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Dienstag, 21. Mai 2019

The Unholy Review

The Unholy

Story:

Zwei Priester der St. Agnes Kirche sterben auf mysteriöse Art und Weise. Vater Michael (Ben Cross) wird beauftragt, im Fall er ermitteln. Er bekommt es mit schönen, verführerischen Frauen, einem S/M Club Besitzer (William Russ) und dem «Teufel» höchstpersönlich zu tun…

Meine Meinung:

The Unholy ist solider 80er Jahre US-Horror mit Stärken und Schwächen und kein Kracher des Genres. Es handelt sich um eine 2. Sichtung und der Film hat mir stellenweise gleich gut und in einigen Momenten schlechter als früher gefallen. Die Geschichte von Gut gegen Böse ist wahrlich nicht originell, neu oder spannend umgesetzt.

Im Vergleich zur Erstsichtung empfand ich den Film heute auch nicht mehr als wirklich stimmungsvoll und auch den langsamen Verlauf des Filmes fand ich eher hinderlich, da lahme Füllszenen sprich es wird hier und da langweilig. Die Laufzeit von 102 Minuten ist auch definitiv ZU lang für diese Art Film. Es gibt zu wenig Action, und diese ist zu wenig gut über die Laufzeit verteilt worden.

Die Darsteller sind okay und solide, aber niemand sticht wirklich hervor. Dass der Film trotzdem in der Sammlung bleibt verdankt der Film vor allem den sehenswerten, gut dosierten und gegen Ende hinzunehmenden Splatter- und Monstereffekten. Diese häten zwar besser verteilt werden können, aber man nimmt, was man bekommt. Die Effekte – dazu gehören Splattereffekte, diverse Monster-Kreaturen, Gummianzüge etc. sind die wahren Highlights des Filmes. Wie ich solche handgemachten und charmanten Effekte mag – genau nach meinem Geschmack.

Am Ende gibt es sogar eine Sequenz, die an Hellraiser und/oder an die Höllen-Szene in Event Horizon erinnert (und diese vorneweg nimmt) – was nicht verwundert, denn für die Effekte zeichnete sich Bob Keen zuständig, der u.a. auch für Hellraiser, Candyman, Children of the Corn 2, Waxwork, Nightbreed, Warlock: The Armageddon und sogar Event Horizon verantwortlich war. Daher überrascht es nicht, dass die Szenen aus Hellraiser und Event Horizon an The Unholy und umgekehrt erinnern. Die besten Effekte gibt es im Finale – es lohnt sich also, als 80er Jahre Horrorfan, den Film bis zum Ende durchzuhalten, um belohnt zu werden.

Fazit: Kein Kracher, aber okay und für 80er Jahre US-Horrorfilmfans zu empfehlen (vor allem dank starker Effekten von Bob Keen.

Infos:

O: The Unholy

USA 1988

R: Camilo Vila

D: Ben Cross, William Russ, Nicole Fortier, Peter Frechette, Ruben Rabasa, Claudia Robinson, Norma Donaldson

Laufzeit der US-Blu: 102:16 Min.

Gesehen am: Okt. 2012 / Review überarbeitet am: 11.04.19

Fassungen: Die Erstsichtung vor vielen Jahren (2012) erfolgte noch als deutsche DVD (glaube war nicht besser als ein VHS Master). Erst dank Lions Gate kam man vor paar Jahren zu einer würdigen Fassung = US-Blu Ray, Schuber, neues Master / Abtastung (hervorragende Bild- und Tonqualität), O-Ton, englische Subs, Uncut, exklusive Extras. Seit Feb. 2019 gibt es auch in England eine Blu-Ray. In Deutschland muss man sich noch immer mit der deutschen DVD begnügen (Uncut, Deutsch/Englisch, keine Subs).

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