemacht. Doch dieser verweilt nun im Urlaub und zum Glück konnte der andere Kumpel aus Zürich, mit dem ich übermorgen essen gehe, heute für ihn einspringen. Sonst wäre ich auch allein gegangen. Das Essen im Alten Tobelhof ist einfach zu gut, um es zu verpassen. Das muss einmal pro Wild-Season schon sein. Ich nahm eine Zugverbindung nach Aarau und von dort nach Zürich. Es hatte nicht viele Zugreisende. Der Kumpel aus Zürich schrieb mir, dass er um 15.55 Uhr vor Ort sein würde. Eigentlich hatten wir auf 15.30 Uhr abgemacht, aber nicht schlimm. Wir würden uns am Bahnhof Stadelhofen treffen. Beim Starbucks. Ich legte die Strecke durch das Niederdorf zu Fuss zurück und nahm mir Zeit. Ich schoss einige stimmungsvolle Fotos und kaufte in einer Apotheke noch VI-DE 3 Tropfen (die Monatsdosis). Sechs Flaschen. Da habe ich keine mehr. Vielleicht schon seit 1-3 Monaten. Ich weiss es gar nicht.

















Danach kam der Kumpel an und wir nahmen im Starbucks ein Kaffee bzw. ich nahm ein Café Latte. Das tranken wir draussen und führten gute (Film)Gespräche. Ich sah danach, dass diverse ÖV Verbindungen Richtung Restaurant ausfielen. So gingen wir schon um 16.45 Uhr von Stadelhofen Richtung Stettbach und von dort würden wir dann den Bus nehmen. Wir waren schlussendlich um ca. 17.30 Uhr vor Ort und gingen dort noch etwas laufen und sahen uns die Umgebung an. Als wir beim Restaurant waren, gingen wir auch dort noch etwas laufen (zum Wald), als vor Ort auf der Wiese ein Helikopter (!!!) landete und dort, wie es schien, Gäste mir Rollkoffern abgeladen wurden! Ob die zum Restaurant wollten? Ich weiss es nicht, aber sicherlich keine alltägliche Situation. Zürich halt und trotzdem irgendwie wenig überraschend. Danach traten wir ein, ins Restaurant. Um diese Uhrzeit war es noch praktisch leer. Als wir Platz nahmen, händigte ich dem Kumpel einen Film aus, den ich aus der Sammlung verbannt habe: Two Orphan Vampires. Den hat er natürlich schon, aber «nur» auf DVD. Und nun bekam er davon noch eine Blu-Ray Ausgabe. Das Ding wollte leider niemand kaufen. Die Speisekarte studierte ich nicht sonderlich gross. Ich nahm das, was ich in den Letzten 2-3 Jahren vor Ort bereits genoss =

 

Vorspeise

Kürbis-Crème-Suppe

Mit Kernen und Öl

14.00 CHF

 

Hauptgang

Rehrücken

Wildrahmsauce | Perl-Champignons | Trauben | Rotkraut

Rosenkohl | Marroni | Preiselbeer-Birne | Spätzli

66.00 CHF

 

Dessert

Brännti Crème nach Uromas Rezept

Karamellisierte Nüsse | Rahm

11.00 CHF

 

 













Tja, und was soll ich sagen? Wenig überraschend war das Essen ein absoluter Traum. Ich bekam also das, was ich auch in den letzten Jahren immer bekam. Das Essen wurde sehr schnell serviert, so dass wir, glaube ich, um 18.40 Uhr schon fertig waren. Der Kumpel nahm keine Vorspeise und kein Dessert. Als ich beim Hauptgang dran an, musste ich leicht kämpfen, da grosse Portion. Ich hätte wohl das Brot als «Gruss aus der Küche» (u.a. mit feiner Cocktailsauce) nicht essen sollen. Wir hatten einen guten Platz mit gutem Licht, so dass diesmal die Fotos gut kamen. Wartezeiten gab es praktisch keine d.h. nur, als wir auf die Rechnung warteten. Da wollte der Kellner, nachdem ich mein Essen zahlte (97 CHF aber ich gab noch ca. zehn CHF Trinkgeld) gehen, ohne das vom Kumpel einkassiert zu haben. Er schaute gar nicht auf die zuvor gebrachte Rechnung und hatte dementsprechend die Preise nicht im Kopf, denn er meinte, dass sei das Geld für beide Personen. Fair wie wir sind, machten wir ihn auf den Lapsus aufmerksam. Der Koch/Inhaber (?) kam auch zweimal fragen, ob es schmeckte. Immer ein gutes Qualitätsmerkmal. Das Restaurant war inzwischen total voll gewesen. Die Marroni waren das Highlight des Essens und die besten, welche ich diese Season bisher hatte. Lecker. Einfach lecker! Danach hatten wir zehn Minuten später einen Bus und ca. 5-6 Minuten später hatte ich einen Zug Richtung Zürich, während mein Kumpel den nach Winterthur nahm. In Zürich musste ich ca. 5-10 Minuten warten und nahm den 20.32 Uhr Zug nach Bern. Im Zug sah ich mir ab 21.00 Uhr, bis ich zu Hause war, auf dem Handy das Manchester United Spiel an (plus das starke, heisse Kaffee). Und es war, wie erwartet, Zeitverschwendung. Filet machte es sich einmal mehr auf meinem Torso gemütlich.

 


Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend


















Monster Humanoids from the Deep

Horroktober 2026

Monster Humanoids from the Deep

Story:

Fischmonster versetzen ein Fischerdorf in Angst und Schrecken…

Meine Meinung:

Monster Humanoids from the Deep ist ein sehenswerter Monsterfilm mit unglaublich viel Sleaze, der jedoch erst nach Fertigstellung des Projekts durch Regisseur Jimmy T. Murakami gedreht und in den Film hinzugefügt wurden. Regisseurin Barbara Peeters soll zunächst wenig begeistert gewesen sein, als sie die neuen Szenen sah. Dass der Film an Ende mehr Monster, mehr Blut und mehr Nacktszenen bietet, verdanken die Zuschauer Produzent Roger Corman (Galaxy of Terror, Watchers, Ilsa the Tigress of Siberia). Das ist auch der Grund, warum am Ende zwei Regisseure gelistet werden.

Ich sah Monster Humanoids from the Deep, der Mitte der 90er Jahre ein TV-Remake erfuhr, seit sehr langer Zeit nicht mehr. Mir waren vielleicht noch ein bis zwei Szenen im Kopf. Ansonsten wusste ich nichts mehr. Dementsprechend gespannt war ich, den Film für den Horroktober aufzufrischen. Der Film nimmt sich für seinen Plot und Verlauf Zeit. Viel Zeit. Es geht zunächst eher ruhig zu und her. Die Kleinstadtstimmung mag ich. Immerhin spielt die Story in einem kleinen Fischerdorf. Der Cast um Doug McClure (At the Earth’s Core), Cindy Weintraub (sammelte bereits in The Prowler Horrorfilmerfahrungen), Ann Turkel oder Vic Morrow (sammelte bereits in The Last Shark Tierhorrorfilmerfahrungen) ist solide.

Die Effekte sind toll. Die Monster (Menschen in Gummianzügen) sind toll getrickst. Gegen Ende sieht man diese immer expliziter und länger. Es gibt einzelne Exemplare, die längere Arme zu haben scheinen, was besonders gut und gruselig wirkt. Die Splattereffekte nehmen im letzten Viertel auch zu. Ich hatte das Finale (Massenpanik während einer Dorffeier) nicht so blutig in Erinnerung gehabt und wurde daher positiv überrascht. Abgerundet wird der Film von einer Hommage an Alien, die am Ende für einen tollen Schlusspunkt sorgt und einer möglichen Fortsetzung den Weg ebnete. Wer sich an den kruden Details nicht stört (die Monster missbrauchen die weiblichen Opfer als Brutstätte), bekommt einen wunderbaren Monsterfilm präsentiert!

Infos:

O: Humanoids from the Deep

USA 1980

R: Barbara Peeters, Jimmy T. Murakami

D: Doug McClure, Ann Turkel, Vic Morrow, Cindy Weintraub, Anthony Pena, Denise Galik, Lynn Theel

Laufzeit der jap. DVD: 80:01 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: Okt. 2026

Fassungen: Mir lag die DVD aus Japan von King Records / MGM vor = Uncut, gute Bild- und Tonqualität, jedoch nicht anamorph und nur mit japanischen Subs zum O-Ton (die Subs sind abstellbar). Den Film gibt es inzwischen, auch in Deutschland (als Das Grauen aus der Tiefe), Uncut auf Blu-Ray (FSK 16 Freigabe!).