Dieses Blog durchsuchen

Samstag, 21. Januar 2017

Guardian Angel Review



Guardian Angel

Story:

Ein philippinischer Polizist (Yukari Oshma) ist hinter einem Gangster her. Szenenwechsel nach Taiwan: dort begeht ein Trio aus schlagfertigen Killern auf Befehl ihres Bosses Auftragsmorde durch. Ihr Ziel sind Kriminelle und teilweise auch andere Profikiller. Am Ende wollen sie auch an den Gangster ran, den auch die philippinische Polizei sucht. Doch Gefühle durch neutrale Personen (z.B. Alexander Lo Rei) erschweren die Erfüllung der Aufträge - insbesondere Rose lässt sich von Gefühlen in Gefahr bringen...

Meine Meinung:

Durchschnittlicher Low Budget Film von Philip Ko zu seiner HK/Philippinen Zeit. In dieser hat er paar bessere, aber auch paar durchschnittliche Filme wie diesen gedreht. Wobei der Film doch nicht so schlecht ist. Man muss nur wissen, dass 90% des Filmes NICHT von Philip Ko stammen, sondern aus dem taiwanesischen Film Sexual Harasser (1993) mit Alexander Lo Rei in der Nebenrolle. Nur die vielleicht ersten 10-15 Minuten mit Yukari Oshima (mit maximal ca. zwei Szenen), den philippinischen Figuren und Philip Ko in der Kurzrolle sind selbstgedreht aber passen gar nicht zum Rest des Filmes.

Ich muss sagen: Sexual Harasser wäre bestimmt ein Film nach meinem Geschmack, denn die aus diesem Film kopierten Szenen haben mir viel besser gefallen als die 10% von Philip Ko! Mehr Action und dazu besser gefilmt, blutiger, etwas Schmuddel, Sex und nackte Haut und auch sympathische Figuren und eine richtige Story. Von daher finde ich es nicht Mal negativ, dass Philip Ko, Yukari Oshima und die anderen Figuren aus dem Beginn des Filmes im Rest dann nie mehr auftauchen. Hätte so oder so nicht zur Sexual Harasser Story gepasst, gibt ja kaum nachvollziehbare Querverweise für den Zuschauer.

Laut anderen Reviews sollen gar Szene aus Fatal Chase und Hard To Kill für Guardian Angel verwendet sein, was ich mir aber kaum vorstellen kann. Die 90% des Taiwan-Filmes sieht man dem Film an und daneben gibt es nur eine gewisse Anzahl von Szenen zu Beginn, die noch aus anderen Filmen hätte stammen können. Zumindest Hard To Kill kenne ich und das wäre mir wohl aufgefallen, da mir dieser bis auf eine sehr nervende Figur relativ gut gefallen hat.

Alexander Lo Rei gefällt in seiner Nebenrolle wie auch z.B. Dick Wei und auch die Actionszenen (am Ende auf dem Gelände, blutige Shoot-Outs, Stunts, nette Kampfszenen der Mädels) inklusive die Szenen, in welchen die Mädels (auch durch weibliche Reize) ihre Aufträge ausführen bzw. ihre Opfer zur Strecke bringen. Schön abwechslungsreich und kurzweilig in Szene gesetzt, zudem gut gespielt was die drei Damen angehen.

Daher mein Fazit: vergesst Yukari Oshima! Die hätte man nicht Mal aufs Cover klatschen dürfen, denn sie kommt nur gefühlte fünf Min. vor und der Rest des Filmes stammt aus dem taiwanesischen Sexual Harasser! Am besten gleich diesen schauen, dann kann man auf den Film hier so oder so gleich verzichten!

Infos:

O: Yue gui zhi lang

HK, Philippinen 1994

R: Philip Ko

D: Chi Kuan-Chun, Tai Bo, Alexander Lo Rei, Dick Wei, Yukari Oshima

Laufzeit der HK LD: 84:28 Min.

Gesehen am: 25.09.16

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Sept. 2016). Mir lag die HK LD vor = auf einer Disc bespielt, Uncut, O-Ton, englische UT, recht gute Bildqualität. Auf DVD mind. in den USA erschienen, jedoch nur Englisch Dubbed und daher nicht zu empfehlen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen