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Samstag, 28. Januar 2017

Journey to the West Review




Journey to the West

Story:

Der Film erzählt von der bekannten, chinesischen «Journey To The West» Geschichte:

Nachdem der Monkey King (Dung Chi-Wa) bestraft und für 500 Jahre weggesperrt wurde wird er befreit. Er macht sich zusammen mit anderen Gefährten, darunter dem Schwein, seinem Meister (Chui Siu-Kin) und dem Flussungeheuer auf den Weg nach Indien. Doch auf dem Weg treffen sie mehrfach das Böse (Muk Lap-San u.a.) an, welches es zu bekämpfen gilt und welche es auf den Mönch und Monkey King abgesehen haben…

Meine Meinung:

Zweitletzte Regiearbeit und gleichzeitig seltener Chang Cheh Film, wobei er sich den Regiestuhl teilte (u.a. mit den Hauptdarstellern Dung Chi-Wa und Muk Lap-San).

Der Film hat mir sehr gut gefallen. Starke Arbeit von Chang Cheh, der zuletzt in China Filme drehte (z.B. Cross The River, Hidden Hero…) nachdem 1985 die Shaw Brothers ihre Tore schlossen.

Der Film erzählt die chinesische Journey To The West Story, die schon oft im HK/China Film erzählt wurde.

Ein gewisses Auseinandersetzen mit dem Thema sollte Voraussetzung sein, will man sich gut unterhalten lassen. Ansonsten wird man fragend ausschalten.

Denn hier kommen sehr viele Figuren vor, nicht nur der Monkey King sondern auch, z.B:

Red Boy, Nai Cha & King Cha (Figur aus Na Cha the Great und Na Cha and the Seven Devils? Beides Shaw Brothers Klassiker aus den 70ern), Deer, Goat, Tiger (Tiere der chinesischen Mythologie), Princess Iron Fan, Brother Ox…

Quasi die Guten gegen die Bösen. Der Film ist kaum langweilig, es gibt sicher alle fünf Minuten spektakuläre Fantasy-Action zu sehen, fantasievolle Einbringungen, optisch zwar einfache aber wirksame, charmante Effekte und Sets (die Hölle am Ende) und viele tolle Martial Arts! Die Darsteller zeigen das sie was draufhaben, sicherlich alles echte Akrobaten, Peking Opera Schüler (teilweise wird dies auch in den Kampfszenen hier und da deutlich) und Kung Fu Kämpfer.

Der Fantasy Anteil nimmt vor allem im Finale (Kämpfe in der Hölle) zu. Da kommen auch Rollschuhe zum Einsatz (funkende Schuhe, mit denen die Protagonisten auch fliegen können, glaub das kam in Na Cha the Great auch schon vor), die Personen können fliegen und kämpfen mit diversen Waffen und Magie.

Blutig geht es bis auf ca. - 2-3 Szenen überhaupt nicht zu – also eher untypisch für Chang Cheh aber macht den Film deswegen nicht schlecht.

Von den Darstellern war vor allem Dung Chi-Wa sehr stark und muss in der Tat hervorgehoben werden! Tolles Charisma und Schauspiel, trotz Maske, extrem tolle Kampf- und Actionszenen. Er wirkte ja in allen letzten Chang Cheh Streifen mit, aber hier fand ich ihn fast am besten da klassisches Setting und er auch schauspielern musste um dem Affenkönig bzw. seiner Rolle gerecht zu werden.

Fazit: Starker Chang Cheh Film, für seine Fans uneingeschränkt zu empfehlen!

Infos:

O: Xi Xing Ping Yao

HK, China 1991

R: Chang Cheh, Dung Chi-Wa, Muk Lap-San, Do Yuk-Ming

D: Dung Chi-Wa, Muk Lap-San, Li Ai-Qun, Ng Sai-Mei, Wong Yuk-Cheng, Wong Bing-Keung

Laufzeit der China DVD: 84:56 Min.

Gesehen am: 19.01.17

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung. Mir lag die DVD aus China vor = O-Ton, feste englische UT, gute Bildqualität, Uncut Fassung, kein Bootleg (mehrfach wird Logo vom Label im Film gezeigt um Kopien zu verhindern). Kein englischer Titel auf dem Cover. Das einzige was zu lesen ist (nicht in chinesischen Schriftzeichen): Lao Dian Ying Jing Dian Zhen Cang.

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