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Dienstag, 18. September 2018

Fury in Shaolin Temple Review






 Von Gordon Liu signiert



Webmaster mit Gordon Liu 2010 in Amsterdam



Fury in Shaolin Temple

Story:

Zwei Söhne (Gordon Liu und Bruce Lai) werden als Kind getrennt und wachsen bei anderen Vätern auf, um am Ende den Tod ihrer Väter zu rächen und gemeinsam ihre Kampffähigkeiten zu vereinen, um den bösen Shaolin Mönch besiegen zu können…

Meine Meinung:

Low-Budget Old School Kung Fu Film aus HK bzw. Südkorea von Godfrey Ho (Eagle vs. Silver Fox) bzw. Choe Hyeon-Min und Gordon Lius dritter Ausflug nach Südkorea nach seinen Arbeiten Shaolin Drunken Monk (in Südkorea gedreht) und Raiders of Buddhist Kung Fu (Südkoreanische Produktion, wieder von Godfrey Ho).

Der Neusichtung lag nun eine O-Ton Fassung vor, welche deutlich besser kommt als die englische Sprachfassung, die, wie so oft, schlecht synchronisiert ist. Am schlimmsten sind jedoch, zweifelslos ohne, die Englischen Sprachfassungen von Ocean Shores – kann ich mir heute nicht mehr anhören. Je nach Film schaue ich dann sogar lieber in Chinesisch ohne Subs (mit Subs immer, wenn es hat, aber längst nicht alle Filme haben Subs, gerade was Ocean Shores VCDs und LDs angeht – am besten würde man mit den HK Ocean Shores VHS fahren, die aber kaum mehr zu bekommen sind, und wenn, dann vor allem nur die Englisch Dubbed Versionen).

Zurück zu Fury in Shaolin Temple:

die Story ist ein bisschen konfus und man merkt, dass zu viele Ideen in den Film und die kurze Laufzeit gesteckt wurden. Der Film hat Charme und einige Ideen und Szenen gehen als reinen Trash durch, was jedoch Spass macht (z.B. die Hommage an The 18 Bronzemen). Es gibt vertauschte Babys, die Suche nach einem Manuskript, böse Mönche, Shaolin Tempel, eine Rachegeschichte und diverse Kampfstile, u.a. auch den Drunken Stiel, der von Bruce Lai (wusste gar nicht, dass dies nur sein Künstlername ist und er in Wahrheit Koreaner ist und Jang Il-Do heisst) und auch Phillip Ko (Brothers From Walled City) benutzt wird. Letztere hat nur einen Gastauftritt mit einer Kampfszene.

Gordon Liu hat mir gut gefallen. Er tritt, wie auch Bruce Lai, phasenweise in den Hintergrund. In den Szenen, in denen er kocht oder abwäscht / in der Küche arbeitet, verbindet er diese Handlungen geschickt mit seinen echten Martial Arts Fähigkeiten. Die Kampf- und Trainingsszenen sind alle sehr solide bis gut. Gegen Ende nimmt sowohl die Anzahl von Kampfszenen wie auch die Qualität derselben zu. Man muss sich aber bewusst sein, dass es sich um einen billigen Wald-und-Wiesen Klopper handelt.

Die koreanische Natur kommt dabei, oft wie auch Taiwan als Drehorte, schön zur Geltung (z.B. Trainingsszenen vor schöner Kulisse wie einem grossen Wasserfall). Gordon Liu (Cheetah On Fire), für mich eine Shaw Brothers Legende, hat mir auch in den Produktionen abseits der Shaw Brothers immer gut gefallen. Da macht Fury in Shaolin Temple, Low Budget hin oder her, keine Ausnahme!

Fazit: Gordon Liu und Old School Kung Fu Film Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Shao Lin zhen ying xiong

Südkorea, HK 1982

R: Godfrey Ho, Choe Hyeon-Min

D: Gordon Liu, Chang Yi-Tao (aka Bruce Lai), Gam Kei Chu, Lee Fat Yuen, Lee Gang-jo, Shin Wu-cheol, Phillip Ko

Laufzeit der jap. VHS: Ca. 86 Min.

Gesehen am: Juni 2009 / Review überarbeitet am: 20.07.18

Fassungen: Mir liegen die US-DVD von Videoasia und das VHS aus Japan von Visual Book vor. Die US-DVD ist leider nur Englisch Dubbed. US-VHS Master. Das Set kommt aber mit anderen Gordon Liu bzw. Filmen der «Lau Familie» daher (Odd Couple, Breakout from Oppression, His Name is Nobody, Two Graves to Kung Fu und Revenge of the Patriots) und die DVD habe ich 2010 in Amsterdam von Gordon Liu signieren lassen = bleibt in der Sammlung. Die VHS aus Japan ist nun die bevorzugte Fassung, da O-Ton Fassung (Mandarin mit jap. Subs). Bildformat ist gleich wie bei der US-DVD, es lag aber ein Originalmaster vor (keine englischen Titeleingebungen und Credits, sondern alles in Chinesisch). Farben leicht blasser als bei der DVD, ansonsten gut schaubar. Billig auf Ebay gekauft (ca. 20 USD).

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