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Dienstag, 7. September 2021

A Haunted House Review


 

 

A Haunted House

Story:

 

Ein Mann (Law Kwok-Wai) unterzeichnet ein Dokument und wird danach von den Polizisten abgeführt und erschossen. Seine Frau/Freundin Tanny Tien Ni und ihr Anwalt (Richard Chen Chun) haben eine Affäre und geniessen nun die gemeinsame Zeit im Hause des Mannes. Doch schon nach kurzer Zeit passieren merkwürdige Dinge und Tanny meint ihren toten Ehemann gesehen zu haben…

 

Meine Meinung:

 

A Haunted House ist ein seltener und unbekannter Gruselfilm aus Hong Kong aus dem Jahre 1975 von Ng See-Yuen, dem Gründer von Seasonal Film Corporation die einige coole Filme hervorgebracht haben, z.B. Secret Rivals 1 + 2, die Jackie Chan Hits Snake in the Eagle’s Shadow sowie Drunken Master oder The Ring of Death und The Head Hunter.

 

A Haunted House ist leider ein recht mässiger und vor allem lahmer Gruselfilm geworden. Vor allem die ersten ¾ des Filmes betrifft dieses Problem, so dass ich den Film fast wieder weiter verkauft/entsorgt hätte. Zu 90% des Filmes gibt es keine Effekte, keine nackte Haut und keine Spannung. Uninteressant und auch Klamauk, der nicht zum Rest passt, kommen vor.

 

Inhaltlich werde ich dem Film nicht ganz gerecht, da nur in Chinesisch ohne Subs. Es gibt noch eine Haushälterin und ihren Freund, die versuchen, Tanny (Black Magic) in den Wahnsinn zu treiben. So als Art Subplot – und in diesem kommt der Klamauk vor, der nicht zum Rest des Filmes passen mag. Warum der Film trotz all dem Negativen trotzdem nicht entsorgt wird?

 

Ich gebe A Haunted House mit angepassten Erwartungen zu einem späteren Zeitpunkt nochmals eine Chance, weil die letzten 20 Minuten deutlich besser werden. Dort tauchen Effekte auf, es wird eine stimmige Atmosphäre erzeugt, Klamauk ist nicht mehr vorhanden und das Finale wie auch Ende haben mir gefallen und waren überraschend. In den Szenen überzeugen dann auch Tanny Tien Ni (plus etwas nackte Haut) und Tien Feng (Oath of Death) als Taoist-Magier.

 

Fazit: Schade, dass nicht der ganze Film so in Szene gesetzt wurde wie das Finale…

 

Infos:

 

O: Shi san hao xiong zhai

 

HK 1975

 

R: Ng See-Yuen

 

D:   Tanny Tien Ni, Richard Chen Chun, James Yi Lui, Law Kwok-Wai, Tien Feng

 

Laufzeit des chinesischen Bootlegs: Ca. 98 Min.

 

Gesehen am: Ende Juni 2021

 

Fassungen: Mir ist nur das seltene US-VHS von Pan-Asia bekannt, welches mir einmal für 600USD von einem Chinesen angeboten wurde. Habe ich abgelehnt. Ich sah den Film als DVD-R Bootleg aus China = Master der US-VHS = durchschnittliche bis schlechte Bildqualität (zu dunkel), nur Vollbild, Chinesisch ohne Subs, wahrscheinlich Uncut. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt.

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