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Donnerstag, 26. Oktober 2017

City of Darkness Review



City of Darkness

Story

Duen Mu Ling Fong (Collin Chou) ist der Boss eines Gangstersyndikates und er ist hinter drei Anhängern her, welche den Weg zu einem Schatz beschreiben. Diese befinden sich in der Obhut von drei Jugendlichen, welche Duen entführen lässt. Doch diese können entkommen, doch Duens Männer (u.a. Billy Chow, Kim Penn, Cheung Yi-Teng) sind hinter ihnen her. Die Jugendlichen bekommen Hilfe von zwei Polizisten (u.a. Donnie Yen)…

Meine Meinung:

Unbekannte Donnie Yen (Tiger Cage, Tiger Cage 2, Drunken Tai Chi, Crystal Hunt, Legend of the Wolf) Perle bzw. Low-Budget Film mit Donnie Yen in einer kleinen Rolle (kämpft nur drei Mal) aber dennoch in meinen Augen ein sehenswerter da actionreicher Donnie Yen Film.

Donnie Yen soll nur vier Tage am Set verbracht haben und gedreht wurde im billigeren Taiwan und vor allem draussen (Wald, Ruinen etc.). Doch schon die ersten 15 Minuten zeigen, wie es weitergeht: Actionbetont und zwar sicher gut alle zehn – 15 Minuten und die Kampfszenen sind von der Qualität her auch recht gut bzw. der Film hat mich sogar überrascht was die tollen Kampfszenen anging und deren Anzahl.

Ein weiteres, grosses Plus waren die Bösewichte, welche alle sehr charismatisch dargestellt wurden. Die Jugendlichen Darsteller nerven nicht, zwei von ihnen sind echte Wushu-Gewinner (man sieht die den Actionszenen und ihren Bewegungen an) und Donnie Yens drei Kampfszenen sind wirklich gut bis sehr gut. Vor allem sein Kampf gegen Billy Chow (Bloodshed in Nightery, Gambling Baron), welcher gegen Mitte des Filmes gegen Donnie Yen kämpft und dann abdankt, ist gut geworden. Noch besser der Endkampf gegen Collin Chou.

Die ausländische Tante, gespielt von Kim Penn (Fun and Fury, Live Hard), gibt ebenfalls eine tolle und vor allem starke Schurkin ab! Der Kampf auf der Brücke oder der Testkampf gegen Duens rechte Hand sind schon einfach klasse. Und am besten hat mir „die rechte Hand des Bosses“ gefallen! Cheung Yi-Teng gibt fast übermächtiger Gegner eine tolle Performance ab und kommt böse, dunkelgekleidet (Sonnenbrille) und mit Messern bewaffnet (schon in den ersten zehn Minuten wird eine Hand abgehackt) daher und liefert sich tolle Kämpfe (gegen Ende nimmt er es mit Gegnern auf).

Das Highlight sind dann die Kampfszenen am Ende im Wald, wo auch Collin Chou (Drugs Fighters), seinen Kampf gegen Donnie Yen bekommt. Auch er gefällt im Film als irrer Bösewicht und wer ahnte damals, dass er viele Jahre später in Flash Point nochmals gegen Donnie Yen antreten würde. Der Kampf wirkt künstlich beschleunigt und hat ein bisschen an Legend of the Wolf von Donnie Yen erinnert. Ich fand den Stil in den Kampfszenen überhaupt nicht störend, im Gegenteil: toll in Szene gesetzt, übersichtliche Choreographie, gut gefilmt und trotzdem rasant wirkend.

Fazit: Trotz Low-Budget und wenig Donnie Yen klare Empfehlung an alle HK/Taiwan Actionfilmfans!

Infos:

O: Yat Boon Baan

Taiwan 1999

R: Lam Maan Cheung

D: Donnie Yen, Collin Chou, Billy Chow, Kim Penn, Cheung Yi-Teng

Laufzeit der HK-DVD: 91:21 Min.

Gesehen am bzw. Review überarbeitet: 07.10.17

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Okt. 2017). Von dem Film habe ich drei DVD Fassungen. Was hat es damit auf sich?

US DVD: In dieser Version sah ich den Film das erste Mal. Es handelt sich um eine Donnie Yen Collection mit vier Filmen. O-Ton und englische Subs, aber eher schlechtes Master. 

Japan DVD: Da US DVD eher schlechte Qualität jap. DVD gekauft. O-Ton aber keine englischen Subs – braucht man bei dem Film eigentlich auch nicht (heutzutage würde mir diese DVD reichen). 

HK DVD: Danach erschien der Film doch noch als HK DVD im O-Ton mit englischen Subs und einer guten Bildqualität. 
Daher drei Fassungen – und ich behalte sie alle drei. Die US Fassung wegen den anderen drei Filmen (bzw. Cheetah on Fire und Holy Virgin Vs. Evil Dead) und die jap. DVD wegen Sammlerdenken. Titel der US DVD lautet: Dark City.

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