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Dienstag, 16. September 2025

Wild Season 2025

Wild Nr. 46 (Gasthof Bären)

- Wild Nr. 47 (Landhaus Liebefeld)

Wild Nr. 48 (Restaurant Süder)

Wild Nr. 49 (Alter Tobelhof)

Wild Nr. 50 (Gasthof Sternen Murzelen)

- Wild Nr. 51 (National)

Wild Nr. 52 (Zurflüh's Bahnhöfli)

Wild Nr. 53 (Wirthaus zum Unterlachenhof)

Wild Nr. 54 (Bleichibeiz)

Wild Nr. 55 (Rössli Heistrich)

Wild Nr. 56 (Restaurant & Hotel Sternen Buochs/Landgasthof Sternen)

- Wild Nr. 57 (Sternen Muri)

Wild Nr. 58 (Gaststuben zum Schlössli/ Schlössli St. Gallen)

- Wild Nr. 59 (Restaurant Casino Bern)

- Wild Nr. 60 (Restaurant Chemi-Hütta)

- Wild Nr. 61 (Restaurant Schnabel)

28 Years Later Review

 

28 Years Later

Story:

28 Jahre nach den Ereignissen aus 28 Days Later:

Auf einer Insel lebt ein Haufen von Menschen. Darunter Vater Jamie (Aaron Taylor-Johnson), Sohn Spike (Alfie Williams) sowie die kranke Mutter Isla (Jodie Comer). Nachdem Spike zum ersten Mal mit seinem Vater ausserhalb der Insel auf dem Festland war, fasst er danach den Entschluss, seine kranke Mutter aufs Festland zu führen. Sein Ziel ist es, einen angeblichen Arzt (Ralph Fiennes) zu finden, der die Mutter heilen soll…

Meine Meinung:

Der Trailer zu 28 Years Later, dem dritten Teil der Infizierten-Reihe (es sind ja keine wirklichen Zombies), sah erstaunlich gut aus. Vor allem optisch. So war ich gespannt und freute mich auf den Kinobesuch. Den ersten Film, 28 Days Later, habe ich seit unendlich vielen Lichtjahren nicht mehr gesehen. Ich weiss eigentlich gar nichts mehr über den Film. Dessen Fortsetzung (28 Weeks Later) sah ich dazumal am NIFFF 2007 und empfand den Film als wenig gut. Der wurde (im Gegensatz zum ersten Teil) nie gekauft und der Kumpel hat damals sogar die Kinovorstellung verlassen.

Regie führte wieder Danny Boyle (Trainspotting), der bereits den Original-Film realisiert hat. Das Drehbuch stammt von Alex Garland (Men). Was ich vor der Sichtung nicht wusste ist die Tatsache, dass 28 Years Later der Auftakt einer neuen Trilogie sein soll. Die Fortsetzung soll bereits abgedreht sein und im Januar 2026 in die Kinos kommen. Regie führte dort Nia DaCosta (Candyman). Das ist auch der Grund, warum der Plot in 28 Years Later offen endet. 28 Years Later ist definitiv sehenswerter als der schlechte zweite Teil.

Der Film, der angeblich nur via iPhone gefilmt worden sein soll, ist in der Tat, wie es der Trailer bereits zeigt, optisch ein absoluter Genuss und Leckerbissen. Die Bilder sind der Wahnsinn. Die 1. Filmhälfte ist packender, spannender und unterhaltsamer Survival Horror. Die 2. Hälfte hingegen schlägt andere Töne ein. Der Film wandelt sich in ein intensives Familiendrama. Dieses ist stark gespielt und definitiv mit viele Emotionen und Gefühle verbunden. Das Leiden der Figuren und ihrem Seelenleben wirkt authentisch. Alfie Williams (sein Debüt?), Jodie Comer und Ralph Fiennes (Roter Drache) spielen das erstklassig.

Die Effekte sind ebenfalls stark anzusehen. Das Editing ist zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, aber cool. Auch die Musik ist gut gewählt und passt hervorragend zu den einzelnen Szenen. Wo der Film schwächelt, ist ausgerechnet das Ende, was für meinen persönlichen Geschmack auch ein Grund wäre, die Fortsetzung links liegen zu lassen. Warum? Das Ende, die letzten zehn Minuten, haben mir absolut nicht gefallen. Das Ende mit "Jimmy Savile" und seiner Gang wirkt total behämmert. Zum Fremdschämen und wie aus einem anderen Universum stammend. Total deplatziert. Das hat dem Film definitiv Punkte gekostet (und wandert daher auch nicht auf die Wunschliste). Schade.

Fazit: Abgesehen vom Ende ein starker Film!

Gefolgt von: 28 Years Later: The Bone Temple

Infos:

O: 28 Years Later

Großbritannien, USA 2025

R: Danny Boyle

D: Aaron Taylor-Johnson, Alfie Williams, Jodie Comer, Ralph Fiennes, Amy Cameron, Chi Lewis-Parry, Jack O'Connell, Edvin Ryding

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 115 Min.

Gesehen am: 19.06.25

Fassungen: Im Kino gesehen. In Bern ab 16, Uncut und im O-Ton mit deutschen Untertiteln. In Deutschland ist der Film hingegen ab 18 Jahren freigegeben. In Deutschland soll der Film Ende Dez. 2025 auf DVD, Blu-Ray und UHD erscheinen.

Montag, 15. September 2025

Die Bruce Lee Story Review

Die Bruce Lee Story

Story:

Der Film erzählt aus dem Leben von Bruce Lee (Bruce Li). Wie er in den USA ein Turnier gewinnt, sich gegen Prügelattacken zur Wehr setzt und im Filmgeschäft landet. Danach zeigt der Film das Leben von Bruce in Hong Kong = Dreharbeiten, (vermeintliche) Affären bis hin zu seinem Tod.

Meine Meinung:

Aka Super Dragon. Dieser taiwanesische Film von Shut Dik war 1974, nur ein Jahr nach dem Tod von Bruce Lee, war einer der ersten Bruceploitation-Produktionen überhaupt. Es handelt sich um ein Biopic über Bruce Lee. Der Film verhält sich dabei aber mehr wie eine Soap-Opera mit dazu gedichteten schmuddeligen Themen. Über das Ableben von Bruce Lee gab es in der Tat viele Gerüchte. Sich im Film auf diese zu stürzten, zeugt nicht von Feingefühl. Wahrscheinlich wollte man damit Kasse machen. Auf eine Art und Weise auch verständlich.

Dennoch, auch unabhängig von diesem Detail, lohnt sich Die Bruce Lee Story nicht wirklich. Wer mehr über Bruce Lees Leben wissen möchte, sollte sich einige Dokus dazu ansehen, aber nicht diesen Spielfilm. Die Bruce Lee Story wartet mit Bruce Li (Bruce Li – Die Killerkralle, Bruce Li – Faust der Vergeltung, The New Game of Death) als Bruce Lee auf. Er sollte einer der wichtigsten Bruce Lee Klone werden. Hier und da kann man ihm im Film ein gewisses Charisma nicht absprechen. Der restliche Cast war hingegen mehr als uninteressant.

Die Dialoge waren hölzern, der Film wenig interessant und nicht wirklich spektakulär. Alles wirkt viel zu billig und unglaubwürdig, um zu überzeugen. Leider gilt das auch für die zugegebenermassen eher kleine Anzahl von Kampfszenen. Zudem sind einige Fights nur Film-im-Film Kampfszenen. Diese haben keinen echten Biss und Bruce Li und die Kameraarbeit und Choreographie vermag nicht an die Bruce Lee Klassiker (The Big Boss, Fist of Fury…) heranzureichen. Die Kampfszenen in Die Bruce Lee Story haben wenig Power.

Fazit: Schade, so landet der Film nicht in der Sammlung. Es besteht keine Motivation einer zukünftigen Zweitsichtung.

Infos:

O: Yi Dai Meng Long

Taiwan 1974

R: Shih Ti

D: Bruce Li, Na Yan-Sau, Tang Pei, Cheung Tai-Wai, Gam Wing-Cheung, Chu Sing-Yat, Cheng Fu-Hung

Laufzeit der deutschen DVD: 92:04 Min.

Gesehen am: 18.06.25

Fassungen: Mir liegt der Film in zwei Fassungen vor. Zum einen als deutsche DVD von Picture Lake/SchröderMedia (Asia Line Vol. 15). Der Film liegt in der zensierten Kinofassung und in einer rekonstruierten Uncut-Fassung vor. In Deutsch oder Englisch. O-Ton fehlt. Die deutsche Synchronisation ist gelungen. Zudem lag mir die US-Blu-Ray von Severin Films vor = Super Dragon: The Bruce Lee Story. Die Bildqualität ist besser und heller als bei der deutschen DVD. Aber es gibt zwei Mankos, welche der Grund waren, warum ich mir nur die deutsche DVD angesehen habe: die US-Blu liegt nur in einem Englischen Dub vor (meist grauenhaft schlecht synchronisiert) und zum anderen ist der Print nicht Uncut. Es fehlen sogar mehrere Action-Sequenzen von fast einer Laufzeit von einer Minute. Daher disqualifiziert sich die Fassung von vornerein.