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Freitag, 22. August 2025

Garou

Garou

Inhalt:

«Endlich ist es soweit. Die Schafe von Glennkill erkunden Europa. Gemeinsam mit ihrer neuen Schäferin Rebecca beziehen sie im Schatten eines französischen Schlosses ihr Winterquartier. Dann sterben plötzlich im Wald Rehe eines unnatürlichen Todes. Ein Werwolf, murmeln die Ziegen von der Nachbarweide. Ein Loup Garou! Oder doch nur ein Hirngespinst? Doch spätestens, als ein Toter unter der alten Eiche liegt, ist klar, dass auch Hirngespinste tödlich sein können. Die Schafe heften sich auf die Spur des Garou und versuchen, mit Schafslogik, Mut und Kraftfutter sich selbst und ihre Schäferin zu retten.»

Meine Meinung:

Garou ist die Fortsetzung von Glennkill, den ich vor ca. zwei Wochen zu Ende gelesen habe. Dass es eine Fortsetzung geben könnte, wird am Ende von Glennkill angedeutet (die Reise nach Europa). Der Roman stammt wieder von Leonie Swann. Der Plot spielt diesmal in Frankreich, nicht mehr in Irland. Der Roman trägt diesmal den Zusatztitel «Ein Schaf-Thriller». Es hat sich gelohnt, Garou so schnell nach Glennkill gelesen zu haben. Mir hat Garou deutlich besser gefallen als der Vorgänger.

Bei Glennkill war alles noch neu. Ich musste mich (im Vorgänger) erst an den Stil gewöhnen, die Dinge aus der Sicht der Schafe zu sehen. Ihre Schlussfolgerungen («Schafslogik»), die ganzen Wortspiele. Im 2. Roman kennt der Leser die Schafe. Es bedarf keine lange Einführung mehr. Zudem bekommen auch die anderen Schafe diesmal deutlich mehr Platz und Raum zur Entfaltung. Die Idee, auch noch Ziegen in den Plot zu integrieren (und wie sich die Schafe und Ziege gegeneinander provozieren) war sehr amüsant zu lesen. Tolle Wortspiele und viel Witz. Und auch die neue Schäferin wächst dem Zuschauer ans Herz. Auch ihre Mutter harmoniert gut mit ihr.

So ist für Abwechslung gesorgt. Schafe, Ziegen, Menschen und mehrere Sub-Plots laufen im Finale zusammen. Ich empfand den Roman sogar spannender als der Vorgänger. Im Vorgänger gab es mir auch zu viele Erinnerungen und Wiederholungen («das klügste Schaf aus…»). Das war hier nicht mehr der Fall. Ich wurde mit Garou bestens unterhalten und habe den Roman ca. während zwei Wochen verschlungen. Von mir aus könnte es gerne eine weitere Fortsetzung geben. Die ermittelnden Schafe sind mir regelrecht ans Herz gewachsen!

Infos:

In Deutschland erschienen: Ja

Sprache: Deutsch

Verlag: Goldmann

Anzahl Seiten: 413

Roman/Sachbuch: Roman

Art: Taschenbuch

Autor: Leonie Swann

Erschienen: Dez. 2011 (6. Auflage)

Donnerstag, 21. August 2025

Return to the 36th Chamber



Shawgust 2025

Return to the 36th Chamber

Story:

Auf der Suche nach Rache sucht Chou Chun Chi (Gordon Liu) das Shaolin-Kloster auf, um Kung Fu zu lernen. Durch List und falsche Aussagen gelingt es Chou Chun Chi, ins Kloster zu gelangen. Doch Mönch San Te (King Lee King-Chu) erkennt die falschen Absichten und macht Chou Chun Chi einen Strich durch die Rechnung. Statt Kung Fu soll er helfen, das Kloster mit einem Gerüst aus Bambus einzuzäunen. Viel harte Arbeit wartet auf Chou Chun Chi, der jedoch von seinem Gerüst in jede Kammer des Klosters blicken kann und so unbewusst Kung Fu lernt…

Meine Meinung:

Die 36 Kammern der Shaolin wurde zu einem Hit und Erfolg. Einer der erfolgreichsten, einflussreichsten und bekanntesten Filme der Shaw Brothers. Da war es klar, dass es Fortsetzungen geben würde. Die erste hiess Return to the 36th Chamber und stammte von Liu Chia-Liang (New Killers in Town, Executioners from Shaolin, Aces Go Places V), der dem Film auch die absolut sehenswerten und spektakulären Kampf- und Trainingsszenen choreographierte. Aus dem Vorgänger kehrt Star Gordon Liu (Heroes of the East, Fury in Shaolin Temple, Clan of the White Lotus) zurück. Er spielt jedoch eine andere Rolle und die Filme haben abgesehen vom Setting nichts miteinander zu tun.

Return to the 36th Chamber ist eine Kung Fu Komödie. Nach 1979 und den Jackie Chan Erfolgen, war diese Mischung nun gefragter denn je. Gordon Liu blödelt im Film zuerst herum. Er gibt sich als Fake-Mönch aus, um Geld zu verdienen, aber auch um Gutes zu tun und Freunden zu helfen. Die Bösewichte merken aber schnell davon und schlagen Gordon Liu in die Flucht. Dieser versucht mehrfach vergebens, ins Shaolin Kloster zu gelangen. Einfacher gesagt, als getan. Halbherzig sammelt er Erfahrungen, ehe er dazu «verdonnert» wird, um das ganze Kloster ein Bambusgerüst zu bauen. 

Dem kommt er nach und Bambus als Element in Kung Fu Kämpfe zu integrieren, war ein innovativer und origineller Schachzug. Zu sehen, wie Gordon Liu unbewusst durch Beobachtung trainiert, fand ich amüsant. Richtig toll wird es dann im letzten Vierteil des Filmes, wenn Gordon Liu seine neu erlangten Techniken demonstrieren darf. Die Kampfszenen gegen Johnny Wang Lung-Wei (Widow Warriors, To Kill a Mastermind, This Man Is Dangerous) und Co. sind absolut sehenswert und spektakulär ausgefallen. Toll!

Fazit: Spassige und unterhaltsame Fortsetzung!

Gefolgt von: Disciples of the 36th Chamber

Infos:

O: Siu Lam Daap Paang Daai Bye

HK 1980

R: Liu Chia-Liang

D: Gordon Liu, King Lee King-Chu, Johnny Wang Lung-Wei, Kara Hui, Chiang Tao, Jang Il-Do, Best Kwon Yeong-Moon, Chan Sze-Kai

Laufzeit der UK-Blu: 101:09 Min.

Gesehen am: Aug. 2007 / Neusichtung am: Aug. 2025

Fassungen: In meinem Besitz befindet sich die deutsche DVD (Titel: Die Rückkehr zu den 36 Kammern der Shaolin). Diese DVD wurde von Gordon Liu signiert. Für die Neusichtung lag mir die UK-Blu-Ray von Arrow Video vor (Shawscope Volume Two) = Uncut, O-Ton, englische Subs und Extras = Die Bild- und Tonqualität sind hervorragend. Als Extras gibt es u.a. ein ca. 15minütiges Interview mit Gordon Liu (war ok, aber nichts Besonderes) und Archiv-Extras von Celestial ("Hero on the Scaffolding"). Das war ganz ok. Es handelt vom Bambusgerüsten in Hong Kong. Am besten und wirklich toll war Citizen Shaw. Eine franz. Doku (ca. 60 Min.) aus dem Jahr 1980, als franz. Reporter/eine TV-Crew nach Hong Kong in die Shaw Studios reiste. Es gibt Interviews mit Run Run Shaw und viele Behind-the-Scenes Szenen zu sehen. Von Filmen wie Return to the 36th Chamber oder Rendezvous with Death. Auch exklusive Führungen und Interviews mit Yueh Hua und seiner damals 32jährigen (und rauchenden) Freundin waren herrlich sympathisch. Oder Einblicke in die Kantine, in der sich die Stars zum Essen nicht Mal umgezogen haben (Chen Kuan-Tai). Die Arrow Disc startet mit Canto Ton. Ich frage mich, ob Canto oder Mandarin O-Ton war und finde dazu keine Info. Mir ist bewusst, dass die Shaw Produktionen kurz vor Ende (ihrer Kinoproduktionen) bewusst in Canto in die Kinos kamen und zuvor jahrelang in Mandarin. Aber mir ist nicht bekannt, ab welchem Jahr das gewechselt hat…

Mittwoch, 20. August 2025

Brasserie Louis

Adresse: Niederdorfstrasse 10a, 8001 Zürich

 

 

Ich genoss gerade sechs freie Tage am Stück. Heisses Wetter. Ca. 35 Grad. Seit Monaten habe ich mich heute mit dem Kumpel aus Zürich in Zürich verabredet. Grund ist der Kinostart der neuen A24 Produktion Bring Her Back. Der neuste Film der Talk to Me Macher. Wir planten, den Film zusammen schauen zu gehen. Am Vormittag hiess es aber erst Mal: Tierarztbesuch. Zum Glück kein Notfall. Die Untersuchung ging vielleicht zehn Minuten. Nun hat  eine meiner Katze für eine Woche Antibiotika und dann muss ich zur Nachkontrolle. Kosten: 228 CHF!

Als ich zu Hause war reichte es mir sogar noch für zwei andere Dinge, bevor ich nach Zürich ging. Ich verkaufte zwei VHS-Filme (für 203 CHF) an meinen London-Dealer. Das Paket hatte ich seit gestern parat und ich brachte es zur Post und verschickte es. Weiter schaute ich mir noch einen ungesehenen Film an. Da war ich vor paar Monaten bei über 800 Titeln. Jetzt sind es ca. «nur» noch 690 Filme. Ich schaute mir Samurai Wolf II an. Warum? Weil nur 72 Minuten Laufzeit. Passte wunderbar, bevor ich nach dem Mittag in die Stadt fuhr, noch einen Burger ass und mich dann auf den Weg nach Zürich machte.

Ich hatte schon lange ein Sparticket gekauft. Ich las den Roman Garou praktisch zu Ende auf beiden Zugfahrten. In Zürich kam ich kurz vor 16.00 Uhr an. Ich genoss die Sonne und traf den Kumpel, der am Arbeiten war, eine Stunde später. Wir gingen ins Niederdorf. Das Kino war in der Nähe. Im selben Kino schaute ich mir damals Immaculate an. Wir gingen zuerst etwas trinken und danach gingen wir essen. Wir entschieden uns für das franz. angehauchte Restaurant Brasserie Louis. Wir sassen draussen und sahen den Menschenmassen und Touristen zu, die ans uns vorbeispazierten.

 

Zu guten Gesprächen bestellte ich…

 

 

…als Vorspeise

HAUSGEMACHTE QUICHE LORRAINE

mit Blattsalat

27.00 CHF

 

…als Hauptgang

ENTRECÔTE CAFÉ DE PARIS 200g

gratiniert, mit Pommes Allumette (ich nahm es mit regulären Pommes)

49.00 CHF

 

…als Dessert

CRÈME BRULÉE

10.00 CHF

 

 

 

Ich war gespannt. Es war das erste Mal, dass ich eine QUICHE LORRAINE ass. Ich musste es googeln und das tönte fein. Ich hatte nicht auf dem Schirm, dass es dazu noch einen (sehr grossen) Blattsalat gab. Den ass dann mein Kumpel, der keine Vorspeise bestellt hatte. Die Vorspeise war sehr lecker. Der Hauptgang war fein. Nicht überwältigend, aber gut. Schönes Stück Fleisch mit viel Café de Paris. Inzwischen war das Restaurant voller geworden, der Kellner wirkte hier und da etwas gestresst. Das hat mich aber nicht sonderlich gestört. Bei der Wahl des Desserts war für klar, die Crème Brulée zu nehmen. Das Dessert mag ich einfach. Erinnerte mich an meine Zeit in Brüssel am BIFFF. Die Crème Brulée war jedoch nur okay, auch wenn sie optisch sehr fein aussah. Da waren jene aus Brüssel deutlich feiner.

 


Fazit:

 


 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend