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Mittwoch, 5. August 2020

The Kickfighter Review

The Kickfighter

Story:

Ryan (Richard Norton) kommt aus dem Gefängnis und sieht sich diversen Problemen konfrontiert: Eltern tot, Schwester (Erica Van Wagener) schwerkrank und Geld für Operation brauchend, verliert immer wieder den Job. Erst als er an illegalen Kampf-Duellen teilnimmt, bessert sich sein Leben und es gibt regelmässiges Einkommen. Erst als sie (er und sein Berater) an Gangster geraten, wird das finale Duell zwischen Ryan und dem Champion der Gangster, Jet (Benny Urquidez), zum Kampf auf Leben und Tod…

Meine Meinung:

The Kickfighter ist billiges B-Action «Kino» mit exotischem Thailand-Setting und all den Klischees, die man sich von dem Genre nur wünschen kann. Da hätten wir Klischees wie:

Titelheld stammt aus armen Verhältnissen, Thailand-Setting, Titelheld wird von einem asiatischen Meister ausgebildet, Drama-Klischees (Eltern sterben, Schwester drogensüchtig, danach schwer herzkrank), Bösewichte die Schwester im Finale entführen und als Druckmittel gegen Norton missbrauchen etc.

Interessant ist, wie mies die Action eigentlich in Szene gesetzt ist, wenn man diese mit heutigen Filmen à la Scott Adkins und Co. vergleicht! Richard Norton kommt nach wie vor nicht an seine HK-Filme ran (beste Kampfszenen bietet er noch immer im grossartigen Magic Crystal), ist aber ein sympathischer Kerl und Benny The Jet Urquidez mag ich seit Dragons Forever so oder so (wobei er auch hier nicht an die Qualität seiner HK-Film-Rollen herankommt).

Der Finalkampf ist gut und hebt sich qualitativ vom Rest der Action (= Kampfszenen) ab. Die Choreographie ist deutlich besser, es gibt einige spektakuläre Aufnahmen und auch vor Zeitlupen-Einsätzen wird nicht Halt gemacht. Definitiv toller Endkampf, der für die schwache Qualitäten in den Kampfszenen zuvor entschädigt.

Trotzdem muss man Längen und unfreiwillige Komik in Kauf nehmen – aber das tut man, glaube ich, als B-Action-Film-Fan so oder so. Was dem Film in dieser Hinsicht und was den Unterhaltungswert zusätzlich angeht gut tut ist, dass die deutsche Synchronisation qualitativ allererste Sahne ist und den Film zusätzlich aufwertet, da einfach spassig und zum Schmunzeln anregende Dialoge. Das waren noch professionelle Synchronisationen und Qualität, nicht wie der Scheissdreck von heute!

Fazit: B-Actionfans schlagen zu!

Infos:

O: The Fighter

USA, Philippinen 1989

R: Anthony Maharaj

D: Franco Guerrero, Richard Norton, Steve Rackman, Glenn Ruehland, Benny Urquidez, Erica Van Wagener

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 96:24 Min.

Gesehen am: 27.05.20

Fassungen: Mir lag das deutsche Mediabook vom Shamrock Media vor = Booklet, DVD, Blu-Ray, nebst zensierter Fassung (als Hauptfassung) gibt es als Bonus auch die Uncut (die man einfach Langfassung nennt). Die Bildqualität für so einen Schund ist erste Sahne wie auch die Qualität der deutschen Synchronisation, die grandios geworden ist! Das war noch Qualität! Paar wenige Dialoge sind in Englisch mit deutschen Subs, da früher zensiert. Die zensierten Szenen sind gleichbleibend von der Qualität her. DVD/Blu-Ray Weltpremiere!

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