The Death Lullaby
Story:
Ein kleiner Junge wird von anderen Kindern aufgrund seiner Zähne gemobbt. Eine Gruppe von Menschen demonstriert gegen den Bau eines Flughafens…
Meine Meinung:
Bei The Death Lullaby handelt es sich zum einen um einen Animationsfilm und zum anderen um einen Kurzfilm, der auch auf einigen Filmfestspielen zu sehen war (Turin, Berlin). Es handelt sich um eine 8mm Arbeit von Hiroshi Harada, der fünf Jahre daran gearbeitet hat. Hiroshi Harada dürfte Fans vor allem aufgrund des abgefahrenen Midori ein Begriff sein. Auf der US-(Bootleg)Blu-Ray war auch dieser Kurzfilm im Set enthalten. Ansonsten wäre mir The Death Lullaby nie über den Weg gelaufen.
The Death Lullaby ist nicht uninteressant. Es geht wohl um zweierlei. Kritik am japanischen System (Mobbing) und eine Art Sozialkritik an der zunehmenden Industrialisierung. Daher erinnerte der Inhalt leicht an Tetsuo: The Iron Man. Einen richtigen Plot gibt es in The Death Lullaby nicht. Immerhin steht der Junge, der gemobbt wurde, in Vordergrund, ehe er sich im Verlauf des Plots auch rächt. Dazwischen geht Japan scheinbar unter, aufgrund stets neuer Bauten und Techniken, die das Land zerstören. Hier und da werden echte Aufnahmen von Demonstrationen eingestreut.
Die surreale Darbietung, die kurze Laufzeit, der Verzicht auf Antworten und speziell die Musik wissen in der Kombination zu gefallen. Langweilig wird es nicht, da nur 27 Minuten Laufzeit. Der Animationsstil gefiel mir. Zwar hätte ich The Death Lullaby individuell nicht nachgejagt, aber da der in der Shoujo Tsubaki Collection enthalten war, wurde der selbstverständlich auch angesehen. Wer das Set nicht extra kaufen möchte (wobei das Ding aufgrund Midori schon lohnt!), den Kurzfilm gibt es auch auf YouTube (Stand: Nov. 2025).
Fazit: Nicht uninteressant!
Infos:
O: Nidoto mezamenu komoriuta
Japan 1985
R: Hiroshi Harada
D: -
Laufzeit der US-Blu: Ca. 27 Min.
Gesehen am: Jan. 2026
Fassungen: Gesehen via US-Bootleg Blu-Ray (Midori
– Shoujo Tsubaki Collection) = Japanischer O-Ton mit Englischen Subs, solide
Bild- und Tonqualität, Uncut. Als Extras gibt es noch ein Interview mit Regisseur
Hiroshi Harada. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Jan. 2026).

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