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Montag, 16. April 2018

Gang War in Milan Review




Gang War in Milan

Story:

Salvatore "Toto" Cangemi (Antonio Sabato) hat in Milan das Sagen. Er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, aber auch ein erfolgreicher Gangster- und Zuhälter. Französische Gangster um «Kapitän» Roger Daverty (Philippe Leroy) tauchen auf und breiten sich in Milan aus. Sie wollen Toto zur Zusammenarbeit zwingen. Dieser ist nicht gewilligt, auf den Deal einzugehen. Beide Parteien überlegen, wie sie die andere vernichten könnten mit Verlusten auf beiden Seiten…

Meine Meinung:

Umberto Lenzi (Cannibal Ferox, Eaten Alive) hat mit dem in Deutschland bis dato noch unveröffentlichten Gangster-Streifen Gang War in Milan einen unterhaltsamen und tollen, wenn jedoch nicht ganz an seine späteren Werke im Genre heranreichenden, Film geschaffen.

Der Film legt im Vergleich zu anderen Streifen mehr Wert auf die Handlung und die Figuren. Obwohl andere Werke deutlich mehr Action, Stunts oder Brutalitäten aufweisen können machte mir Gang War in Milan, gerade wegen der simplen, unterhaltsamen Story und den tollen Figurenzeichnungen, sehr viel Spass.

Man ist schnell in der Handlung und gefesselt, denn es ist amüsant und ideenreich, wie sich die zwei Persönlichkeiten im Film, beide genial gespielt von Philippe Leroy (genau so stelle ich mir einen Franzosen im Film vor) und Antonio Sabato (voller Elan und Emotionen, hat mich hier und da ans Schauspiel eines Mario Adorf erinnert, sehr charismatisch), kaputt machen wollen. Oft haben dabei die Frauen wenig zu lachen.

Man nimmt sich jedoch Zeit mit dem Verlauf des Inhaltes und es gibt Opfer auf beiden Seiten. Die Polizei kommt auch vor, aber steht mit ihren Ermittlungen nicht im Mittelpunkt der Geschichte. Die Geschichte entwickelt zwischen den zwei Gangstern und das Ende hat mir gut gefallen. Auch die Nebenfiguren machen allesamt einen prima Job. Nur die von Alessandro Sperli gespielte Figur (Billy Barone, der Toto helfen soll, gegen den Franzosen anzukämpfen) war etwas schwächer, da relativ blass und 08/15 mässig dargestellt, aber für den Verlauf der Story nicht unwichtig.

Fazit: Kommt zwar nicht ganz an Lenzis Kracher ran (Der Berserker, Die Viper, Die Gewalt bin ich, Die Kröte), aber für Fans des Genres gut genug um amüsant und bestens unterhalten zu werden!

Infos:

O: Milano rovente

Italien 1973

R: Umberto Lenzi

D: Antonio Sabato, Philippe Leroy, Antonio Casagrande, Carla Romanelli, Alessandro Sperli, Franco Fantasia

Laufzeit er US-Blu Ray: 100:16 Min.

Gesehen am: 23.01.18

Fassungen: Mir lag die US-Blu Ray von Raro Video vor = Schuber, Booklet, erstklassige Bild- und Tonqualität, Englisch/Ital. mit englischen Subs. Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Jan. 2018).

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