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Sonntag, 6. September 2026

Shaolin King Boxer


Shaolin King Boxer

Story:

Gangster Su Ting-Cheng (Lau Kar-Wing) wird von seinen Gangster-Kollegen Liang Pao (Leung Kar-Yan) sowie Pao Po-Pi (Wilson Tong) aus dem Gefängnis befreit. Su Ting-Cheng kennt nur ein Ziel: Rache an dem Inspektor, der ihn verhaftet hat. Doch Inspektor Chiu Tien-Hsing (Chen Kuan-Tai) überlebt den Angriff, bleibt jedoch verletzt zurück, während seine Familie den Tod findet. Er schwört Rache an den Gangstern und bekommt von Ting Yi-Lan (Meng Fei) Unterstützung… 

Meine Meinung:

Aka Shaolin Kingboxer und Iron Fists. Den Film von Karl Maka (sein Name im Vorspann lautet Kais Mak) sah ich seit 16 Jahren nicht mehr. Und das war von all den Chen Kuan-Tai (Thunderclap) Filmen, welche ich diese Tage sah, der bisher beste Titel. Was für ein Kracher! Aber bei Namen wie Karl Maka (Aces Go Places), Chen Kuan-Tai, Lau Kar-Wing (His Name Is Nobody), Leung Kar-Yan (Legend of a Fighter), Meng Fei (Take the Rap) oder Wilson Tong (The Treasure Hunters) auch keine wirkliche Überraschung! Der Film legt ein hohes Tempo und eine simple Story mit Italo-Western-Elementen an den Tag (Raub, Verrat, teilweise könnte auch die Musik aus Italo-Western stammen).

Der Plot ist wirklich simpel und es dauert keine fünf Minuten, bis absolut sehenswerte Kampfszenen folgen. Und davon gibt es, fast pausenlos und bis zum Ende, jede Menge zu bestaunen. Der Film ist auch ernst und dramatisch inszeniert. Es gibt keinen Klamauk. Meng Fei spiel einen ähnlichen Charakter wie in The Prodigal Boxer 1 + 2 inklusive The Secret of Shaolin Poles. Einen lausbübischen Charakter. Das liegt ihm aber. Er und Chen Kuan-Tai, letzterer als eiskalter Rächer, der den Tod seiner Familie rächen will, geben ein tolles Duo ab. Beide haben eigene Waffen, die gekonnt in die Kampfszenen eingebracht werden.

Und an den Bösewichten hatte ich selbstverständlich auch Freude. Wie könnte ich nicht, bei Namen wie Wilson Tong, Leung Kar-Yan sowie Lau Kar-Wing?!. Letzterer ist der Hauptbösewicht und alle drei dürfen spektakuläre Kampfszenen demonstrieren. Es gibt einzelne Szenen, die künstlich beschleunigt wurden. Das war leicht schade und dass sich die Parteien im Finale verraten und gegenseitig an den Kragen gehen, fand ich ebenfalls leicht schade. Ich hätte es lieber gesehen, wenn sie im Kampf gegen die Helden besiegt worden wären. Freude hatte ich auch am Mädel auf der Seite der Bösewichte. Leider wird ihr Name in einigen Filmdatenbanken (z.B. hkmdb) nicht gelistet. Laut KI soll es sich um Hilda Liu Hao-Yi handeln, die u.a. auch für das Stunt-Team vom Lau Kar-Wing tätig war. Sie kämpft im Film mit Messern und macht dabei eine gute und absolut tödliche Figur. Ob es sich bei ihr tatsächlich um Hilda Liu Hao-Yi handelt, kann ich dennoch nicht mit 100%iger Sicherheit sagen. In anderen Reviews lese ich, dass es sich um Yang Pang An oder Wong Gwan handeln soll. Auf jeden Fall überzeugt sie, da die einzige grosse Frauenrolle im Film.

Fazit: Pflichtprogramm für Eastern Fans!

Infos:

O: Tit Kuen

HK 1977, 1979 (je nach Quelle)

R: Karl Maka

D: Chen Kaun-Tai, Lau Kar-Wing, Leung Kar-Yan, Wilson Tong, Meng Fei, Chen Hui-Lou, Yeh Fei-Yang, Ko Fei, Huang Ha, Wang Yao

Laufzeit der US-DVD: 88:14 Min.

Gesehen am: Aug. 2010 / Neusichtung am: Sept. 2026

Fassungen: Gesehen als US-Bootleg DVD, die 2011 in Amsterdam von Chen Kuan-Tai signiert wurde = eine Kopie einer US-VHS. Vollbild, Englischer Dub (keine gute Quali, aber erträglicher da der Film praktisch auf Klamauk verzichtet), durchschnittliche Bild- und Tonqualität. Es gibt weder eine Blu-Ray noch eine deutsche Fassung (Stand: Sept. 2026). Da muss ich mich nach einem Mandarin Print (in China) umsehen!

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