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Freitag, 9. Februar 2018

Deadly Games Stille Nacht/Tödliche Nacht






Deadly Games Stille Nacht/Tödliche Nacht

Story:

Der neunjährige Thomas (Alain Lalanne) freut sich über Weihnachten und den Weihnachtsmann. Thomas ist mit seinem Opa allein zu Hause, während die Mutter noch am arbeiten ist. Da dringt ein als Weihnachtsmann verkleideter Psychopath in die Wohnung ein und macht Jagd auf Thomas. Doch dieser weiss sich zu wehren…

Meine Meinung:

Von diesem Film habe ich zuvor noch NIE gehört oder gelesen. Das Label Camera Obscura hat den französischen «Kevin allein zu Haus» Verschnitt, der sich lohnt, während der Weihnachtszeit geschaut zu werden und auch parodistische Rambo Anspielungen bereithält, vor Weihnachten 2017 in Deutschland auf DVD und Blu Ray veröffentlicht. Der Film scheint einige Fans zu haben, welche den Film als Kindheitserinnerung oder nostalgische Erinnerung titulieren. Da ich den Film nicht als Kind oder Jugendlicher gesehen habe, kann ich die teilweise hohe Freude über den Film nicht teilen.

Deadly Games ist kein Überfilm, aber er ist spassig und kurzweilig. Ich hatte Bedenken (nervt das Kind?) die zum Glück zu Unrecht waren. Das Kind nervt nicht und die viele Gimmicks und Geheimgänge in dessen zu Hause und der Kampf gegen den Weihnachtsmann erinnern nicht nur an Kevin allein zu Haus sondern auch an Das Haus der Vergessenen von Wes Craven.

Das Setting und die Kameraführung waren speziell. Es entsteht eine einzigartige Stimmung, die den Film vom typischen US-Kino unterscheidet. Die Darsteller, mir allesamt unbekannt, haben ihre Sache grossartig gemacht. Trotz vieler übertriebenen Szenen kommt das Gezeigte glaubhaft rüber.

Es sind kühle, kalte und trostlose Bilder, die eine düstere und bedrohliche Atmosphäre schaffen, welche perfekt zu den weissen, verschneiten Bildern und zur Bedrohung, die vom Psychopathen ausgehen, passen.

Fazit: Zuvor noch nie gehört doch Blindkauf nicht bereut. Die ganz grosse Euphorie kann ich nicht teilen, da ich keinen speziellen Bezug zum Film hege (sprich ist für mich keine Kindheitserinnerung, kein Nostalgie-Bonus), aber ich wurde doch ganz gut und vor allem kurzweilig unterhalten, so dass ich den Film empfehlen kann.

Infos:

O: 3615 code Père Noël

Frankreich 1989

R: René Manzor

D: Brigitte Fossey, Louis Ducreux, Patrick Floersheim, Alain Lalanne

Laufzeit der dt. DVD: 87:47 Min.

Gesehen am: 27.12.17

Fassungen: Mir lag die dt. DVD von Camera Obscura vor = Uncut, sehr gute Bildqualität, Deutsch (sehr gute Synchro) oder Franz. mit dt. Subs. Gibt es in diversen Auflagen vom Label d.h. u.a. auch als Blu Ray. Die DVD genügte meinen Ansprüchen und war in der Anschaffung am billigsten.

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