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Sonntag, 1. April 2018

Gorgo Review




Gorgo

Story:

Vor der Küste Irlands: Englischen Schifffahrern geht ein Monster (ein Dinosaurier?) ins Netz. Dieser wird lebend gefangen, nach London gebracht und einem Zoo verkauft. Das Tier soll als Attraktion auftreten und Geld einbringen. Das Problem: es handelt sich bei dem monströsen Wesen lediglich um das Kind und dessen Mutter-Tier, um ein vielfaches grösser, ist auf dem Weg nach London und bringt Tod und Zerstörung…

Meine Meinung:

Gorgo ist Englands Antwort auf Godzilla und King Kong. Das heisst: nicht originell, aber für Fans des Genres interessant und kurzweilig. Die erste Hälfte des Filmes befasst sich vor allem mit dem Inhalt (Finden und Auftauchen des Monsters, es fangen, es nach London bringen etc.) und stellt eine willkommene Abwechslung seitens der Aktivitäten und der Settings dar.

Die zweite Filmhälfte ist dann typische Monster-Action d.h. Zerstörungsorgie seitens Gorgos Mutter-Tier und die erfolglosen Versuche seitens des britischen Militärs, etwas gegen das Monster zu unternehmen. Auch diese Szenen sind abwechslungsreich und aufwändig in Szene gesetzt. Es gibt unzählige Miniaturbauten, einen Mann im Gummikostüm und viel Action und Zerstörungen. Pluspunkte gibt es für Puppen, welche Menschen darstellen, welche z.B. aus der Höhe in die Tiefe fallen während den Zerstörungen durch Gorgo. Solch liebevollen Details gefallen mir sehr.

Es werden einige Sehenswüridkeiten Londos zerstört. Diese Bilder sind aufwändig getrickst worden. Die Actionszenen und Versuche, das Tier unschädlich zu machen, starten im Meer durch Schiffe und später am Land. Daher ist auch für genug Abwechslung gesorgt.

Zum Rest d.h. Dramaturgie, Dialoge, Figurenzeichnungen und Schauspiel: solide aber teilweise herrlich naiv. Somit kann man sich Gorgo dank der aufwändigen Action und den tollen Effekten, zumindest als Fan von Godzilla und Co., gut ansehen!

Infos:

O: Gorgo

Großbritannien 1961

R: Eugène Lourié

D: Bill Travers, William Sylvester, Vincent Winter, Christopher Rhodes, Joseph O'Conor

Laufzeit der dt. DVD: 73:39 Min.

Gesehen am: 16.01.18

Fassungen: Mir lag die dt. DVD von Centurio Entertainment / Al!VE vor (identisch mit der CMV DVD) vor = gute Bildqualität, gute dt. Sprachfassung (Englisch wäre auch dabei, jedoch keine Subs dazu), Uncut, Wendecover positiv (d.h. ohne Freigabe Logo auf der Front). Gäbe es vom gleichen Label auch auf Blu Ray – DVD war für meinen Geschmack völlig ausreichend (und günstiger als die Blu Ray).

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