Curse II: The Bite
Story:
Lisa (Jill Schoelen) und Clarks (J. Eddie Peck) Road-Trip wird zum Höllentrip, als Clark von einer Schlange gebissen und sich danach zu verändern beginnt…
Meine Meinung:
Curse II: The Bite ist die, wie es scheint, nicht offizielle «Fortsetzung» von The Curse aus dem Jahr 1987 (H.P. Lovecraft Story), für dessen Effekte sich Lucio Fulci auszeichnete (und er hat den Film mit produziert.). Eigentlich fast eine internationale Produktion. So verhält es sich auch mit Curse II: The Bite, dessen Herstellungsländer Italien, Japan, Holland sowie USA lauten. Regie führte Italiener Frederico Prosperi, der u.a. Wild Beasts produziert hat. Auch ein Horrorfilm mit Tieren. Ovidio G. Assonitis (Piranha II: The Spawning) hat den Film produziert. Zudem wurde der Film auch mit Geldern aus Japan finanziert.
Apropos Japan: Spezialeffekte-Künstler Screaming Mad George, der für Filme wie Faust: Love of the Damned, Predator, A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors, A Nightmare on Elm Street 4: The Dream Master, Bride of Re-Animator, Dentist II, The Guyver oder Necronomicon die Effekte und Make-Up Masken und Monster kreierte, war auch in Curse II: The Bite für die Effekte zuständig. Heute wurde bekannt, dass Screaming Mad George, bereits im Feb. dieses Jahres, verstorben ist. Ihm zu Ehren kam es zur Neusichtung von Curse II: The Bite. Vergleiche mit dem Vorgänger kann ich aktuell keine mehr anbringen.
Curse II: The Bite ist solide, aber kein Kracher. Der Film erzählt eine simple Story, die teilweise Motive des Backwood- wie auch Tierhorrorfilmes aufzeigt. Der Film nahm sich für meinen Geschmack etwas zu viel Zeit mit dem Plot. Etwas mehr Effekte und Horror wären schon am Anfang und Mittelteil wünschenswert gewesen. Die Musik empfand ich teilweise als etwas unspektakulär und billig. Die wenigen Effekte, die am Anfang und Mitte des Filmes präsentiert werden, waren auch etwas zu simpel und zu wenig abwechslungsreich. Zudem war der schmutzige Verband eklig und es gab einige eklige Szenen (als Clark damit während der Autofahrt zwischen den Beinen seiner Partnerin rumfummelt).
Dafür wird der Fan im Finale mit hervorragenden Effekten belohnt, die ich so nicht mehr in Erinnerung hatte. Verwandlungsszenen, Verfolgungsjagden, Ekel-Szenen, Fake- und echte Schlangen und teilweise hatte der Film HK-Black-Magic-Horror-Vibes, wenn Clark z.B. Baby-Schlangen erbricht. Es gibt einige herrlich fiese und widerwärtige Szenen. Vor allem wer Angst vor Schlangen hat, dem dürften einige dieser Sequenzen in Schockstarre versetzen. Toll. Es lohnt sich also, zu warten. Der Fan wird im Finale mit sehenswerten Effekten belohnt. Starke Arbeit von Screaming Mad George. Beim Cast hat vor allem Jill Schoelen gefallen, die Erfahrungen im Genre vorzuweisen hat (Chiller, The Stepfather, Cutting Class, The Phantom of the Opera, Popcorn).
Fazit: Tolles Finale!
Gefolgt von: Panga
Italien, Japan, Niederlande, USA 1989
R: Frederico Prosperi
D: Jill Schoelen, J. Eddie Peck, Jamie Farr, Savina Gersak, Marianne Muellerleile, Bo Svenson
Laufzeit der US-DVD: Ca. 98 Min.
Gesehen am: Dez. 2007 / Neusichtung am: Aug. 2026
Fassungen: Gesehen via US-DVD von MGM/20th Century Fox. Beide
«The Curse» Filme auf einer Flipper-DVD. Uncut, O-Ton, englische Subs, solide
Bild- und Tonqualität (Vollbild). Den Film gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray
(UK, US). In Deutschland bisher nur auf DVD (The Bite). In Deutsch oder
Englisch ohne Subs.

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