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Freitag, 15. November 2019

Kendo – Der tödliche Hammer Review

Kendo – Der tödliche Hammer

Story:

Raymond (Raymond Lui) reist nach Hong Kong – dort legt er sich mit einer Gangsterbande an, welche ihm einen Mord anhängen. Als dann noch seine Freundin entführt wird, reist sein Geduldsfaden…

Meine Meinung:

Aka The Tiger Jump. Kendo – Der tödliche Hammer ist ein solider aber relativ unspektakulärer und wenig origineller 70er Jahre Old School Kung Fu Film, wie es sie zu vielen gab. Der von Raymond Lui stammende Film (er spielte auch gleich die Hauptrolle, schrieb das schwache Skript und fungierte u.a. als Action Regisseur) ist für Fans des Genres sicherlich okay, aber für die restliche Welt uninteressant.

Gut ist, dass der Film im damaligen modernen Hong Kong spielt – also kein Kostümfilm, sondern moderne Prügeleien stehen im Mittelpunkt der, wie schon erwähnt, schwachen Story. Dabei bleiben keine Klischees aus (Liebesgeschichte, der kleine Junge, Rache, das Ende, die Naivität der Figuren, dessen man sich als Zuschauer mehrfach an den Kopf langen könnte).

Die Musik scheint, wie öfters, aus westlichen Filmen geklaut zu sein. Raymond Lui, der mir unbekannt ist, gibt jedoch einen soliden und sympathischen Helden ab. Der Film ist kurzweilig, da es viel Martial Arts gibt. Besonders im letzten Viertel dreht der Film diesbezüglich sehr auf – es gibt sehr viele und lange Kampfszenen zu sehen.

Aufgewertet wird der Low-Budget Klopper durch eine anständige, gute deutsche Sprachfassung und eine gewisse Kompromisslosigkeit, die man dem Werk nicht unbedingt zugetraut hätte (Schicksal Kind) – das Ende (kein Happy End) gefiel mir ebenso!

Fazit: Old School Kung Fu Film Fans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Bi Hu Tiao Qiang

HK 1974

R: Raymond Lui

D: Raymond Lui, Violet Lee Ying, Louise Lee Sikei, Chan Ling-Wai, Chow Kong

Laufzeit der deutschen DVD: 86:00 Min.

Gesehen am: 09.08.19

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Schröder Media vor (Asia Line Vol. 17) = Deutsch/Englisch, keine Subs (ausser für ehemals zensierte Stellen), sehr gute bis dürftige Bildqualität (dürftige Bildqualität = aus Uncut VHS Master eingefügte Szenen), Uncut und nur wegen letzterem schon empfehlenswert! Die deutsche Sprachfassung ist qualitativ sehr gut, so dass der fehlende O-Ton nicht negativ ins Gewicht fällt. Was O-Ton Fassungen angehen habe ich im Netz zwei VHS aus China gefunden (wahrscheinlich Bootlegs).

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