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Mittwoch, 29. August 2018

Naked Weapon Review



Naked Weapon

Story:

Auf einer Insel werden entführte Mädchen zu Killerinnen ausgebildet. Viele Jahre später: Ein Polizist (Daniel Wu) versucht die Killerinnen (u.a. Maggie Q und Anya) aufzuhalten und einer Mutter (Cheng Pei-Pei) zu helfen, ihre Tochter zurückzubekommen. Doch derweil machen sich auch andere Gangster (Andrew Lin Hoi) auf die Suche nach den «China Dolls», so wie die Killerinnen von der CIA genannt werden…

Meine Meinung:

Nach dem Hit Naked Killer versucht Produzent und Script-Writer Wong Jing erneut mit dem Nikita Thema und Action und Erotik zugleich, einen Hit zu landen. Diesmal nicht mit Clarence Ford (Chep Killers) als Regisseur, sondern mit Tony Ching Siu-Tung, der auch für die Action zuständig war. Immerhin ein erfahrener Bursche, wenn es um schwindelerregende, großartig choreographierte Action geht, siehe seine Arbeiten für Klassiker wie Duel to the Death, A Chinese Ghost Story, Swordsman, The Raid, Wonder Seven, Butterfly Sword, The Heroic Trio oder Dragon Inn.

Umso enttäuschender fällt das Ergebnis in Naked Weapon aus. Und ein zweiter Naked Killer ist es leider auch nicht geworden. Der komplett in Englisch gedrehte Film ist zwar nicht langweilig, aber das Gezeigte ist nicht wirklich gut. Das Nikita Thema mag ich allgemein nicht (vor allem Nikita als Film mag ich nicht), da stellt nur Black Cat 2 eine Ausnahme dar, daher hätte zumindest die Action gut sein müssen, um mich überzeugen zu können.

Doch leider enttäuscht die Action auf ganzer Linie. Billig, zu modern, zum Teil unübersichtliche Kameraführung, lächerliche Matrix Spielereien. Dazu kommen weitere Parts, welche dafür sorgten, dass mir der Film nicht wirklich zusagte:

Nikita Setting (wie bereits erwähnt) und viel schlimmer: unsympathische Figuren mit null Charisma. Durchs Band. Fängt bei den Mädels an (Maggie Q und Anya), gilt auch für die Helden (Daniel Wu) und wird sogar noch mieser, wenn es um den Bösewicht geht: Andrew Lin Hoi grottenschlecht, zum Teil peinlich und unfreiwillig komisch (gerade einige Sequenzen im Finale beim Kampf waren einfach nur zum Kopfschütteln und warum muss er mit offenem Hemd kämpfen?). Vor allem diese Gründe plus die absolut enttäuschende Action sorgen dafür, dass der Film, obwohl nicht langweilig, für meinen Geschmack nicht gut genug ist bzw. er mir nicht gefallen hat = DVD fliegt aus der Sammlung! Zum Glück war die Scheibe billig…PS: nur Cheng Pei-Pei (ehemaliger Shaw Brothers Star) war okay und erträglich in ihrer Nebenrolle!

PS: Das Spiel wiederholte sich 2012 mit Naked Solider ein drittes Mal (wieder Wong Jing, diesmal jedoch für die Action zuständig: Corey Yuen Kwai und Yuen Tak)

Infos:

O: Chek Law Dak Gung

HK 2002

R: Ching Siu-Tung

D: Maggie Q, Anya, Daniel Wu, Cheng Pei-Pei, Andrew Lin Hoi

Laufzeit der koreanischen DVD: Ca. 91 Min.

Gesehen am: 09.06.18

Fassungen: Mir lag die DVD aus Südkorea vor (für ca. fünf Fr. auf ebay gekauft, also fast geschenkt) = sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton (Englisch) und englische Subs vorhanden. Uncut. In Deutschland auf DVD oder Blu-Ray auch Uncut und im O-Ton mit dt. Subs zu bekommen (MC One und Nameless Media). Film wurde komplett in Englisch gedreht.

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