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Donnerstag, 12. Januar 2017

Color Me Blood Red Review





Color Me Blood Red

Story:

Ein erfolgloser Maler entdeckt menschliches Blut das Zaubermittel für einen künstlerischen Erfolg beim Malen…doch bald schon geht ihm die Blutquelle aus und er braucht Nachschub…

Meine Meinung:

Color Me Blood Red ist für meinen Geschmack der bisher schwächste Herschel Gordon Lewis Film geworden, den ich bisher gesehen habe.

Das mag einige überraschen, da mir ja sogar auch die „grottenschlechten“ Scum of the Earth und/oder Moonshine Mountain gefallen haben bzw. ich auch denen irgendetwas Gutes abgewinnen konnte.

Warum also empfinde ich so? Die Antwort ist einfach: trotz der kurzen Laufzeit von nur ca. 79 Minuten bietet der Film dafür viel zu wenig, hat vor allem langweilige Längen und es dauert ewig, bis er Plot richtig startet! Zudem war der männliche Hauptdarsteller sehr unsympathisch (was er jedoch auch sein soll, gut gespielt) und nackte Haut (gerade von der süssen Freundin des Malers) hätte die Längen immerhin aufgelockert. Aber nichts da.

Die Highlights (paar nette Gore Szenen die man an einer Hand abzählen kann) retten den Film auch nicht mehr und das Finale war schwach, da wurde viel Potenzial verschenkt (die ganze Gruppe überlebt, da hätten gut noch 1-2 Personen zum Opfer werden dürfen).

Kein Wunder, dass sich danach die Wege von Regisseur Gordon und Produzent David F. Friedman trennten. Kann man einmal schauen, aber darf nichts erwarten ausser vor allem Langeweile!

Infos:

O: Color Me Blood Red

USA 1965

R:  Herschell Gordon Lewis

D:  Gordon Oas-Heim, Candi Conder, Elyn Warner

Laufzeit der UK Blu: Ca. 79 Min.

Gesehen am: Ca. letzte / vorletzte Nov. Woche 2016

Fassungen: Siehe Scum of the Earth! Es gibt jedoch eine dt. Fassung, welche auch Uncut ist.

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