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Freitag, 28. Mai 2021

Hatyarin Review


 

 

Hatyarin

Story:

Gudiya (?) wird an ihrer Hochzeit von einer mysteriösen Frau (Jamuna) entführt und später einem Tantrk geopfert. Noch in derselben Nacht stirbt ihr Ehemann und paar Tage später wird Gudiyas Leiche gefunden. Danach geht das Sterben in Gudiyas Umfeld weiter, bis sich die Angehörigen an einen Magier (?) wenden…

Meine Meinung:

Durch VHS-Auktionen auf Facebook wurde ich auf einige obskure Horrorfilme aus Indien aufmerksam: Hatyarin (1991), Khooni Mahal (1987), Kabrastan (1988), Darawani Haveli (1997) und Bandh Darwaza (1990). Leider habe ich alle nicht gewonnen d.h. ich wurde bei allen überboten und geschlagen. Die Mehrheit der Titel gibt es aber auch auf Youtube zu sehen. Der Anfang machte dabei Hatyarin.

Der Film des mir unbekannten Regisseurs Vinod Talwar, der scheinbar nicht allzu viele Filme realisiert hat (vor allem Filme mit entstellten Monstern, wie es den Anschein hat), ist trotz seines kleinen Budgets und der nicht immer wirklich verständlichen/nachvollziehbaren Handlung (die Fassung auf Youtube hat keine englischen Subs) relativ unterhaltsam ausgefallen.

Die Story war etwas kompliziert und ich wusste nicht genau, um was es geht. Abgesehen davon hätte ich mir mehr Songs und Tanz- und Gesangsszenen gewünscht. Ob die Fassung leicht zensiert war? Ich weiss es nicht. Den Humor (mit dem adipösen Polizisten mit Schlagstock) fand ich doof. Gab es zum Glück nur selten.

Ansonsten bietet der Film stimmungsvolle Sets (trotz des kleinen Budgets), originelle Tötungsszenen (teilweise Monster, teilweise als übernatürliche Macht), charmante Effekte/Masken ganz nach meinem Geschmack und hübsche Frauen. Der Magier und seine Rituale haben dabei an Filme aus Hong Kong erinnert (Black Magic, The Boxer's Omen, Devil Fetus, The Black Magic with Buddha und Co.).

Fazit: Kann man sich als Fan obskurer Bollywood-Horrorfilme gut ansehen! Denke, mit englischen Subs und restauriert würde mir der noch besser gefallen…

Infos:

O: Hatyarin

Indien 1991

R: Vinod Talwar

D: Rana Jung Bahadur, Sunil Dhawan, Kamna

Laufzeit der Online-Fassung: Ca. 112 Min.

Gesehen am: 28.02.21

Fassungen: Auf FB als VHS aus Indien gesehen (als Auktion) und diese verloren (habe jedoch auch nur 20 Euro geboten). Den Film daher auf YT gesehen (O-Ton, keine Subs, mässige/sehr dürftige Bildqualität). Der würde ich einer besseren Bildqualität und mit englischen Subs sicher mehr Spass machen. Dürfte es in Indien nebst VHS auch als VCD (vielleicht sogar DVD) geben. Andere Fassungen (ausserhalb Indiens) sind mir nicht bekannt (Stand: Feb. 2021). 

Cover der VHS aus Indien

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