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Mittwoch, 11. Januar 2023

Cutie Honey Review

Japanuary 2023

Cutie Honey

Story:

 

Superheldin Honey (Eriko Satô) bekämpft zusammen mit einem Reporter und einer Polizistin Bösewichte (Mitsuhiro Oikawa, Hairi Katagiri, Mayumi Shintani)…

 

Meine Meinung:

 

Cutie Honey ist ein japanischer Spielfilm aus dem Jahr 2004 und eine Realverfilmung einer Animeserie, die wiederum auf einem japanischen Comic basiert. Diese und auch das Comic kenne ich nicht. Ich kann also keine Vergleiche liefern, ob die Umsetzung gelungen ist oder nicht. Auf jeden Fall hatte der Film Power Rangers und vor allem Sailor Moon Vibes.

 

Cutie Honey von Regisseur Hideaki Anno (Shin Godzilla) ist ok. Kein Kracher, aber auch nicht schlecht. Der Film ist phasenweise ganz nett, vor allem gut gemacht und lustig. Man muss sich auf CGI-Effekte einstellen. Bei einer Comic-Verfilmung darf es aber auch übertrieben und/oder künstlich zu- und hergehen. Da stört mich dies nicht.

 

Auch das gezeichnete Intro ist cool anzusehen. Ob dies Szenen aus dem Original Anime bzw. der Serie waren? Gut möglich! Der Vorspann wirkt etwas sexier aus als der Film. Allgemein gibt es viel japanische Niedlichkeit oder Doppeldeutigkeiten (Katze) zu sehen. Eben doch auch sexistische Inhalte à la andere Comic/Anime-Verfilmungen (z.B. Yatterman von Takashi Miike). Eriko Satô als Cutie Honey macht ihre Sache auf jeden Fall gut. Und hässlich ist sie auch nicht.

 

Gut waren auch die Action-Szenen, die Kostüme und Settings, in welchen die Bösewichte vorgekommen sind. Auf der anderen Seite gefiel mir die Musik oder Titelsong nicht sonderlich, einige der Nebenfiguren (Reporter z.B.) fand ich schwach, teilweise war der Humor weniger mein Fall und es hätte durchaus gerne mehr Action haben dürfen. Das Finale war dann auch zu schwach und zu viel Gelaber. Noch unentschlossen, ob der entsorgt wird oder nicht…(Nachtrag: wurde nach Deutschland verkauft).

 

Fazit: Für Fans der Comics/ TV Serie zu empfehlen!

 

Gefolgt von: Cutie Honey: Tears

 

Infos:

 

O: Kyûtî Hanî

 

Japan 2004

 

R: Hideaki Anno

 

D: Eriko Satô, Mitsuhiro Oikawa, Hairi Katagiri, Mayumi Shintani

 

Laufzeit der US-DVD: Ca. 93 Min.

 

Neusichtung am: Jan. 2023

 

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Bandai Entertainment vor = Uncut, Jap./Englisch mit englischen Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Mir liegt eine Limited Edition mit Spezialverpackung und Schlüsselanhänger vor. In Deutschland von I-ON New Media / Warner zu haben (Deutsch/Jap. mit deutschen Subs, Uncut, DVD). Eine Blu-Ray scheint es noch nicht zu geben (Stand: Jan. 2023).

Dienstag, 10. Januar 2023

Flower and Snake 2 Review

Japanuary 2023

Flower and Snake 2

Story:

 

Shizuko Tôyama (Kaori Asô) hat Schulden und inszeniert ihre Entführung. Als ihre verhasste Stiefmutter Kyôko Tôyama (Mami Fujimura) mit dem Lösegeld auftaucht, wird diese gefangen genommen, ausgezogen, missbraucht und fotografiert, als plötzlich Gangster mit Hilfe Kyôkos Fahrer auftauchen und Tochter und Stiefmutter dann tatsächlich entführen und mit ihnen diverse sexuelle Praktiken, gegen ihren Willen versteht sich, durchführen…

 

Meine Meinung:

 

Flower & Snake hat mir letztes Jahr zum Japanuary sehr gut gefallen. Ich ging mit den Erwartungen an die Fortsetzung (teilweise wird auch von Remake gesprochen), dass diese wohl aus der Sammlung fliegt. Aber Pustekuchen: Flower and Snake 2, nicht mehr mit dem grossen Star des Originals (Naomi Tani), weniger provokativ und künstlerisch in Szene gesetzt, hat irgendwie herrlich schweinisch viel Spass gemacht!

 

Die kurze Laufzeit von nur 69 Minuten tut ihr übriges! Flower and Snake 2 war kurzweilig, spassig, unterhaltsam und bot praktisch pausenlos "Erotik" von Anfang bis zum Ende. Der Plot spielt zu 90% nur in einem Haus in einem Raum. Man kann fast von einem Kammerspiel sprechen. Obwohl die Nikkatsu-Studios Mitte der 80er Jahre schon fast tot waren (Kinofilme), überzeugte mich der Film. Es sei gesagt, dass Flower and Snake 2 deutlich lustiger als der Vorgänger ist.

 

Der Plot ist simpel und bietet Inhalte, die Fans schon aus dem ersten Teil kennen: S/M, Rape, Bondage, Einläufe etc. Schockierend ist der Film aber praktisch nie, da wirklich frei- oder unfreiwillig komisch in Szene gesetzt. Die typisch japanische Fogging-Zensur wird gekonnt ausgelassen, da die Kamera die verbotenen Teile nie zeigt. Dies ist also ästhetischer und weniger störend, als wenn immer Balken oder Pixel-Zensur zu sehen ist. Zudem sorgen die Sex-Szene dazu, dass die Beziehungen der Figuren am Ende gestärkt werden (à la Visitor Q).

 

Es gibt dementsprechend viele nackte Haut und das Hauptthema (Inzest) um Tochter und Stiefmutter, beide recht hübsch anzusehen (vor allem Kaori Asô fand ich sehr hübsch und niedlich), wird gekonnt provokativ aber auch erotisch und sexy in Szene gesetzt. Sobald der Film ins Haus der Gangster wechselt, folgt pausenlose "Action" bis zum skurrilen Ende, in dem es sogar Tote, spektakuläre Feuer-Stunts und als Füll-Szenen Striptease-Einlagen mit Rock-Musik zu sehen gibt. Muss man gesehen haben!

 

Fazit: Für Fans der Nikkatsu-Erotikfilme zu empfehlen!

 

Gefolgt von: Flower & Snake 3

 

Infos:

 

O: Hana to hebi: Jigoku-hen

 

Japan 1985

 

R: Shôgorô Nishimura

 

D: Kaori Asô, Mami Fujimura, Jôji Nakata, Kayo Kiyomoto, Akemi Nagisa, Mari Somei, Sei Hiraizumi

 

Laufzeit der HK-DVD: 69:19 Min.

 

Neusichtung am: Jan. 2023

 

Fassungen: Mir lag die HK-DVD von Panorama Entertainment vor = Gute Bild- und Tonqualität, Uncut, Japanischer O-Ton, englische Subs. Gibt es über Österreich von Japan Shock in Japanisch mit deutschen Subs (DVD). Eine Blu-Ray scheint es nicht zu geben (Stand: Jan. 2023).