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Montag, 3. Juli 2017

Jailbreak Review



NIFFF 2017 Spezial



Jailbreak

Story:
Eine Spezialeinheit (Jean-Paul Ly, Dara Our, Tharoth Sam) versucht während einem Knastaufstand einen Zeugen (Savin Phillip) zu schützen...

Meine Meinung:
  
Jailbreak war für eine einmalige Sichtung absolut okay. Die Zeit vergeht flott. Es gibt kaum Längen. Da hätte auch Schlimmeres bei rauskommen können. Trotzdem ist es frech, den Film in einem Atemzug mit Ong-Bak oder The Raid zu nennen, welche beide doch deutlich besser in Szene gesetzt sind. 

Die Actionszenen, das wichtigste am Film, sind gut geworden aber orientieren sich sehr an The Raid, welcher für Jailbreak Pate stand. Ich fühlte mich durchgehend an The Raid erinnert. Einige Szenen fühlten sich gar vom Ablauf oder der Choreographie her kopiert an. Das war schon ein bisschen frech. Und natürlich wurde die Qualität von The Raid nie erreicht. 

Dazu kommt, dass der Soundtrack schlecht ist (Hip Hop im Vorspann, ganz übel), die Figuren unbekannt (machen die Sache aber gut) und der Humor gewöhnungsbedürftig ist. Es handelt sich nämlich um einen Genremix und es gibt viel Humor zu sehen à la dem HK Kino. Eine Szene war wirklich amüsant und hätte glatt aus einem HK Film stammen können (in welcher Zeuge Playboy zusammen mit den Frauen isst). Der Film nimmt sich zu keiner Sekunde ernst.

Jailbreak ist okay und kurzweilig, so dass man sich den Film gut einmal ansehen kann. Für einen Kauf langt es jedoch definitiv nicht - dazu bietet der Film nichts Neues und ist zu unspektakulär geworden...

Infos:

O: Jailbreak

Kambodscha 2017

R: Jimmy Henderson

D: Jean-Paul Ly, Dara Our, Tharoth Sam, Celine Tran, Savin Phillip

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 92 Min.

Gesehen am: Am NIFFF (Neuchatel International Fantasy Film Fest): Juli 2017

Fassungen: Am NIFFF (Neuchatel International Fantasy Film Fest) gesehen im O-Ton mit franz. und englischen UT. Noch keine DVD etc. angekündigt (Stand: Juli 2017).

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