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Samstag, 7. Juli 2018

The Magic Sword of Watari Review



The Magic Sword of Watari

Story:

Kinderlose Eltern finden eine magische Pfirsich – aus dieser schlüpft Peach-Boy (Yoshinobu Kaneko). Die Mutter erkrankt und das Böse bedroht die Welt. Niemand traut sich, das Böse zu bekämpfen bis auf Peach, der mit magischen und übermenschlichen Kräften und Fähigkeiten ausgestatte wurde. So zieht Peach los um en Monster nach dem anderen zu vernichten…

Meine Meinung:

Der Film, der in der wunderbaren Liste «Weird and Wonderful Cinema from the Far East» (auf Letterboxed) gelistet wird (=Wunschliste), erinnert an den taiwanesischen Film Child of Peach. The Magic Sword of Watari, der auch unter den Titeln Golden Boy and the Seven Monsters, Golden Boy subdues Monsters oder Watari and the 7 Monsters bekannt ist (bekannt wohl eher weniger, da seltener Film), ist eine taiwanesisch-japanische Co-Produktion, an welcher auch Toei beteiligt war (oder zumindest durch Toei vertrieben).

Die Geschichte von Watari soll einer 52episodenlangen TV-Serie entsprungen sein (und drei Filme gibt es auch noch: Ninjascope: The Magic World of Ninjas, Watari the Conqueror, und Watari and the Fantastiks. Ob man Szenen aus der Serie für diesen Film nahm, kann ich nicht sagen. Mich hat der Film natürlich an Child of Peach erinnert und ich war erstaunt, wie spektakulär die Action aussieht (für Jahrgang 1969!).

Der Story kann man problemlos folgen und die Action- Fantasy- und Monsterszenen sind die absoluten Highlights des Filmes! Yoshinobu Kaneko macht in den Actionszenen, auch wenn er gegen Erwachsene antreten muss, eine sehenswerte Figur. Die Effekte haben Charm und sind genau nach meinem Geschmack. Teilweise erinnern sie ans japanische Kaiju Genre. Unter anderem kämpft Peach gegen ein Seeungeheuer, gegen einen Riesen-Frosch (dachte einen Monsterfrosch gäbe es nur in Shaolin Drunkard) oder gegen eine Spinne. Und das Finale ist gegen den «Teufel» (?!) höchst persönlich!

Ab und zu gibt es paar Längen zwischen den Kämpfen, aber das tat dem Spass kaum Abbruch. Daher kann ich nur sagen: für Fans des skurrilen und fantasievollen Kinos aus Japan oder Taiwan nur zu empfehlen! 

PS: die Serie und die drei anderen Watari Filme landen alle auf der Wunschliste!

Infos:

O: Fei long wang zi po qun yao

Taiwan, Japan 1969

R: Namio Yuasa (as Mu-Hua Tang)

D: Yoshinobu Kaneko, Pin-Pin Wang, Chiang Chao

Laufzeit der Originalfassung: 86:20 Min.

Gesehen am: 06.07.18

Fassungen: Legale Fassungen sind mir nicht bekannt. Eine dt. Fassung gibt es nicht (Stand: Juli 2018). Habe den Film auf Youtube gesehen in Mandarin mit festen englischen und chinesischen UT. Dürfte von einem HK oder Taiwan VHS stammen. Es gibt Bootleg DVDs (FLK) die das selbe Master brauchen dürften. Eine legale Vö wäre wünschenswert – mal schauen ob es irgendwo eine VHS gibt (Taiwan? China? Korea? Japan?)…

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