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Mittwoch, 10. April 2024

Dienstag, 9. April 2024

Die Gangster-Akademie

Die Gangster-Akademie

Story:

Sergio Marazzi (Tomas Milian) führt mit seiner Freundin ein Restaurant und eine Schule, in welcher er Gangstern beibringt, wie sie als Gangster Erfolg haben können, ohne Gewalt anzuwenden. Doch das passt nicht allen Gangstern in den Kram. Cop Ghini (Luc Merenda) ist hinter zwei Gangstern (Franco Citti, Elio Zamuto) her und braucht dabei die Hilfe von Sergio, um an die Männer zu gelangen…

Meine Meinung:

Die Filme von Stelvio Massi, vor allem seine Poliziotteschi-Produktionen als Regisseur, empfinde ich durch und durch als mittelmässig. Stelvio Massi erreicht nicht die Qualität von anderen Ital. Regisseuren und seine Poliziotteschi-Titel sind weitaus weniger sehenswert und, böse gesagt, nicht Mal Must Have-Titel. Die Gangster-Akademie ist, wie schon andere Filme von Stelvio Massi (Der Mann, der Venedig hiess, Kommissar Mariani - Zum Tode verurteilt, Die Zuhälterin), das beste Beispiel dafür. Eine Ausnahme stellt The .44 Specialist dar.

Die Gangster-Akademie wirkte auf mich wie eine Kreuzung aus zwei Filmen. Wie ein Godfrey Ho Film. Tomas Milian und Luc Merenda haben gemeinsam kaum Szenen und der Film hat fast klar abgrenzende Sub-Plots. Tomas Milian darf dabei zu 99% nicht in Action-Szenen mitmischen und er ist, da seine Szenen früher in Deutschland, wohl aus Straffungsgründen, entfernt wurden, fast mehr Italienisch am als Deutsch am Sprechen. Der ständige Wechsel nervte und seine deutsche Stimme gefiel mir aber auch nicht wirklich gut.

Tomas Milian (Die Gewalt bin ich) Fans sollten daher nicht zu viel von ihrem Idol erwarten. Leider waren auch die lustigen Szenen unlustig und wirklich doof. Kein Vergleich zu Die Strickmütze, wo der Mix aus Action, flotten Sprüchen und Humor bestens funktionierte. Luc Merenda (Auge um Auge) ist da schon besser. Er macht eine durch und durch solide Figur. Die Action-Szenen sind ok und solide. Aber mehr auch nicht. Die Shoot-Outs sind praktisch nur die Bank unblutig und die Musik leider unauffällig.

Fazit: Kein Ausfall wie Gli Amici di Nick Hezard, aber von Filmen à la Die Strickmütze weit entfernt!

Infos:

O: La Banda del trucido

Italien 1977

R: Stelvio Massi

D: Tomas Milian, Rosario Borelli, Luc Merenda, Elio Zamuto, Katia Christine, Imma Piro, Franco Citti

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 94:39 Min.

Gesehen am: 16.02.24

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von Cinestrange Extreme vor = Hartbox (auf 44 Stück limitiert), Uncut, Deutsch/Ital./Englisch mit Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Die deutsche Synchronisation ist gut, aber nicht kultig.  Leider hat mir ausgerechnet die Stimme von Tomas Milian nicht gefallen bzw. passte nicht. Ehemals zensierte Stellen sind in Ital. mit deutschen Subs. Es betrifft viele Handlungs- und Dialogszenen.

Montag, 8. April 2024

Punto e Pasta

 

Urlaub. Endlich. Noro-Virus auf Arbeit überstanden und mich nicht angesteckt und bald stehen das BIFFF 2024 und das Brugggore Filmfestival 2024 an - ich freue mich! Doch bevor es so weit war, ging es noch nach Winterthur. Das ist im Kanton Zürich. Dort traf ich zwei Film-Kollegen. Von einem wurde ich informiert, dass der Online-Shop Uncut.ch (früher Moviehouse.ch) einen Lagerverkauf (mit Rabatten) anbietet. Nur eine kurze Zeitspanne (ca. zwei Stunden) am Nachmittag. Ich war noch nie dort und sagte zu. Zudem hatte ich für beide Kumpel noch Filme und sie teilweise auch für mich.

Ich fand leider kein Sparticket mehr, dafür kaufte ich eine Art GA für die ganze Schweiz für die 1. Klasse. Ich konnte damit also auf allen beliebigen Strecken in der 1. Klasse fahren. Cool. Wochenende und der Sommer meldete sich verfrüht - es sollten über 20 Grad werden. Mit anderen Worten: volle Züge! Daher der Kauf des Tickets für die 1. Klasse. Und diese war, vor allem auf dem Weg nach Zürich, auch überraschend voll. Ich stand früh auf, schrieb noch ein Review (zu Commando, Review folgt) und machte mich um 09.15 Uhr auf dem Weg.

Ich stellte mich zudem die Frage, ob heute noch eine Laserdisc ankommt, die ich gestern erwartet hätte. Ich machte eine Notiz für den Postträger, nur um später zu sehen, dass das Ding nicht abgegeben wurde. Dies daher, da ich die Post offiziell zurückhalte, während ich in Brüssel das BIFFF besuchen werde. Also wird das erst Ende Monat nach dem BIFFF abgeholt. Um 11.29 Uhr kam ich in Winterthur an und traf die beiden Kumpels. Und da gingen wir, bevor wir ins «Moviehouse» gingen (ich kaufte paar Filme, siehe Bilder und/oder Neukauf von gestern), noch essen.

Und zwar in der Nähe des Restaurant Schäfli, wo ich 2023 das erste Mal Wild genossen habe (siehe Bericht). Wir wollten in der Sonne und draussen essen. Wir entschieden uns für das Punto e Pasta. Ein Italienisches Restaurant. Zu dem Zeitpunkt war es noch praktisch leer und zu guten Gesprächen haben wir bestellt. Da ich auch etwas Geld sparen muss (BIFFF, Brugggore Filmfestival, baldige Steuern, die es zu zahlen gilt, der kommende Besuch im Moviehouse, noch 17 VHS aus Südkorea bestellt), gab es für mich keine Vorspeise und kein Dessert. Ich nahm daher auch etwas, was nicht unbedingt teuer war. Und: Mal was ohne Fleisch, nicht aus moralischen Gründen, sondern weil ich einfach Lust auf Steinpilzrisotto hatte. Daher sah mein Hauptgang so aus:

 


Als Hauptgang: Steinpilzrisotto

26.00 CHF

 


Der Steinpilzrisotto nahm ich vor allem wegen den Steinpilzen. Ich erhoffte mir einen feinen Geschmack und Mix und das Essen war in der Tat sehr gut. Die Angestellten waren flott, freundlich und im Arbeiten schnell. Es folgten weiter gute Gespräche mit den Freunden, ehe wir danach durch das gemütliche und sehenswerte Winterthur zum Moviehouse liefen (ca. 30minütiger Gehweg). Es hatte Unmengen an Menschen, das schöne Wetter und die Tatsache, das Wochenende, lockte die Menschen, verständlicherweise, nach draussen. Im Moviehouse gab es nette Begegnungen (jemand sagte sogar, dass er auch ans Brugggore Filmfestival gehen wird), die Frau vom Horst (Horst = Moviehouse Chef = war abwesend) war ebenfalls nett und machte die Kasse. Ein Besucher stand sichtbar unter Drogen und war ungepflegt. Immerhin hat er ein «nein» akzeptiert (wollte Nummern tauschen).

 

Gute Gespräche, mehrere neue Filme erhalten, erstmals das Moviehouse besucht und an einem wunderschönen Sommertag gut gegessen, was will man mehr? Danach liefen wir wieder nach Winterthur Bahnhof (inklusive einer Trink-Pause), wo wir uns am späteren Nachmittag trennten.

 

 

Fazit:

 

 


Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend