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Freitag, 27. Januar 2023

Ju-on: The Curse Review


 
Japanuary 2023

Ju-on: The Curse 

Story:

 

Lehrer Shunsuke Kobayashi (Yûrei Yanagi), dessen Ehefrau schwanger ist, sucht das Elternhaus des Schülers Toshio (Ryôta Koyama) auf. Grund: Toshio kam schon längere Zeit nicht mehr zur Schule. Als Kobayashi im Haus Toshio vorfindet, findet er ein Chaos und einen lethargischen Toshio vor. Von den Eltern fehlt jede Spur. Der Alptraum beginnt…

 

Meine Meinung:

 

Nach dem Erfolg des japanischen TV-Filmes Ringu: Kanzen-ban im Jahr 1995 sprangen auch andere Filmemacher in Japan auf den Grusel-Zug auf. Nebst Ringu und Co. war die Ju-on Reihe auch sehr populär. Diese fand ihre Anfänge in Kurzfilmen (1998), ehe Regisseur Takashi Shimizu (Marebito) mit Ju-on: The Curse den ersten (direkt auf Video gedrehten) Spielfilm dazu realisierte. Takashi Shimizu war auch für viele der Fortsetzungen und/oder US-Versionen verantwortlich und bleibt dem Grusel-Ghost-Genre bis heute treu.

 

Ich kannte bisher nur die US-Filme The Grudge - Der Fluch, dessen Fortsetzung Der Fluch - The Grudge 2 und den japanischen Film Ju-on: The Grudge. Letzteren sah ich nur einmal und weiss nichts mehr. Nun gehe ich chronologisch vor und startete mit dem Original Ju-on: The Curse. Dessen Plot wird nicht chronologisch erzählt und es werden die Schicksale von zwei Familien präsentiert. Man muss also aufmerksam sein, damit man den Faden behält und am Ende weiss, wie was zusammenläuft.

 

Der Film läuft angenehme 70 Minuten. Dass Ju-on: The Curse ein Film ist, der direkt für den Videomarkt produziert wurde, sieht man dem Film an. Der Film wurde zu einem grossen Erfolg, was die vielen Fortsetzungen und US-Ableger erklären. Mir hat Ju-on: The Curse gut gefallen, auch wenn der Film nicht an Ringu herankommt. Mit Effekten wird äussert sparsam umgegangen. Der Film verzeichnet Suspense und Grusel durch geschickte Ton-Effekte, unheimliche Kameraeinstellungen und die Ghost-Story.

 

Ich fand nicht jede Szene gruselig und ich kann auch verstehen, wenn Zuschauer den Film nicht gruselig finden. Ich kann mich jedoch gut auf diese Art Film einlassen, so dass ich doch mehrere spannende und stimmungsvolle Momente im Film genoss, in denen ich wirklich eine Gänsehaut bekam = somit hat der Film alles richtig gemacht.

 

Die Episoden sind dabei von unterschiedlicher Qualität. Der Plot war mir bis auf einige Details noch aus dem US-Film bekannt. Ein Vorteil ist, dass ich auch diese extrem lange nicht mehr sah. Ich würde auch behaupten, dass es im Original Details gibt, die in späteren (US-Remakes) nicht vorhanden waren (z.B. Telefonzellen-Anruf kurz vor dem Finale mit dem Baby = schön grausam!).

 

Wer die japanischen Grusel-Filme à la Ringu und Co. mag, kann sich bedenkenlos auch an die Ju-on Reihe wagen! Ich bin auf die Fortsetzungen gespannt!


Gefolgt von: Ju-on: The Curse 2

 

 


 

Infos:

 

O: Ju-on

 

Japan 2000

 

R: Takashi Shimizu

 

D: Yûrei Yanagi, Chiaki Kuriyama, Hitomi Miwa, Asumi Miwa, Yoriko Dôguchi, Tarô Suwa

 

Laufzeit der UK-Blu-Ray: Ca. 70 Min.

 

Gesehen am: Jan. 2023

 

Fassungen: Mir lag die Ju-on: The Grudge Collection von Arrow Video aus England vor. Die Box beinhaltet folgende Filme: Ju-on: The Curse, Ju-on: The Curse 2, Ju-on: The Grudge, Ju-on: The Grudge 2, The Grudge: Old Lady in White (als Ju-on: White Ghost) & The Grudge: Girl in Black (als Ju-on: Black Ghost). O-Ton, englische Subs, Post-Karten, Poster, Wendecover etc. Ju-on: The Curse ist eine Direct to Video Produktion = sieht man der Bildqualität in einigen Szenen klar an. In Deutschland von e-m-s auf DVD zu haben (Deutsch/Japanisch mit deutschen Subs, Uncut).

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