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Dienstag, 7. Oktober 2025

Hatchet II Review

Horroktober 2025

Hatchet II

Story:

Marybeth (Danielle Harris) überlebt ein Aufeinandertreffen mit Victor Crowley (Kane Hodder). Zusammen mit Reverend Zombie (Tony Todd) und anderen (u.a. Tom Holland, AJ Bowen, Alexis Kendra, R.A. Mihailoff, Parry Shen) begibt sie sich erneut in den Sumpf, um Victor ein für alle Mal zu töten…

Meine Meinung:

Hatchet II hat mir, wie schon der Vorgänger, nicht mehr gut genug gefallen, um in der Filmsammlung zu verweilen. Mein Filmgeschmack hat sich z.T. verändert und gerade bei neuen Filmen bin ich deutlich strenger geworden, so dass Hatchet II aus der Sammlung fliegt. Dafür lohnen sich Blog-Specials wie der Japanuary, Shawgust oder der Horroktober gut. Aus dem Vorgänger kehren Adam Green (Regie), Kane Hodder (spielt den Killer), Tony Todd (gleiche Rolle) und John Carl Buechler (gleiche Rolle) zurück. Neu an Bord stösst Danielle Harris (Halloween 4 & 5, Last Boy Scout) und Tom Holland (Regisseur von Child’s Play und Fright Night).

Zwar ist der Film absolut nicht langweilig (ich würde sogar sagen, der hatte weniger Längen und Startschwierigkeiten als der Vorgänger), aber abgesehen von den Effekten (die übrigens in der Fortsetzung nicht mehr von John Carl Buechler stammen) konnte mich der Film nicht mehr überzeugen. Abgesehen von den sehenswerten und fantasievollen Tötungssequenzen und starken, handgemachten Effekten, die, ich muss es zugeben, teilweise wirklich der Wahnsinn sind, bietet der Film keinen Mehrwert, je wieder gesichtet zu werden.

Die Optik des Filmes erinnert an einen sterilen, billigen TV-Film. Eine Spannung oder Atmosphäre will nie entstehen. Die Musik (z.B. im Vor- oder Abspann) ist unpassend gewählt (und/oder entspricht weniger meinem Geschmack) und der Vorspann wirkt auch billig und für einen Film, der auf Old School machen will, wirkt dieser zu modern. Der Humor ist doof und pubertierend (wie auch die wenigen Nacktszenen) und alle Figuren sind uninteressant. Da können auch Danielle Harris, Kane Hodder (Kill Her Goats, Robin Hood: Ghosts of Sherwood) oder Tony Todd (der ein echtes Arschloch spielt) nichts ändern.

Fazit: Für Fans der Reihe sicherlich zu empfehlen, wer jedoch mehr als nur guten Gore sehen will, sollte sich für andere Filme entscheiden!

Gefolgt von: Hatchet III

Infos:

O: Hatchet II

USA 2010

R: Adam Green

D: Tony Todd, Kane Hodder, Danielle Harris, Tom Holland, AJ Bowen, Alexis Kendra, R.A. Mihailoff, John Carl Buechler, Parry Shen

Laufzeit der US-DVD: 85:15 Min.

Gesehen am: Feb. 2011 / Neusichtung am: Okt. 2025

Fassungen: Mir lag die Uncut-US-DVD von Dark Sky Films vor = Schuber, O-Ton, englische Subs, Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität. In Deutsch und Uncut nur über Österreich zu haben!

Montag, 6. Oktober 2025

Dario Argento Event (Maestro der Angst – Gespräch mit Dario Argento)


Im Sommer wurde ich vom Kumpel aus Zürich aufmerksam gemacht, dass im Herbst angeblich Dario Argento nach Zürich kommen würde. Ans Filmpodium. Das hörte er von einem Kumpel aus der «Film-Szene». Von Zeit zu Zeit checkte ich deren Homepage. Die gaben sich am Anfang bedeckt. Ich checkte die Homepage danach immer wieder. Das Filmpodium war mir zuvor nicht bekannt. Das erste Mal, dass ich davon hörte. Im Herbst hatte ich ursprünglich viele Pläne: Ferienplanung (Sitges Film Fest), Geburtstag (der 40.), Wild-Season, Horroktober, Zürich Film Festival. Dazu sollte neu noch kommen: viel arbeiten, neue Stelle suchen, Termine beim Tierarzt.

Bevor das ganze Programm (und Retroperspektive) zu Ehren von Dario Argento bekannt wurde, wurde auf deren Homepage kommuniziert, dass es ein Event gibt, in welchen Dario Argento für ein Gespräch Live nach Zürich kommen würde. Für am 04.10, ca. 80 Minuten, Moderation durch Johannes Binotto. Das ist das Wochenende vor meinem Urlaub = ich würde es 100% besuchen können. Als der Ticketkauf dann aufgeschaltet war, kaufte ich mir mein Ticket. Ich fragte noch einige Kollegen, die alle abgelehnt haben da keine Zeit.

Ich stand am besagten Tag erneut früh auf. 05.00 Uhr. Ich habe erneut Reviews überarbeitet und danach einen Wild-Bericht vom Vortag geschrieben. Danach habe ich am Vormittag noch geputzt und die Serie Teacup zu Ende geschaut. Hat stark angefangen und nach dem Überraschungseffekt (à la The Hidden, Jason Goes to Hell: The Final Friday) nachgelassen da einfach schon bekannter Inhalt. War aber, auch dank der angenehmen Laufzeit von 30-40 Minuten pro Folge, kurzweilig. Ende offen. Nun blicke ich auf kommende Serien wie Tulsa King (3. Staffel), ES: Welcome to Derry (1. Staffel), Monster: Die Geschichte von Ed Gein (3. Staffel der «Monster» Reihe) oder das Finale von Stranger Things (wobei das auch langsam ausgelutscht wirkt).

Ich habe die Cover, welche ich mitnehmen wollte, vorbereitet plus das Schreibmaterial. Dasselbe, welches auch Claudio Simonetti in Brugg verwendet hat. Ich ging schlussendlich allein nach Zürich. Ich ging nach dem Mittag und war um 14.00 Uhr bereits in Zürich. Mein Rucksack war schwer. Keine einzige DVD hätte mehr Platz gehabt, da so viele Cover und Boxen hatte ich dabei. Es waren  auch einige Spezialverpackungen dabei, so dass sich doch einiges angesammelt hatte. Da ich seit 05.00 Uhr wach war, wurde ich nun richtige müde. Zuerst suchte ich das Kino, in welchem das Event stattfinden sollte. Es ist zehn Gehminuten vom Bahnhof entfernt nahe der teuren Bahnhofstrasse = Unmengen an Menschen und Touristen. Ich sah mir die Gegend an, und ob ich Argento und seine Begleitung (Tochter Fiore) schon irgendwo sehen würde (Shoppen, essen, Kaffee trinken). Negativ. Von der FB-Story vom Filmpodium wusste ich, dass Argento schon irgendwo vor Ort war.

Danach war ich total kaputt und erschöpft. Ich hatte seit 05.00 Uhr auch kaum was gegessen. Ich ging am Bahnhof Zürich chinesisch essen. Und etwas sitzen. Das tat gut. Danach ging ich wieder ins Kino. Dort waren schon andere "Stalker" vor Ort, einige wohl auch offensiver und extremistischer als ich (den einen sah ich damals auch in Brugg beim Claudio Simonetti Event). Ich stand dann ca. 3.5h dort rum. Als es (Wetter) kalt, stürmisch und nass wurde, liessen sie uns ins Kino rein. So konnte ich sitzen. Ich schrieb mit dem Kumpel aus Seuzach und guckte mir die 1. Halbzeit des Manchester United Spieles auf dem Handy an. Ich konnte den Kumpel von Seuzach dann noch überzeugen, doch auch zu kommen. Er war dann um etwas nach 18.00 Uhr auch vor Ort. Ich wurde dann noch von einem Fan angesprochen, der mich angeblich (2006!!!) am NIFFF sah, als ich mir Autogramme von George A. Romero holte. Er war auf die andere «Stalker-Fan-Gruppe», die auch da war, nicht gut zu sprechen. Ich hörte neutral zu. Um ca. 18.30 Uhr wurden wir ins Kino gelassen.

Da der Andrang gross war, entschieden wir, uns gute Plätze zu sichern, statt auf Argento zu warten. Wir gingen in die 2. Reihe und sassen aussen. Das heisst wir hatten einen kurzen Weg zu Argento sobald das Event vorbei sein würde. Die Plätze vor uns waren reserviert (u.a. für Dario und Fiore Argento, den Übersetzer und die Direktorin des Kinos). Argento wurde ca. 20 Minuten später ins Kino geführt. Der Meister ist sichtlich alt geworden und unsicher auf den Beinen, musste beim Laufen auch gestützt und begleitet werden. Immerhin ist der gute Mann schon stolze 85 Jahre alt. 2004 hatte ich ihn am NIFFF verpasst. Nun sah ich die Chance, ihn persönlich zu sehen. Eine schöne Erfahrung. Sie sassen fast direkt vor uns in der 1. Reihe. Für ca. 5-10 Minuten, ehe das Event begann. Dann zog es den Moderator (Johannes Binotto), Dario Argento und den Übersetzer nach vorne auf die Bühne, wo Fragen gestellt und übersetzt wurden. Für ca. eine Stunde. Danach waren die Fans noch dran (für ca. 20 Minuten).

Es war interessant auf der einen Seite, auf der anderen Seite waren die Fragen zum Teil relativ repetitiv und/oder nicht wirklich explizit. Aber Argento gab auch Antworten, die zum Schmunzeln anregten. Was leider nicht organisiert wurde, war eine mögliche "Autogramm Session". Wir sind hier nicht in Japan, also stürmten nach dem Event ohne Sinn und Versand und aus allen Richtungen, die Fans wie Zombies nach vorne und belagerten Argento für Autogramme und Fotos. Ich entschied, da ich nicht alle Filme von ihm dabei hatte (ich habe ein Regal vergessen = neun z.T. wichtige Filme und Editionen lagen zu Hause), nicht alles, was ich dabei hatte, signieren zu lassen. Das auch aus dem Grund, da es so viele Fans hatte. Ich entschied, nur drei Cover signieren zu lassen und suchte je einen Argento Film aus in dem er Regie führte, am Drehbuch schrieb und mitspielte. Ich entschied mich für Inferno, Spiel mir das Lied vom Tod (den ich ja erst vor kurzem neu sah) und Vortex (bei dem war Argento beim Signieren sehr überrascht).

Wir standen an der linken Seite, was ein Vorteil war. Auf der rechten Seite standen noch Stühle, Tische und die Direktorin des Events. Das heisst der Zugang von links war einfacher. Da ich nicht adipös und sehr schlank bin, schlängelte ich mich gekonnt und erfahren durch Lücken und Öffnungen und mir gelang es, die drei Autogramme zu erhalten. Zwei Selfies lagen auch noch drin, während der Kollege aus Seuzach noch drei Fotos von meiner Selfie-Aktion schoss. Kurze Zeit später hörte ich die Direktorin des Events sagen, dass man abschliessen solle. Der Übersetzer rief ihr dann zu, dass Argento, dass aber nicht wolle. Er wolle für die Fans da sein. So schön. Dennoch war dann ca. fünf Minuten später Schluss und Argento wurde aus dem Saal geführt, musste aber für diverse Kreaturen noch stoppen, um Selfies zu machen. Auch im Vorraum des Kinos kam es zum Stillstand. Zum einen da diverse Personen noch Fotos machen wollte, zum anderen, weil der Vorraum voller Menschen war. Warum? Deep Red sollte in ca. 20 Minuten im gleichen Kino starten. Einen Seiteneingang schien es nicht zu geben (oder es wurde nicht daran gedacht). Nebst der Tatsache, dass Dario Argento etwas unsicher ging, war er meiner Meinung nach auch etwas kurzatmig. Er trank den ganzen Abend kein einziges Mal (vom Wasser) und nach dem Sprechen wirkte er in der Tat kurzatmig. Am Ende hustete er sogar. Wenn ich nicht irre, war er dieses Jahr einmal im Spital/Notfall aufgrund Atemnot. Danach verliessen wir das Kino und gingen nahe dem Bahnhof noch Burger essen (im McDonald's). Wir führten Gespräche und danach ging es im Bahnhof gleich auf den Zug nach Bern nach Hause, wo mich starker Regen beim Heimweg nervte und durchnässte. Zuhause gönnte ich mir, ich hatte so stark das Verlangen danach und mir war egal, dass es schon kurz vor 00.00 Uhr war, ein starkes Kaffee. Welch Genuss! Danach ging ich schlafen und schlief wunderbar!


















Sonntag, 5. Oktober 2025

Wild Nr. 47 (Landhaus Liebefeld)

Adresse: Schwarzenburgstrasse 134, 3097 Liebefeld

 

Heute, es war ein wunderbarer Herbsttag mit viel Sonne aber überraschend kühl (Bise), stand ich früh auf. Um 05.00 Uhr. Ich war den halben Tag im Kanton Zürich beschäftigt. Am Nachmittag kam ich wieder in Bern an. Bevor es ins nächste Restaurant ging, schaute ich die 2. Staffel von Wednesday weiter. Und ich muss sagen, dass mich die Serie nicht weiter angesprochen hat. So, nach Alien: Earth, die ich schon während der 2. Folge abgesprochen habe, habe ich die 2. Wednesday Staffel nach 3-4 Folgen abgebrochen. Stattdessen habe ich noch einige Reviews überarbeitet. Das föhnige Wetter förderte unterschwelliges Kopfweh zu Tage. Etwas, was ich vor 10-15 Jahren noch nicht hatte. Ich reagiere negativ auf Wetterwechsel und Föhn. Und am Wochenende soll das Wochenende wechseln.

Weiterhin habe ich VHS-Anfragen von einem Holländer gecheckt. Ich habe mir am späten Nachmittag ca. acht Titel notiert, welche ich von ihm, erst Ende Okt. oder im November, wenn neuer Lohn kommt, kaufen möchte. Vielleicht werden es in Zukunft noch mehr. Es sind auch viele andere Titel darunter, von Filmen, welche ich z.T. ungesehen (aber nur in Englisch) habe und er würde Mandarin Fassungen anbieten. Und dann bietet er noch Filme an, welche ich erst noch identifizieren müsste. Das Highlight wäre ein seltenes VHS eines Michael Chan Wai-Man Filmes. Zwar gibt es den auch in Deutsch (tolle Synchro) und in Widescreen, aber als grosser Michael Chan Wai-Man Fan müsste ich diese Mandarin Ausgabe einfach haben. Aber zuerst sind Wild-Besuche dran.

Heute ging ich mir der Kollegin essen. Im Landhaus. Da war ich schon letztes Jahr und es war ein Genuss. So freute ich mich. Ich fuhr direkt mit dem Bus vor Ort und traf sie zehn Minuten später. Das Restaurant war voll. Wir hatten uns viel zu erzählen, da länger nicht gesehen. Es gab interessante News und es war ein schöner Abend, auch wenn ich sagen muss, dass das Essen qualitativ nicht an die letzten Jahre heranreichte. Die Kollegin war sogar sehr enttäuscht und es tut mir für sie leid, dass es ihr nicht sonderlich geschmeckt hat. Ich nahm…

 

…als Vorspeise

Kürbiscremesuppe "Hokkaido" mit Lavendel & Kürbistatar

17.50 CHF


…als Hauptgang

Gebratenes Rehschnitzel an Wildrahmsauce

Spätzli & hausgemachten Herbstbeilagen

49.50 CHF


…als Dessert

Mousse au Chocolat

13.50 CHF


&


Vermicelle

15.50 CHF

 

 

Also, warum war es weniger gut? Es fing bei der Vorspeise an. Die «Hokkaido» Kürbiscremesuppe war anders als jene der letzten Jahre. Sah sie in den letzten Jahren fast immer gleich aus und war immer ein absoluter Genuss, so war es diesmal anders. Mit den Bildern der letzten Jahre vergleichen (Hier, hier und hier) war sie dieses Mal viel kleiner, was die Menge angeht. Und das nach wie vor zum stolzen Preis von 17.50 CHF. Mir fehlte der Rahm. Die Suppe wirkte zudem nicht cremig und hätte besser gewürzt sein können. Zusammen mit dem Lavendel war es hingegen geschmacksvoll. Einen «Kürbistatar» konnte ich hingegen nicht ausmachen. Die Suppe war ok, aber kein Vergleich mit jener der letzten Jahre, die hervorragend war. Der Hauptgang hingegen war, wie schon letztes Jahr, ein Genuss. Es gibt aber ein ABER. Und zwar folgendes: die Portion war kleiner als letztes Jahr. Sichtlich. Als ich fertig gegessen hatte, war ich nicht satt. Ich hätte deutlich mehr vertragen können. Weniger auf dem Teller, aber es kostete mehr als letztes Jahr (letztes Jahr 46.50 CHF und dieses Jahr 49.50 CHF). Ich entschied mich für zwei Desserts. Leider gab es das von letztem Jahre nicht mehr. Der Schokoladenmousse war hervorragend, die Vermicelle war sehr gut aber etwas trocken (kaum Rahm) und die «weisse Schokolade», welches auch hätte dabei sein sollen, war nicht auszumachen. Die Qualität war noch immer gut bis sehr, aber im Vergleich zu dem letzten Jahre ist ein Rückgang an Qualität auszumachen. Im Vergleich mit dem Wild von gestern (was ca. 30 CHF billiger war) habe ich heute als Ganzes schlechter gegessen und weniger auf dem Teller gehabt!

 

 

Fazit:

 

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend