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Dienstag, 25. Dezember 2018

The Incredible Melting Man Review




The Incredible Melting Man

Story:

Steve (Alex Rebar), ein Astronaut, der den Saturn besuchte, überlebt als einziger diese Mission. Schwer entstellt erwacht er in einem Krankenhaus, wo er ein Blutbad anrichtet und flüchtet. In der Umgebung ist keiner sicher vor Steve – während Behörden und Polizei die Jagd nach ihm eröffnen…

Meine Meinung:

Vor sehr vielen Jahren habe ich von dem Film als deutsche Fassung unter dem kultigen Titel Der Planet Saturn läßt schön grüßen die ersten 20 Minuten beim Kollegen gesehen – danach haben wir ausgemacht. Heute kann ich das nicht mehr nachvollziehen, da mir heute schon die ersten 20 Minuten gut gefallen haben. Vielleicht habe ich damals mehr Gore erwartet den praktisch alle Attacken von Steve geschehen im off Screen – danach ist meist nur das Resultat zu sehen. Erst gegen Ende hin, werden Attacken auch gezeigt.

Der Low-Budget Film ist aus einem Grund sehenswert: wegen den hervorragenden Spezialeffekten von Rick Baker und seinem alten Charme, der dieser Sience-Fiction Film verbreitet! Der Beginn ist stimmungsvoll und gar spannend – danach gibt es obligatorische Füllszenen und Längen. Die Story ist an sich sehr dünn – Steve bringt einen nachdem anderen um, die Polizei und Behörden jagen ihn. Das Ende hat mir dabei gut gefallen und wird nicht verraten.

Die Darsteller sind Mal besser, Mal schlechter (z.B. das alte Ehepaar, welches nachts im Auto unterwegs ist, fand ich doof und unglaubwürdig gespielt). Zum Glück agierten die Hauptpersonen gut und solide. Da gibt’s nichts zu motzen. Nochmals auf die Effekte zurückzukommen: diese sind sehr stark und zeigen das vielfältige Talent von Rick Baker. Jeder Gore-Effekte (entstellte Leichen, Körperteile etc.) sind toll getrickst und auch das Make-Up von Steve und wie er sich mehr und mehr zersetzt, bevor er am Ende schmilzt – nimmt das «Sub-Genre» «Melting-Movies» vorneweg! Beeindruckend fand ich das actiongeladene Finale und vor allem der Effekt / Stunt mit der Hochspannungsleitung! War toll.

Fazit: Wenn man Längen und Füllszenen zwischen den Attacken von Steve in Kauf nimmt, wird man mit hervorragenden und sehenswerten Spezialeffekten von Rick Baker belohnt! Das lohnt sich!

PS: Rick Baker war für die Effekte in Filmen wie The Food of the Gods, Der Exorzist, It's Alive, Squirm, Das Tier, Videodrome oder Body Bags zuständig.

Infos:

O: The Incredible Melting Man

USA 1977

R: William Sachs

D: Alex Rebar, Burr DeBenning, Myron Healey, Michael Alldredge, Ann Sweeny

Laufzeit der UK Blu-Ray: 86:17 Min.

Gesehen am: 29.10.18

Fassungen: Mir lag die UK Blu-Ray von Arrow Video vor = Wendecover, erstklassige, unglaubliche gute Bild- und Tonqualität, englische Subs zum O-Ton vorhanden, Unmengen an Extras und Booklet (hat bei meiner Ausgabe jedoch gefehlt obwohl auf dem Cover vermerkt). Film ist selbstverständlich Uncut. Überrascht hat mich die 18er Freigabe – da kommt anderes heute in England ab 15 raus, was mind. so blutig ist wie The Incredible Melting Man. In Deutschland von 84 Entertainment Uncut auf Blu-Ray zu haben (auch mit O-Ton, dazu aber keine Subs und weitaus weniger Extras als die UK Ausgabe).

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