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Montag, 17. März 2025

She'd Hate Rather Love

She'd Hate Rather Love

Story:

China zu Ende der Sung-Dynastie:

Die Chin fallen in China ein und sorgen für Angst und Schrecken. Den Eindringlingen gelingt es, den mächtigen General Chang zu töten. Dessen Tochter (Han Hsiang Chin) schwört Rache und setzt dabei auf Chin Shan Kuo (David Tong Wai). Dieser soll den Tod des Generals rächen und den Täter (Wei Su) zur Rechenschaft ziehen. Einfacher gesagt als getan, denn dieser wird von vier Leibwächtern (u.a. Miao Tian, Chang Feng, Wan Chung-Shan) bewacht…

Meine Meinung:

She'd Hate Rather Love (das DVD-Cover der taiwanesischen Disc schreibt fälschlicherweise Pather statt Rather) ist ein Anfang der 70er Jahre Wuxia/Schwertkampffilm aus Taiwan von Regisseur Hua Hui-Ying, der laut der Hong Kong Filmdatenbank nur bei ganzen zwei Filmen Regie führte und sonst vor allem als Cinematographer zuständig war. Die DVD lag seit Jahren ungesehen in meiner Sammlung. Vor genau zehn Jahren war ich in Taiwan im Urlaub und von den ca. 60-70 Filmen, die ich vor Ort kaufte, gehörte auch She'd Hate Rather Love dazu.

Im Moment spare ich = weniger Kinobesuche, weniger Fast Food Bestellungen, weniger Filmkäufe, weniger Restaurantbesuche, weniger Fahrten in andere Kantone. Dafür bleibt mehr Freizeit um Filme zu schauen. Um meinen Stapel von ungeschauten Filmen zu verkleinern. Dessen Anzahl ist dreistellig. Mein Ziel ist es, wieder unter 800 ungesehen Filme zu kommen. Bald habe ich das Ziel erreicht. She'd Hate Rather Love ist solide. Wer klassische Schwertkampffilme mag, wird sich mit She'd Hate Rather Love anfreunden können.

Es sind zwar keine mir bekannten Namen dabei, aber die Akteure machen einen soliden und glaubhaften Job, sowohl bei den Helden (das Mädel und der Bärtige Held) sowie die überzeichneten Schurken und Bösewichte. Die Kampfszenen sind dabei auf den ersten Blick nichts Besonderes und relativ harmlos. Dafür ist der Film stimmig was den Einsatz von innovativen Waffen, Kostümen und originellen Kameraeinstellungen angehen. Und ich mochte den äusserts simplen Plot des Filmes, bei welchem der Zuschauer nicht mitdenken muss. Ausserdem drückt der Film, vor allem am Anfang, stark aufs Tempo.

Fazit: Swordplay/Wuxia Fans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Ci Man Wang

Taiwan 1971

R: Hua Hui-Ying

D: Han Hsiang Chin, David Tong Wai, Wei Su, Miao Tian, Chang Feng, Wan Chung-Shan

Laufzeit der taiwanesischen DVD: 91:15 Min.

Gesehen am: 04.01.25

Fassungen: Gesehen via Retro Martial Arts Classic Box von Hoker Records = zusammen mit zwei weiteren Filmen in einer Box veröffentlicht. Widescreen, Mandarin O-Ton, englische Subs, Uncut, gute Bild- und Tonqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Jan. 2025).

Sonntag, 16. März 2025

Samstag, 15. März 2025

Robin Hood: Ghosts of Sherwood

Robin Hood: Ghosts of Sherwood

Story:

Robin Hood (Martin Thon) nimmt den Kampf gegen den reichen Sheriff of Nottingham (Tom Savini) auf. Nachdem Robin Hood im Kampf getötet wird, erwacht er dank einer Hexe (Anika Neubauer) wieder zum Leben. Später werden sie zu Zombies. Die Nichte vom Sheriff (Ramona Kuen) versucht nun, zusammen mit Little John (Kane Hodder) zu überleben…

Meine Meinung:

Der Film hat mich nie interessiert. Ich bekam den Film, mehr just for fun, vom Kollegen geliehen. Quasi als eine Art masochistischer Akt schaute ich mir diese miese Robin Hood-Verfilmung an (in 2D). Was soll ich sagen? Kurz: wie erwartet Scheissdreck! Alles an dem Film ist schlecht. Was kann man erwarten, wenn ein narzisstischer Möchtegern-Regisseur wie Oliver Krekel, sich als richtiger Filmemacher versucht? Das hat schon in Vergangenheit nicht funktioniert, und tut es auch jetzt nicht.

Der «legendäre» und «kultige» Label-Chef mit der grossen Klappe und viel «stinkendem Eigenlob», er liefert hier auch einen Cameo-Auftritt ab, wie das hier und da Jess Franco in seinen Arbeiten ebenso tat, führte mit Hilfe seiner Familie Regie und versuchte, einen internationalen Robin Hood Film im Horrorgewand zu drehen. Oliver Krekel, Gründer von Astro, war dabei auch für die bescheuerte Story und das wenig perfekte Editing zuständig. Nadine Krekel (seine Frau) hat den Film mitfinanziert. Sogar ihren Sohn liessen sie im Film integrieren. Wie bei einer echten Sekte.

Ich bin wahrlich kein Fan von Robin Hood. Die Idee, den Plot im Horrorgewand zu verpacken, hat eigentlich was. Etwas, was in letzter Zeit auch bei Motiven wie Comics oder Zeichentrickfiguren mehr und mehr Anwendung fand, da die Rechte ausgelaufen sind: Popeye the Slayer Man, The Mouse Trap (Micky Maus Horrorfilm) oder die schon veröffentlichten Winnie the Pooh: Blood and Honey sowie die Fortsetzung Winnie the Pooh: Blood and Honey 2. Ich nehme an, bei Robin Hood war es einfacher, die Rechte zu erwerben. Krekel würde wohl meinen, der Zeit Mal wieder voraus gewesen zu sein.

Der Film ist technisch auf keinem grossen Niveau. Auch als Horrorfan oder Sicht eines Splatter-Fans überzeugt der Film, der eigentlich sehr harmlos gehalten ist, nicht. Der Plot ist lahm und uninteressant und wird nicht Mal zu Ende erzählt. Zum Glück gab es nie eine Fortsetzung. Zwei Stunden absolut gähnende Langeweile mit hölzernen, miesen und unfreiwillig komischen Dialogen und «Schauspielern» aus der Hölle erwarten den Zuschauer. Martin Thon als linksradikaler (= die neuen Nazis) Robin Hood war absolut grottenschlecht. Totale Fehlbesetzung. Kane Hodder (Hatchet, Jason Goes to Hell: The Final Friday, Kill Her Goats) und Tom Savini (The Dark Half, Dawn of the Dead, From Dusk Till Dawn) sollten sich schämen, für den Film vor die Kamera getreten zu sein.

Fazit: Zeitverschwendung!

Infos:

O: Robin Hood: Ghosts of Sherwood

Deutschland, USA 2012

R: Oliver Krekel

D: Martin Thon, Tom Savini, Anika Neubauer, Ramona Kuen, Kane Hodder, Oliver Krekel

Laufzeit der deutschen DVD: 116:13 Min.

Gesehen am: 03.01.25

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von VZ-Handelsgesellschaft vor = 2D und 3D Fassung, Uncut, Deutsch/Englisch ohne Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Gibt es auch auf Blu-Ray.