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Donnerstag, 12. Januar 2017

Schulmädchen-Report - Was Eltern nicht für möglich halten Review






Schulmädchen-Report - Was Eltern nicht für möglich halten

Inhalt inklusive meiner Meinung:

Einer der erfolgreichsten Deutschen Kinofilme überhaupt und in einer Art und Weise auch deutsche Filmgeschichte! Daher wagte ich mich an den ersten Teil heran, der sehr erfolgreich war (sehr hohe Einspielergebnisse) und nach dessen Erfolg elf Fortsetzungen und unzählige „Report“ Spin Offs folgten (z.B. Jess Francos Jungfrauen-Report).

Der erfolgreiche Film hat den deutschen (Soft)Sexfilm dazumal stark geprägt und auch das Genre der „Pseudo-Dokumentation“ in Deutschland etabliert und gab dem deutschen Film/Kino einen grossen Aufschwung!

Mir hat der Film, ein Mix aus Komödie, Fake-Doku/Mondo, unfreiwilliger Komik, Trash und Erotik doch ganz gut gefallen! Einige Dialoge sind herrlich und regen zum Schmunzeln an. Das Ganze kann nicht ernst genommen werden und daher kommen Themen wie Vergewaltigung und Inzest, die beide im Film u.a. verharmlost werden (in angeblichen echten Interviews die auf der Strasse mit Passanten geführt wurden) auch nicht hart rüber (ausser vielleicht für prüde Amerikaner). Nackte Haut gibt es viel zu sehen, die „Schulmädchen“ waren beim Dreh alle mind. 16-19 Jahre alt und erhielten pro Drehtag 500 DM Gage. Gefunden wurden die Laiendarsteller vom Produzenten selbst (Wolf C. Hartwig) in Kaufhäusern, Kassen etc. und wurden einfach angesprochen, im Film mitzumachen. Sie sollten jung und knackig aussehen, Schauspieltalent stand nicht im Vordergrund.

Inhaltlich geht es um eine Schulklasse, in welcher ein Mädchen beim Sex mit dem Busfahrer erwischt wird und die Lehrer und der Schulpsychologe diskutieren zusammen mit Eltern der Schülerinnen, ob die erwischte Schülerin aus der Schule geworfen werden soll oder nicht. Dabei erzählt vor allem der Schulpsychologe vom heutigen Sexualleben der Jugendlichen anhand von angeblich wahren Tatsachenberichten welche dann filmisch auch immer wieder gezeigt werden bis am Filmende die Entscheidung der Lehrerschaft gefällt wird.

Die Fortsetzungen sollen, vor allem ab Teil drei, lustiger, freizügiger und trashiger werden so dass ich mir auch die Fortsetzungen alle ansehen werden! Amüsant und kurzweilig dürften sie sein - so empfand ich zumindest Teil eins, auch wenn dem Film mehr Abwechslung gutgetan hätte! Ich denke, gerade für Fans der Filme, welche diese z.B. damals im Kino sahen (und eventuell die ersten nackten Tatsachen auf der Leinwand sahen so à la Eis am Stiel) sind die Filme Kult und Nostalgie PUR!

Gefolgt von: Schulmädchen-Report, 2. Teil - Was Eltern den Schlaf raubt

Infos:

O: Schulmädchen-Report - Was Eltern nicht für möglich halten

D 1970

R:  Ernst Hofbauer

D:  Günther Kieslich, Wolf Harnisch, Helga Kruck, Friedrich von Thun

Laufzeit der dt. DVD: 85:22 Min.

Gesehen am: 04.01.17

Fassungen: Die dt. Box von Kinowelt mit allen Teile (die ungeprüfte Box) ist zu empfehlen! Teil eins liegt Uncut vor, Deutsch ist O-Ton und dazu kommt auch ein interessantes Interview mit dem Produzenten als Bonus daher.

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