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Montag, 27. Oktober 2025

Neukauf

 


Mr. Mercedes

Bevor es mich für Wild nach Luzern verschlug, wollte ich mir in der Stadt noch Mr. Mercedes kaufen, da ich nichts mehr zu lesen hatte. Nur ein Geschäft hatte es an Lager. Glück gehabt. Ich kenne die (TV) Serie, welche ich mir in den letzten Wochen angesehen habe (drei Staffeln). Mr. Mercedes ist der erste (Stephen King) Roman einer Trilogie. Ich muss ehrlicherweise sagen, dass mich jedoch nur der erste Roman inhaltlich interessiert. Die anderen zwei Romane werde ich nicht kaufen. Wenn man nicht weiss, dass der Plot weitergeht, wird die Geschichte im ersten Band definitiv abgeschlossen.


Holly

Holly ist ein weiterer Stephen King Roman. Holly war ein Spontankauf, als ich mir Mr. Mercedes gekauft habe. Holly ist eine Figur, welche in Der Outsider eine Nebenrolle spielte und auch in Mr. Mercedes wird sie auftauchen. Stephen King fand an ihr solchen Gefallen, dass er ihr später einen eigenen Roman widmete. Ich bin gespannt, aber zuerst lese ich Mr. Mercedes da ich Roman und Serie vergleichen will, so lange die Eindrücke noch frisch sind.


Frankenstein

Frankenstein ist der Roman, der für etliche Grusel- und Horrorfilme verantwortlich ist. Der Roman, dessen Plot in Genf geschrieben wurde, stammt von einer Frau. Von Mary Shelley. Geschrieben hat sie den Roman im Sommer 1816, als sie 19 Jahre alt war. Das finde ich beachtlich. In der Zeit standen Frauen sonst noch in der Küche (am Herd). Sie war ihrer Zeit voraus und ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich die meisten Frankenstein-Filme relativ öde finde (mit Ausnahmen wie Frankenweenie oder Flesh for Frankenstein). Umso gespannter bin ich, demnächst den Original-Roman zu lesen. Zudem hat mich (vor längerer Zeit) eine ehemalige Arbeitskollegin auch indirekt auf den Roman aufmerksam gemacht. Im Hinterkopf war immer abgespeichert, mir den Roman einmal zu holen. Nun war es eine Art indirekter Blindkauf, als ich mir Mr. Mercedes gekauft habe. Ich kaufte mir eine illustrierte Schmuckausgabe, welche auch optisch toll aussieht. Ich glaube, dass nebst dem Roman auch noch einige Extras in dem Buch enthalten sind (Briefe von Mary Shelley).


Sonntag, 26. Oktober 2025

Wild Nr. 54 (Bleichibeiz)

Adresse: Jonastrasse 11, 8636 Wald

 

In meinen Ferien fand ich mich im Zürcher Oberland wieder. Ich wusste bis vor 2-3 Wochen nicht Mal, dass Zürich auch ein «Oberland» hat. Da gibt es eine Ortschaft namens Wald. Selten war ein Name besser gewählt als dieser. Mit der Zugverbindung von Winterthur fährt der Zug am Ende quasi durch einen Wald, bevor in Wald gehalten wird. Allgemein ist die Strecke Winterthur - Wald extrem schön anzusehen. Vor allem mit den herbstlichen Farben der Blätter und Bäume. Lädt zum Spazieren und Verweilen ein. Teilweise haben mich die Bahnhöfe an den Wilden Westen erinnert (z.B. an Bahnhöfe welche ich vor kurzem in Spiel mir das Lied vom Tod sah). Wald und Umgebung haben definitiv viel Charme (und sicher viele Restaurants zu bieten, die interessant wären, entdeckt zu werden). 

Für eine solche kleine Ortschaft hat nämlich auch Wald viele Restaurants zu bieten. Allerdings finden sich Online nicht für jenes eine Homepage und/oder die Speisekarten waren noch nicht aktualisiert (z.B. noch immer die Sommerkarte aufgeschaltet). Anders verhält es sich bei der Bleichibeiz. Diese gehört einem Hotel an (Bleiche Hotel). Daneben gibt es noch andere «Bleiche» Angebote: ein Bad, Massagen/Wellness etc. Scheinbar ein für Geschäftsleute beliebtes Hotel (auch für Seminare). Das Restaurant war früher eine Fabrik und wurde umgebaut.

Wie schon Anfang Woche in Luzern, war ich diesmal allein unterwegs. Mit dem GA macht es Spass, in der Schweiz umherzureisen und neue Orte zu besuchen und neue Restaurants zu testen. Die Karte hatte ich schon im Voraus studiert. Das Wildangebot war zwar nicht sonderlich gross, aber ich wollte eine neue Wild-Variante probieren. Auf eine Vorspeise würde ich verzichten. Zwar stand eine Kürbissuppe auf der Karte, aber das zusammen mit Orangen ("Kürbis-Orangensuppe"). Das mag ich nicht (Orangen). Ich beschloss, dafür zwei Nachspeisen zu nehmen. Die Google Rezessionen sind allgemein sehr gut (4.5 bis 4.8/5, je nach Quelle).

 

Ich bestellte…

 

…als Vorspeise

Tagessuppe

täglich frisch

…«Es hät, solang’s hät…»

09.50 CHF

 

…als Hauptgang

Hirschragout mit sautierten Kräuterseitlingen

Rotkraut, Marroni, Rotweinbirne, Preiselbeeren, Speck und Spätzli

38.50 CHF

 

…als Dessert

Schokoladenmousse

14.00 CHF

 

 

Ich entschied mich für den Hirschragout als Hauptgang. Warum? Ich wollte eine neue Variation ausprobieren mit dem Ragout. Zudem sprachen mich auch die sautierten Kräuterseitlinge (= Pilze) an und es gab als Beilagen die Spätzli. Im anderen Wild-Angebot ("Reh-Schnitzel") gabs keine Spätzli sondern ein Kartoffelküchlein. Daher wählte ich das Ragout. Im Nachhinein hätte ich vielleicht das andere Menü nehmen und fragen können, ob sie es statt Kartoffelküchlein mit Spätzli servieren würden. Zudem habe ich in meiner Vorstellung Ragout mit Gulasch verwechselt. Der Hauptgang war zwar sehr gut, aber hatte nicht 100%igen Wild-Charakter für meinen Geschmack. Das Fleisch hätte genauso gut auch Rind sein können und das grösste Problem war die Sauce: es gab dazu eine Rotweinsauce. Das wusste ich nicht und diese Sauce mag ich deutlich weniger gern als z.B. eine Wildrahmsauce. Zudem war es leicht schade, dass es keinen Rosenkohl dazu gab und es gab im Gericht erstaunlich wenig Pilze. Ich hoffte auf viele Pilze und eine Rahmsauce. Ich hätte fragen können und die Sauce war bestimmt gut gemacht, entsprach aber weniger meinem persönlichen Geschmack. Das hört sich jetzt alle schlecht an, aber das war es definitiv nicht. Das Gericht war noch immer sehr gut und eine angenehme Menge. Hingegen meiner eigenen Planung bestellte ich doch eine Vorspeise - als Tagessuppe gab es nämlich eine Blumenkohl-Brokkoli-Suppe und das sind Gemüse, welche ich mag. Es wurde Ende der Woche deutlich kälter (speziell an diesem Freitag) so dass eine wärmende Suppe als Einstieg genau das richtige war. Die war sehr lecker. Da ich eine Vorspeise nahm entschied ich mich, nur ein Dessert statt zwei zu bestellen. Auch das war gut, denn das Dessert war von der Menge grösser, als erwartet. Ursprünglich hätte mich das Marroni Tiramisu und der Schokoladenmousse interessiert. Ich nahm Letzteres. Bis auf die paar Früchte (die ich nicht gerne hatte), die im Dessert mehr als Dekoration dienten, war es ein hervorragendes Schokoladenmousse. Vor allem noch in der Kombination mit dem Rahm. Da war ich danach definitiv «vollgefressen» und nach einer Stunde zog es mich gemütlich nach Bern.

 

 

Fazit:

 

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend




























Samstag, 25. Oktober 2025

Clouds Review

Horroktober 2025

Clouds

Story:

Jake und seine Freunde reisen über das Wochenende ins Hinterland. Das kann Jake nach einem Drogentrip brauchen. Vor Ort erfahren sie, dass vor zwei Monaten eine junge Frau vergewaltigt wurde und an den Folgen starb. Ihr Zimmer darf nicht betreten werden. Kurze Zeit später nehmen mysteriöse Ereignisse ihren Lauf…

Meine Meinung:

Clouds ist bei Genre-Freunden und VHS-Sammlern sehr begehrt, da es scheinbar nur eine japanische Videokassette (mit coolen Artwork) gibt. Bei Clouds handelt es sich um einen Mitte der 80er Jahre Film aus den Philippinen. Dieser erinnert mehrheitlich ans westliche Kino, den Backwood- und Slasher-Film aus den USA. Leider konnte mich dieser «Kultfilm» nicht überzeugen, so dass der Film, schönes Artwork und selten hin oder her, nicht in die Sammlung integriert wird.

Für einen Film aus den Philippinen gibt es überraschend viel nackte Haut und Sexszenen zu sehen. Das hat mich etwas überrascht. Auf der anderen Seite sah ich schon im grossartigen Silip nackte Haut. Das schien Mitte der 80er Jahre, auch auf den Philippinen, in Mode gewesen und akzeptiert zu sein. Clouds startet bereits schlecht. Als der Film startete dachte ich zuerst, es sei ggf. eine falsche VHS. Dann hoffte ich, dass es ein Trailer zu einem anderen Film sei. Pustekuchen.

Das Intro in den Film ist absolut furchtbar, nervend, zum Fremdschämen. Da ist nichts Stimmungsvolles bei und es passt rein gar nicht zu einem Horrorfilm. Es gibt schlussendlich zwei Hauptgründe, warum mir der Film nicht gefallen hat. Der erste Hauptgrund ist die Tatsache, dass bis zum Finale rein gar nichts passiert. Der Film ist schlicht und weg langweilig. Das Schauspiel mutet z.T. laienhaft an, das Overacting ist z.T. peinlich. Der zweite Hauptgrund ist, dass dem Zuschauer die Figuren total egal sind. Es sind mehrheitlich nervende und wenig sympathische Figuren. Da hilft dann auch der ein oder andere blutige Moment im Finale nichts.

Fazit: Lieber Silip, Zuma oder The Killing of Satan schauen!

Infos:

O: Alapaap

Philippinen 1984

R: Tata Esteban

D: Tanya Gomez, William Martinez, Mark Gil, Michael De Mesa

Laufzeit der jap. VHS: 94:51 Min.

Gesehen am: Okt. 2025

Fassungen: Mir lag das jap. VHS von Sony vor = Uncut, Englischer Dub (gute Synchro), jap. UT, gute Bild- und Tonqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Okt. 2025). Das VHS wurde für einen 3stelligen Betrag nach London verkauft.