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Montag, 6. März 2017

Revenge of the Blood Beast Review



Revenge of the Blood Beast

Story:

Ein Pärchen (u.a. Barbara Steele) machen in Bulgarien Ferien. Sie übernachten in einem kleinen Städtchen, auf welchem ein Fluch liegt: vor 200 Jahren ertränkte man im örtlichen See eine Hexe, welche die Gegend verflucht hat. Als am nächsten Tag des Pärchens Wagen von der Strasse abkommt und im See landet, wird die frisch verheiratete Ehefrau von der Hexe besessen. Ehemann und Count von Helsing (John Karlsen) versuchen die Ehefrau zu retten…

Meine Meinung:

Dieser Euro Cult Streifen fand ich eher durchschnittlich. Ich hatte jedoch zu hohe Erwartungen und werde diese beim nächsten Mal sicherlich runterschrauben d.h. der Film wird nochmal eine Chance (in der Zukunft irgendwann) erhalten, bevor er ggf. aus der Sammlung verbannt würde.

Regisseur Michael Reeves, der mit diesem Film insgesamt nur vier Filme gedreht hat (sein bester: Witchfinder General!), arbeitete hier mit Diva Barbara Steele zusammen. Man hatte noch vier Tage Drehzeit mit Steele zur Verfügung und das merkt man dem Film auch an: Wenig Budget, wenig Barbara Steele, kurze Laufzeit.

Man wollte aus möglichst wenig möglichst viel Profit schlagen und mit einem grossen Namen (Steele) und guten Werbemassnahmen gelang dies offenbar auch. Was mir persönlich nicht gefiel war vor allem der Slapstick, der einfach nicht zum Rest des Filmes passt. Die Figur Count von Helsing gehört dazu aber vor allem auch die Verfolgungsjagd am Ende fand ich doch sehr übertrieben, billig und einfach alles andere als lustig. Passte auch nicht zum Rest der Story.

Es gab auch nicht wirklich viel Action oder Effekte. Aber diese wenigen Szenen, die mit viel Liebe zum Detail (die Hinrichtung der Hexe zu Beginn z.B., der Mord mit der Sichel (davon hätte es gerne mehr geben dürfen) in Szene gesetzt sind, können überzeugen und zeugen von der Qualität des jungen Regisseurs Michael Reeves, der später qualitativ hochwertigere Filme veröffentlichte (nochmals: Witchfinder General) und danach leider viel zu früh aus dem Leben schied (Überdosis).

Fazit: Kann man sich als Freund von Euro Cult Streifen Mal ansehen. Man sollte aber nicht viel Action, Horror, Effekte erwarten und sollte sich auf meiner Meinung nach unpassenden Slapstick gefasst machen! Mit den richtigen Erwartungen könnte es klappen, dass der Film besser gefällt…

Infos:

O: La Sorella di Satana

Italien, Grossbritannien 1966

R: Michael Reeve

D: Barbara Steele, John Karlsen, Ian Ogilvy, Mel Welles, Jay Riley

Laufzeit der US Blu Ray: Ca. 79 Min.

Gesehen am: 12.02.17

Fassungen: Mir lag die US Blu Ray von Raro Video vor = Schuber, Booklet, Uncut, erstklassige Bildqualität, O-Ton und ohne UT. Die Vö hat aber auch einige Makel = Fehlinfos:

- Ital. Ton und englische lt. Cover vorhanden, ist nur Englisch
  vorhanden (ist aber auch O-Ton)
- Auf der Rückseite des Covers und im Booklet sind Bilder 
  aus einem anderen Film
- Cover sagt der Film sei in black and white, stimmt nicht, ist 
  ein Farbfilm
- Das Featurette als Bonus ist lt. Cover ein Making Of zum
  Film, stimmt nicht, es geht nicht um diesen Film

Ganz schön peinlich für ein Label wie Raro Video! Immerhin Uncut und erstklassige Bildqualität…

Es gibt keine dt. Fassungen!

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