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Montag, 1. Oktober 2018

Mirror Mirror Review

Horroktober 2018 Spezial


Mirror Mirror

Story:

Die junge Megan (Rainbow Harvest) zieht mit ihrer Mutter (Karen Black) in eine neue Ortschaft. An der Schule ist Megan die totale Aussenseiterin. Sie wird gemobbt. Zu Hause hat sie es auch nicht leicht – sie kann den neuen Freund ihrer Mutter (Vater ist tot) nicht akzeptieren. Als Megan in ihrem Zimmer einen magischen Spiegel findet, wendet sich das Blatt: dieser ergreift Besitz von Megan und sie startet in der Schule einen tödlichen Rachefeldzug…

Meine Meinung:

Mirror Mirror ist in meinen Augen schlecht gealtert. Der Film ist nicht schlecht, gefällt mir aber heute weniger gut, als er das bei seiner Erstsichtung (über 12 Jahre her) noch tat. Ich wusste auch so gut wie nichts mehr vom Film (nur die «Sex mit dem Spiegel» Szene bleib in Erinnerung). Und das Karen Black (Cut and Run, House of 1000 Corpses) dabei ist (Nebenrolle als Mutter).

Der Film, obwohl von 1990 stammend, erinnert ans gute alte High School 80er Jahre US-Kino – mit fast all seinen Klischees. Im Vergleich zu vielen Slasher Filmen aus dieser Zeit ist der Film jedoch ernst – für meinen Geschmack zu ernst. Einige Klischees aus dem Slasher Genre (Drogenkonsum, Sex) sind nicht vorhanden. Der Film nimmt sich inhaltlich zu viel Zeit, so dass Längen entstehen. Abgesehen vom übernatürlichem Element (Spiegel) ist der Film ein 08/15 Slasher.

Die Klischees die Figuren betreffend, nerven eher als dass sie unterhalten. Es gibt wenig Action und der Film ist relativ harmlos. Erst gegen Ende nehmen die Horrorparts zu und der Film wird besser, so dass man am Ende von einem guten Durchschnittswerk sprechen kann. Mit Karen Black hat man geschafft, einen namhaften B-Darsteller anzustellen. Der Rest des Casts ist mir unbekannt – die Darsteller waren aber solide und passten gut zum Film.

Der Film ist relativ harmlos und nur in 2-3 Szenen gibt es etwas Blut zu sehen, wobei ich kaum von echten Effektkreationen sprechen kann (eher Blutspritzer, rot angemalte Gesichter etc.). In dieser Hinsicht hätte der Film mit dem Rachethema von Megan früher starten dürfen. Am Ende läuft alles Schlag auf Schlag und z.T. zu uneffektiv ab. Schade – und die Mobbing-Szenen sind auch nicht wirklich originell. Kein Vergleich zu grösseren Vorbildern à la Carrie und Co.

Fazit: Kann man einmal gucken – aber kein Film für die Sammlung! Die Fortsetzungen habe ich bis heute nie gesehen – da die US-DVD-Box habe, werde ich mir diese trotzdem noch ansehen bevor die Box aus der Sammlung fliegt…

Gefolgt von: Mirror Mirror 2: Raven Dance

Infos:

O: Mirror Mirror

USA 1990

R: Marina Sargenti

D: Karen Black, Yvonne De Carlo, William Sanderson, Rainbow Harvest, Kristin Dattilo, Ricky Paull Goldin

Laufzeit der US-DVD: 103:56 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Review überarbeitet am: 01.10.18

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Anchor Bay vor (Mirror Mirror Collection mit den Teilen 1-4) = Uncut, gute Bild- und Tonqualität, Englischer O-Ton, keine Subs. Gäbe es von Anchor Bay auch in England. In Deutschland auf DVD zu haben (auch Uncut, mit O-Ton, keine Subs). Weltweit scheint es noch keine Blu-ray zu geben (Stand: Okt. 2018).

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