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Montag, 9. Februar 2026

Kung Fu Art: Horse, Monkey & Tiger

Kung Fu Art: Horse, Monkey & Tiger

Story:

Chan (Chan Sing) verübt ein Attentat und schiebt es Carter (Carter Wong) in die Schuhe. Letzterer kann entkommen. Dabei wird die Prinzessin vergiftet und später von einem Affen (!!!) gerettet. Die Folge: die Prinzessin muss den Affen heiraten, um danach das Land ins Exil verlassen zu müssen. Zehn Jahre später: Carter ist zurück und trifft auf die Prinzessin und den Affen. Carter plant, sich an Chan zu rächen und seinen Namen rein zu waschen…

Meine Meinung:

Aka The Monkey Love. Aka Kung Fu Arts: Horse, Monkey, and Tiger. Aka Kung Fu Arts. Auf diesen Ende der 70er Jahre Eastern aus Taiwan freute ich mich. Der Titel hörte sich interessant an, das Artwork wirkte auf mich vielversprechend und wenn Namen wie Carter Wong (The Legendary Strike, Killer of Snake, Fox of Shaolin, The Mysterious Heroes) oder Chan Sing (Black List, Jumping Ash, Die Depesche des Todes) dabei sind, kann ein Film praktisch nicht schlecht sein. Regie führte King Wenig (Elephant Wife, Art of War by Sun Tzu, The Snake Girl Drops In).

Leider, und da war ich selbst überrascht, kommt Kung Fu Art: Horse, Monkey & Tiger, für dessen Kampf-Choreographie auch Carter Wong verantwortlich war, nicht in meine Filmsammlung. Ich empfand den Film als zu mittelmässig und es gibt für meinen Geschmack zu viele negative Punkte, die dazu führen, dass kein Interesse besteht, den Film (in Zukunft) wieder anzusehen. Der Hauptgrund ist, dass der Film lahm und langweilig war. Es gibt viel zu wenig Kampfszenen und ich würde sogar behaupten, dass es nicht eine wirklich gute Kampfszene gibt. Und als Kung Fu Fan schaue ich mir diese Filme vor allem wegen Kampfszenen an.

Weiter negativ, nebst der Tatsache, dass es Längen und kaum Kung Fu Kämpfe gab, war u.a. die billige Standard-Musik des Filmes. Diese passt zum Klamauk, erfreute mich aber nicht. Ich denke, hätte ich eine Englisch Dub Fassung gesehen, wäre das Sehvergnügen noch unbefriedigender gewesen. Zwei weitere Punkte, welche mich am Film sehr störten, waren die Affen und der Junge. Das ist einmal eine schlimme Kombination: ich mag Affen mit Ausnahme von Horrorfilmen (Link - Der Butler oder Primate) oder in japanischen Filmen (King Kong Vs. Godzilla oder King Kong Escapes) nicht und mich nerven nervende Kinder in Filmen. Und beides kommt im Film vor.

Fazit: Wenig interessanter Eastern aus Taiwan!

Infos:

O: Hou Fu Ma

Taiwan 1978

R: Hui Keung

D: Carter Wong, Chan Sing, Chi Kuang-Lung, Huang Huiling, Chin Chi-Min, Yu Heng

Laufzeit der HK-VHS: Ca. 92 Min.

Gesehen am: 09.02.26

Fassungen: Mir lag das HK-VHS von Wild West Video (Ocean Shores vor) = Vorspann in Widescreen um danach in Vollbild zu wechseln (am Anfang in einer Kampfszene störend), gute Bild- und Tonqualität, O-Ton Mandarin ohne Subs. Es gibt in den USA eine Englisch Dubbed DVD. Der Dub soll eine sehr schlechte Qualität haben. O-Ton mit englischen Subs Fassungen sind mir nicht bekannt. Es gibt keine deutsche Fassung und keine Blu-Ray (Stand: Feb. 2026).

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