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Montag, 3. Februar 2025

Kung Fu Kids Break Away

Kung Fu Kids Break Away

Story:

Mr. Chu (Eddy Ko) terrorisiert und kontrolliert ein Dorf. Als ein koreanischer Wanderer namens Eagle (Casanova Wong) und «drei Kung Fu Kids» (u.a. Huang I-Lung, Au Dai) auftauchen, nehmen sie den Kampf gegen Mr. Chu auf…

Meine Meinung:

Kung Fu Kids Break Away ist ein weiterer taiwanesischer Mix aus Komödie, Kung Fu und Kinderfilm mit Kinder-Stars. Huang I-Lung (Snuff-Bottle Connection, The Jade Fox) und Au Dai (A Woman from Hell, The Devil) waren dazumal gern gesehen und können viele Rollen vorweisen, in denen sie zu sehen waren. Wie das dritte Kind heisst und von wem es gespielt wird, ist mir nicht bekannt.

Ebenso unbekannt ist mir der «Plot» und die Motive der Figuren. Eigentlich reicht es nur zu wissen, dass die drei Kinder mehr oder weniger für eine Stunde rumblödeln und nerven und am Ende kämpft Held und Koreaner Casanova Wong (Bloody Mafia, The Legendary Strike, South Shaolin vs. North Shaolin) gegen Feind und Bösewicht Eddy Ko (The Deadly Breaking Sword, We're Going to Eat You, The Butterfly Murders). Warum? Ich weiss es nicht. Es ist eigentlich auch egal und unwichtig. Wichtig ist zu wissen, dass Fans von Kung Fu Filmen in Kung Fu Kids Break Away enttäuscht werden.

Der Film und Plot sind einfach zu langweilig und die Kinder und deren Humor waren sehr nervend. Zwar wird der Film auf der 2. Disc kurz vor dem Finale besser da mehr Kampfszenen (oder sagen wir Mal überhaupt Kampfszenen) und das Finale macht durch eine wuchtige und starke Kampf-Choreographie, Vollbild hin oder her, viel Spass. Das liegt aber auch daran, dass die Kids in den Hintergrund geraten und der Finalkampf zwischen Eddy Ko und Casanova Wong ausgetragen wird. Eddy Ko mag ich als Bösewicht. Er stand mit Huang I-Lung schon in Sleeping Fist und The Thundering Mantis vor der Kamera. Ungesehen liegt mir noch Cunning Kids vor.

Fazit: Zu wenig Kämpfe, zu viel alberner Kinderhumor. Kommt nicht in die Sammlung…

Infos:

O: San Mao Liu Lang Ji

Taiwan, Hong Kong (je nach Quelle) 1980

R: Yue Ham Ping

D: Huang I-Lung, Au Dai, Casanova Wong, Cheung Hoi-Fan, Eddy Ko

Laufzeit der HK-VCD: 82:51 Min.

Gesehen am: 05.12.24

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Worldtrade Entertainment vor = Uncut, O-Ton, englische Subs, Vollbild. Die Bild- und Tonqualität sind sehr mässig Gibt es in den USA von Billiganbietern auf DVD (Vollbild, Englisch Dubbed, wohl VHS-Kopien). Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Dez. 2024).

Sonntag, 2. Februar 2025

Restaurant Kanönli

 

2025 macht das Restaurant Kanönli den Start, was meine Restaurant Besuche angehen. Ich werde es 2025 sicherlich viel ruhiger angehen lassen, als dies letztes Jahr der Fall gewesen ist (ca. 70 Restaurant-Besuche). Warum? Ich habe etwas zu viel Geld ausgegeben letztes Jahr, nebst der Tatsache, dass Vieles auch teurer wurde und/oder Unvorgesehenes (ich wurde zu tief bei den Steuerrechnungen eingestuft = sehr hohe Nachzahlungen, Katze benötigte Operation = hohe Kosten und hohe Folgekosten). Mit anderen Worten: bei Restaurant-Besuchen spare ich nun bewusst und gehe weniger auswärts essen. Es wird also dieses Jahr sicher nicht 70 Berichte zu Restaurant-Besuchen geben. Der Besuch im Restaurant Kanönli fand statt, nachdem ich drei Monate streng gespart habe. Meine beste Freundin hatte Geburtstag und einen Tag vorher habe ich sie abends zum Essen eingeladen. Ins Restaurant Kanönli in Thun.

Das Kanönli wurde mir von einer Arbeitskollegin empfohlen. Ich hatte gerade die letzte Nacht (ich habe in neun Tagen acht Nächte gearbeitet) und danach vier Tage (praktisch eigentlich nur 3.5 Tage) Frei. Meine Kollegin hat gearbeitet, wohnt aber neu vor Ort in Thun, wo aktuell auch gerade die Fasnacht begonnen hat. Das Kanönli ist vor allem für Specksteine und für Cordons bleus bekannt. Es ist nahe dem Bahnhof in einem Industriegebiet. Ich hatte ca. zehn Minuten zu Fuss vom Bahnhof. Wir haben auf 18.30 Uhr reserviert. Da die Kollegin (sie arbeitet auch in der Pflege) noch länger arbeiten musste, kam sie etwas verspätet.

Ihre Hunde hatte sie nicht dabei, da das Restaurant sehr eng ist. Diese Infos habe ich zuvor eingeholt. Im Restaurant roch es stark nach Rauch und Fleisch. Angenehm. Ich wusste mehr oder weniger schon, was ich bestellen würde. Ich favorisierte das Ross Entrecôte. Die Frage ist nur, wie viel Gramm sollte ich nehmen? Ich wollte auch bewusster im Restaurant auswählen. Vielleicht Mal auf eine Vorspeise, ein Kaffee oder ein Dessert verzichten. Oder statt zwei nur ein Dessert nehmen und so ebenfalls sparen. Viele Vorspeisen und Desserts standen nicht auf der Online-Karte. So nahm ich folgendes:

 

Als Vorspeise

Wintersalat

= Abgeänderter Nüssli Salat ohne Ei dafür mit Pilzen, Maroni und einer speziellen Sauce (ich nahm den aufgrund der Maroni)

17.90 CHF

 

Als Hauptgang

Ross Entrecôte 500g (heisser Stein) mit Beilage Pommes Frites

67.90 CHF

 

Als Dessert

Brönnti – creme

Salzig statt süss (oder umgekehrt)

14.90 CHF

 


Das Restaurant hatte ziemlich gute Rezessionen auf Google. Der Salat, ein etwas abgeänderter Nüssli-Salat, war sehr gut. Mir fehlte aber das Ei, welches ich eben sehr mag. Aber mit Maroni war das schon sehr fein. Die Sauce (u.a. mit Senf) war ok, aber etwas weniger mein Fall. Ich nahm den Salat ohne Pilze. Könnte ich evaluieren, würde ich wohl beim nächsten Mal den regulären Nüssli-Salat als Vorspeise nehmen.  Die Portion war angenehm und für eine Vorspeise nicht zu gross. Das Ross Entrecôte war sehr gut. Aber bei einem heissen Stein stresse ich mich immer, da ich Angst habe, dass der Stein abkühlt. Ich habe die 500g schneller als erwartet und problemlos verschlungen. Ich ass den ganzen Tag bis auf zwei Schokoladenriegel nichts. Es gab drei sehr feine Saucen: Kräuterbutter, Knoblauchsauce und Cocktail Sauce. Für die Beilage hatte ich danach keinen Platz mehr. Ich fokussierte mich auf das Fleisch und hatte danach kaum Hunger mehr. Zudem waren die Pommes schon kalt. Ich ass, glaube ich, nur drei einzelne Pommes. Die wären fein gewürzt gewesen. Das Dessert, die Brönnti creme, war auch anders als an anderen Orten. Statt süss wurde diese salzig angeboten (oder umgekehrt, ich kann das immer schlecht benennen/schmecken). Das war sonderbar. Die Creme schmeckte eigentlich wie eine reine Caramel-Creme. Sie war auch gut. Alles in allem waren wir beide sehr zufrieden. Ich denke, im Sommer werde ich dort noch ein cordon bleu testen. Reservation empfohlen, da das Resti vor allem auch bei Militär- und Soldaten sehr beliebt ist.

 

 

Fazit:

 

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend











Samstag, 1. Februar 2025

Tahkhana: The Dungeon

Tahkhana: The Dungeon

Story:

Auf der Suche nach ihrer Schwester begibt sich Arti (Arti Gupta) und Co. (Deepak, Hemant Birje, Preeti Sapru, Puneet Issar) in Gefahr. Diese geht nicht nur von einem vergewaltigenden und mordenden Mann (Imtiaz Khan) aus, sondern auch von einem Monster, welches im «Dungeon» lebt…

Meine Meinung:

Tahkhana: The Dungeon ist mein vierter Ramsay Film nach Bandh Darwaza: Bride of the Vampire, Mahakaal oder Hotel und davon der drittschlechteste. Bandh Darwaza: Bride of the Vampire und Hotel waren wirklich toll, während Mahakaal ein ziemlicher Murks war. Tahkhana: The Dungeon ist dabei weniger schlecht als Mahakaal, aber nur mittelmässig. Mondo Macabro haben eine Bollywood Horror Collection veröffentlicht. In dieser ist Tahkhana: The Dungeon vorhanden. Der Film hat, im Vergleich zu den anderen Werken in der Box, eine Laufzeit von «nur» zwei Stunden.

Ich stellte mich auf einen stimmungsvollen Katakomben-Grusel-Film ein. Mit einem Monster, welcher sich seine Opfer holt. Leider bietet der Film kaum Horror-Momente. Das Monster darf praktisch nur im Finale wüten und zu 90% spielt der Film auch nicht in den unterirdischen Katakomben. Das ist sehr schade. Es gibt etwas Humor (aber doch eher wenig im Vergleich zu anderen Filmen dieser Art), zwei Kampfszenen (passen nicht so recht zum Rest) und leider einen relativ billigen Soundtrack. Die Tanz- und Gesangsszenen waren jedoch amüsant und sehenswert.

Nebst zu wenig Horror und zu wenig Monster gab es auch zu wenig Stimmung und Bluteffekte. Das ist auch schade. Der Cast war gut bis mittelmässig. Deepak oder Preeti Sapru haben mir gut gefallen. Arti Gupta, Hemant Birje und Imtiaz Khan waren teilweise schlechter und sehr oberflächlich. Besonders der Sub-Plot um die Frauen auflauernden, vergewaltigenden und tötenden Imtiaz Khan war zwar realistisch (in Indien gibt es leider eine weit verbreitete Vergewaltigungskultur), nahm aber so viel Platz ein, dass eben kaum Platz für den eigentlichen Hauptplot mit dem Monster blieb. Umgekehrt wäre wünschenswert gewesen.

Fazit: Kann man weggucken, aber per se nichts für die Sammlung…

Infos:

O: Tahkhana

Indien 1986

R: Shyam Ramsay, Tulsi Ramsay

D: Arti Gupta, Hemant Birje, Preeti Sapru, Puneet Issar, Deepak, Imtiaz Khan

Laufzeit der US-Blu: Ca. 122 Min.

Gesehen am: 04.12.24

Fassungen: Gesehen als US-Blu-Ray von Mondo Macabro = Uncut, Region All-Disc, O-Ton, englische UT, sehr gute Bild- und Tonqualität. Der Film befindet sich in der Bollywood Horror Collection zusammen mit anderen Filmen und einem Büchlein über das indische Genre-Kino. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Dez. 2024).