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Dienstag, 1. Mai 2018

Weapons of Death Review



Weapons of Death

Story:

Ein Cop (Leonard Mann) ist hinter einem Mafia-Gangster (Henry Silva) her…

Meine Meinung:

Weapons of Death, der in Deutschland unter dem Titel Die Killermeute veröffentlicht wurde, kann ich Fans von Poliziotteschi Titeln nur empfehlen! In letzter Zeit habe ich einige gute Poliziotteschi Titel gesehen, darunter z.B. Die Rache des Paten, High Crime (aka Tote Zeugen singen nicht), Auge um Auge, Gang War in Milan, Der Vernichter oder Special Cop in Action (aka Cop Hunter). Weapons of Death reiht sich, was die filmische Qualität und Empfehlung meinerseits angeht, genau in diese Kerbe ein. Nur The Day of Violence tanz ein wenig aus der Reihe (solide und Durchschnitt, mehr Terrorfilm als echter Poliziotteschi).

Die Story ist hier simpel: Es geht um einen Cop Vs. einen Gangster – Leonard Mann (denn ich persönlich nicht kannte im Gegensatz zu Franco Nero, Tomas Milian etc.) spielt den Cop und macht das sehr gut. Tolle erste Erfahrung mit ihm. Auf der Gegenseite und als Gangster agiert Henry Silva. Und er geht als Bösewicht und/oder Antiheld in dem Genre immer – siehe Titel wie Die Rache des Paten, Der Teufel führt Regie, Der Berserker oder Killer Vs. Killers (liegt noch ungeschaut hier rum, soll Geheimtipp sein da in Deutschland nie veröffentlicht). Er macht seine Sache sehr gut. Dazu kommt, dass auch andere Gangster Silva das Handwerk legen wollen, dieser von einem mächtigen Boss aber geschützt wird. Die Polizei ermittelt auch dank einem Undercover-Agenten, der als Taxifahrer arbeitet (Maurizio Merli Verschnitt).

Die Story kommt ohne grössere Überraschungen her. Politische Konflikte oder Korruption stehen hier nicht im Mittelpunkt, es geht mehr um das Privatduell zwischen Leonard Mann und Henry Silva. Der Film ist schön gefilmt und vor allem sehr actionreich. Das macht den Film auch sehenswert und unterhaltsam, da es einige tolle Action-Szenen gibt, in denen auch Unbeteiligte zu Schaden kommen! Es gibt Auftragsmorde, Verfolgungsjagden, Crashs, Stunts, blutige Shoot-Outs, Bar-Schlägereien und in einer amüsanten Szene gar nackte Haut (und nur in dieser, sonst kommen Frauen praktisch nicht vor in der Handlung, sind Frauen zu sehen). Und mittendrin zwei grosse Persönlichkeiten, welche sich gegenseitig das Leben schwermachen und sich gegeneinander versuchen zu übertrumpfen, wenn es darum geht, überhand zu gewinnen und den anderen alt aussehen zu lassen. Auch die Nebenfiguren sind überzeugend gewählt (vor allem die Gangster) und für die Effekte war Gino De Rossi verantwortlich, den Fans auch aus dem Ital. Horrorfilm kennen dürften (Zombi 2, Paura nella città dei morti viventi, Cannibal Ferox, Piranha Part Two: The Spawning).

Alles in allem hat mir der Film, vor allem dank den Figuren, der simplen Story und den vielen Actionszenen, sehr gut gefallen, so dass ich Weapons of Death jedem Poliziotteschi Fan nur empfehlen kann.

Infos:

O: Napoli spara

Italien 1977

R: Mario Caiano

D: Leonard Mann, Henry Silva, Ida Galli, Jeff Blynn, Massimo Deda, Adolfo Lastretti

Laufzeit der US-Blu Ray: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 06.02.18

Fassungen: Siehe Special Cop in Action = die Fassung scheint, wenn überhaupt, nur leicht im Ital. Ton asynchron zu sein. Daher Film nach den ersten Dialogen in Englisch weitergeschaut (Englische Subs vorhanden, Bildqualität = für meinen Geschmack gut und okay). Englische Sprachfassung ist gut, aber kommt nicht an deutsche Sprachfassungen solcher Filme heran. Das wichtigste: die Fassung ist Uncut (dt. DVD von Koch Media und/oder Ital. DVD sind in Gewalt zensiert).

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