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Dienstag, 15. August 2017

No More Love, No More Death Review



No More Love, No More Death

Story:

Prince (Jacky Cheung) ist ein Profikiller. Sein neustes Opfer soll werden: Dragon (Michael Chan Wai-Man), in Wahrheit Prince leiblicher Vater was Price jedoch nicht weiss. Als Prince den Auftrag ausführen soll, trifft er auf die bezaubernde Rosamund Kwan und beide verlieben sich! Von Hormonen beflügelt kann Prince Dragon nicht töten, sehr zum Ärger seines Auftraggebers. Doch Prince gelobt Besserung und den Job doch noch auszuführen. Doch nun wird er selbst von Chin Chin (Carina Lau), eigentlich seiner Komplizin, ins Auge gefasst und die Polizei ist auch hinter ihm her...

Meine Meinung:

Herman Yaus Film hat einige gute Momente zu bieten, jedoch auch einige welche mir nicht sonderlich Gefallen haben. Daher wurde ich bei dem Film auch definitiv nicht von einem Highlight sprechen, aber im Grossen und Ganzen ist der Film ganz okay.

Es handelt sich um eine Fortsetzung und Teil eins kenne ich nicht. Braucht man aber auch nicht, der Story kann man gut Folgen. Die Geschichte ist aus vielen HK Filmen zusammen gestohlen, das Konzept simpel wie unterhaltsam.

Nur mit der Dramatik will es nicht Recht funktionieren. Die Darsteller sind bemüht, aber nicht alle machen einen guten Job. Michael Chan Wai-Man ist gut während vor allem die Mädels sehr gut auftreten. Rosamund Kwan und vor allem Carina Lau geben dem Film pepp und Grösse. Blass und jederzeit unglaubwürdig bleibt Jacky Cheung, dem man die Profikiller Nr. zu keiner Sekunde abnimmt. Gerade er, der viel den Clown raushängen lässt (in anderen Filmen) ist absolut unpassend für diese Rolle.

Die Dramatik und Ernsthaftigkeit, welche seine Rolle ausstrahlen soll, kommen nie auf. Die Actionszenen sind nur solide - Paar Shoot-Outs, kaum Kämpfe, paar Verfolgungsjagden. Die Shoot-Outs hätten blutiger sein können. Hier und da gibt es vereinzelt Längen.

Die grossen Stärken des Filmes sind für mich jene Dinge, welche in anderen Reviews zum Film oft bemängelt werden: Den Soundtrack und die bunte Optik des Filmes haben mir sehr gefallen! Herman Yau nahm sich Regisseur Clarence Ford zum Vorbild und hat die Figuren, Sets, Autos etc. bunt, originell und traumhaft gestaltet, teilweise fast in einer eigenen Zeitepoche und surreal wirkend (die Polizeiautos z.B.).

Vor allem die kleinen Details diesbezüglich haben mir Gefallen und den Soundtrack fand ich cool und jederzeit passend. Zusammen mit passabler Action und einer okayischen Story bleibt der Film vor allem wegen der tollen Optik, den schicken Bildern, den Mädels und dem Soundtrack in Erinnerung bzw. in der Filmsammlung.

Fazit: Kein Highlight, aber gibt schlechtere Filme…

Infos:

O: Tai zi chuan shuo

HK 1993

R: Herman Yau

D: Michael Chan Wai-Man, Jacky Cheung, Chin Ho, Rosamund Kwan, Carina Lau

Laufzeit der Singapur LD: Ca. 89 Min.

Gesehen am: 06.08.16

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Juli 2016). Mir lag die Laserdisc aus Singapur vor = O-Ton, englische UT, Uncut, gute Bildqualität. Die LD ist auf beiden Seiten bespielt (= eine Disc).

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