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Freitag, 29. Mai 2026

Der Blob

Der Blob

Story:

Ein militärisches Experiment schlägt fehl = Der Blob droht die Einwohner (Kevin Dillon, Shawnee Smith) einer Kleinstadt zu vertilgen…

Meine Meinung:

Der Blob ist eine Kindheit/Jugenderinnerung von mir und damit mit viel Nostalgie verbunden. Der Film von Chuck Russell (A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors) ist ein Remake des Ende des 50er Jahre Filmes The Blob. Dieses sah ich nie (glaube ich) und muss sagen, dass mich dieses auch nicht interessiert (so alte Filme sagen mir i.d.R. kaum zu). Damit gleicht Der Blob John Carpenters Das Ding aus einer anderen Welt. Wie in diesem überzeugen in Der Blob auch die phänomenalen Effekte- und Make-Up-Sequenzen.

Die Monster- Schleim- und Zersetzungs- und Splatter-Effekte in Der Blob sind der Wahnsinn. Da einzelne Namen rauszupicken, die dafür verantwortlich waren, ist kaum möglich, bei der schier grossen Auswahl an Personen, die an den Effekten gearbeitet haben. Auf jeden Fall sind es absolut sehenswerte Effekte und Horrorfans werden voll auf ihre Kosten kommen. Zudem mag ich die 80er Jahre sowie die typische US-Kleinstadt-Stimmung, in der jeder jeden kennt. So was mag ich einfach. Der Film hat mich von der ersten bis zur letzten Sekunde unterhalten. Dazu kommt, dass mir die Mehrheit der Figuren gefällt. Diese sind, bis in die kleinsten Rollen, toll gewählt und wirken authentisch. Oder zumindest so, wie ich mir das vorstellen würde.

Kevin Dillon (der Haarverlängerungen trug) und Shawnee Smith (Summer School, Saw X) geben ein sympathisches Duo ab. Als Zuschauer fiebert man mit ihnen mit. Was die Figuren angehen, gibt es zwei Überraschungen. Zum einen, dass die von Donovan Leitch gespielte Figur, die zuerst als Hauptfigur eingeführt wird, ein schnelles Ende findet und dann die Szene mit Eddie in der Kanalisation. Das war für einen US-Mainstream Film ungewöhnlich, auch wenn es nicht immer ganz ausgeschlossen werden kann (siehe die Swimming-Pool Szene mit dem Kind in Der Horror-Alligator). Und als Twin Peaks Fan war es eine nette Überraschung, Jack Nance (Blue Velvet) in einem Gastauftritt erleben zu dürfen. Cool.

Fazit: Für mich der beste «Blob»!

Infos:

O: The Blob

USA 1988

R: Chuck Russell

D: Kevin Dillon, Shawnee Smith, Jeffrey DeMunn, Joe Seneca, Del Close, Donovan Leitch, Paul McCrane, Jack Nance

Laufzeit der deutschen DVD: 91:02 Min.

Gesehen am: Kind- oder Jugendzeit / Neusichtung: 29.05.26

Fassungen: Gesehen via deutsche DVD von Columbia TriStar (Horror Box zusammen mit Ghosts of Mars und Candyman’s Fluch) = Uncut, Deutsch/Englisch (die deutsche Synchronisation ist sehr gelungen), gute Bild- und Tonqualität. Den Film gibt es in Deutschland inzwischen auch auf Blu-Ray.

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