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Samstag, 8. April 2017

Schulmädchen-Report, 7. Teil – Doch das Herz muss dabei sein

Schulmädchen-Report, 7. Teil – Doch das Herz muss dabei sein

Inhalt und meine Meinung:

Vorgeschichte:


Im Gegensatz zum schwachen sechsten Teil, der wie ein Remake zu Teil eins wirkte, hat mir diese Fortsetzung wieder besser gefallen und man besteigt Pfade, welche die Teile 3-5 so unterhaltsam und trashig gemacht haben.

Der Teil gibt kaum vor eine echte Doku zu sein. Inhalt ist, dass diverse Personen, darunter viele junge «Schulmädchen», vor Gericht stehen und dort ihre Geschichten (episodenhaft) erzählen. Erst nehmen kann man das Ganze nicht – auch wenn es ernste Themen wie Prostitution, Ehebrechung, Lehrer – Schülerinnen Sex und/oder um Mord geht (das ist neu in der Reihe).

Vor allem die erste Hälfte des Filmes hat mit gut gefallen, da amüsant, trashig (wie die erste Schülerin zur Richterin spricht), humorvoll (Der ital. Eisverkäufer, ein Darsteller der bisher in fast jedem Teil für den Humor zuständig war), nackt und teilweise auch recht sexy und erotisch zugleich (Solospielchen einer Schülerin in der Schuldusche). Ab der Hälfte und gegen Ende flachen die Episoden jedoch ab – teilweise ist überhaupt keine Erotik mehr vorhanden, die Frauen sind weniger hübsch und die Inhalte eher desinteressant. Daher schafft es Teil sieben auch nicht an die Teile 1-5 heranzukommen – aber im Gegensatz zum letzten Teil eine klare Steigerung und wieder in Richtung «Trash und unfreiwillige Komik» gehend = alles richtiggemacht! So darf es gerne weitergehen!

Fazit: Für Fans der Reihe zu empfehlen!

PS: Das Mädel aus der ersten Story hat ein Poster von Charles Bronson im Zimmer hängen und beweist damit einen guten Filmgeschmack! 

Gefolgt von: Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen

Infos:

O: Schulmädchen-Report, 7. Teil – Doch das Herz muss dabei sein

Deutschland 1974

R: Ernst Hofbauer

D: Puppa Armbruster, Elke Deuringer, Margot Mahler

Laufzeit der deutschen DVD: 88:48 Min.

Gesehen am: 06.03.17

Fassungen: Siehe Teil 1! Der 2. Film in der Box, der zensiert ist (eine Szene).

Freitag, 23. Juni 2017

Schulmädchen Report, 9. Teil – Reifeprüfung vor dem Abitur Review

Schulmädchen Report, 9. Teil – Reifeprüfung vor dem Abitur

Inhalt und meine Meinung:

Vorgeschichte: Siehe Teil 8!

Der 9. Teil war im Grossen und Ganzen okay und ohne jeden Anspruch Trash erster Güte und somit unterhaltsam.

Auf einen Doku Charakter wird weitgehend verzichtet. Es kommt zu einem Autounfall, in welchem mehrere Schulmädchen, die zuvor auf einer Party feierten, involviert waren. Zwei Polizisten gehen die Protokolle durch und somit finden sich diverse Geschichten diverser Schulmädchen – die der besagte Unfall-Story als Rahmenhandlung dienen bzw. umgekehrt.

Trotz viel Sex und nackter Tatsachen kann von echter Erotik keine Spur sein. Das Ganze ist zu komisch um beim Zuschauer Reaktionen hervorzurufen. Schockierend ist es auch nicht, auch wenn wieder einmal Themen wie Inzest und Missbrauch «lapidar» dargestellt werden. Der Film ist eher eine Sexklamotte – viel Humor und Trash – jedoch wirklich auch amüsant und kurzweilig mit ulkigen Dialogen und toller Situationskomik versehen die ein schönes Porträt der damaligen deutschen Erotikkomödien und «Report»-Streifen bieten wie sie heute nicht mehr zu sehen sind.

Die Darsteller sagen mir nichts, aber sie machen ihre Sache gut = schauen gut aus und/oder hatten sichtlich Spass beim Dreh!

Wer die anderen Teile zuvor mochte kann sich Teil neun bedenkenlos ansehen! 

Gefolgt von: Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an

Infos:

O: Schulmädchen Report, 9. Teil – Reifeprüfung vor dem Abitur

Deutschland 1975

R: Walter Boos

D: Puppa Armbruster, Ulrich Beiger, Astrid Boner, Siggi Buchner, Flori Endlicher

Laufzeit der deutschen DVD: 87:36 Min.

Gesehen am: 19.05.17

Fassungen: Siehe Teil 1!

Donnerstag, 25. Januar 2018

Der Tanzstunden-Report Review

Der Tanzstunden-Report

Inhalt inklusive meiner Meinung:

Die Schulmädchen-Report Reihe, welche in den Deutschen Kinos sehr erfolgreich lief und es bis auf 13 Teile brachte, brachte dem deutschen Sex-Komödien Genre, einem Zeitgeist Genre, auch viele Nachahmer. Es sollten hier und da andere «Report» Streifen, die Komödie und Sex miteinander verbanden, das Welt der Licht erblicken und im Hinblick auf das bekannte Original, Kasse machen. Sex sells – heute und auch früher.

Wenn ich bei deutschen Filmdatenbanken nach Report suche finden sich nebst den ganzen Schulmädchen-Reporten Streifen auch zig andere Titel:

Zum Beispiel Jess Francos Jungfrauen-Report, Bademeister-Report (1973), Call Girl Report (1971), Ehemänner-Report (1971), Facts - Kopenhagen-Sex-Report (1972), Teenager Report (1978), Frühreifen-Report (1978), sechsteilige Hausfrauen-Report Reihe (1971-1977), Heiße Hölle Erotik (Voyeur-Report) von 1972, Hochzeitsnacht-Report (1972), Hotelzimmer-Report (1972), Inseraten-Report (1977), Intim-Report (1968), Jürgen Roland's St. Pauli-Report (1971), Die Kleinen Scheinheiligen - Klosterschülerinnen-Report (1974), Krankenschwestern-Report (1972) oder Lehrmädchen-Report (1972).

Das meiste sind deutsche Produktionen und dazu gesellen sich paar wenige ausländische (amerikanische oder europäische und deren deutschen Titel) – aber die Anzahl und die Fantasie der Filmemacher schien damals diesbezüglich keine Grenzen zu kennen. Und ich hätte da noch deutlich mehr Titel nennen können.

Zu der Gattung zählt auch Der Tanzstunden-Report – der als Bonusfilm auf DVD in der Schulmädchen-Report DVD Box zu finden ist – nur deshalb habe ich mir den Streifen auch angesehen – als gratis Bonus. Denn gekauft hätte ich diesen Streifen bei Leibe nicht. Jungfrauen-Report wurde gischtet weil von Jess Franco (Two Female Spies with Flowered Panties). Ansonsten muss ich mich mit diesem ulkigen Sub-Genre der deutschen Filmgeschichte nicht weiter befassen (die Schulmädchen, da am bekanntesten, wollte ich halt einfach Mal gesehen haben). Der Tanzstunden-Report ist dann auch deutlich schwächer und weniger sehenswert als die Schulmädchen-Streifen – im direkten Vergleich. Ohne Vergleich bleibt ein recht harmloser und zahmer Film, der eine Sex-Klamotte darstellt. Aber eben sehr harmlos und ohne wirklich erotisch zu wirken. Es wird auch eine kleine Story erzählt und nicht eine «Fake-Doku», trotz dem Wort «Report» im Filmtitel. Zugegeben, paar der Mädels sehen recht gut aus, aber das alleine hat noch nie einen guten Film ausgemacht (wie auch alleine gute Splattereffekte einen schlechten Film noch nie besser gemacht haben).

Fazit: Muss man nicht kennen ausser man ist ein grosser Fan und Sammler von deutschen Sex-Komödie.

Infos:

O: Der Tanzstunden-Report

Deutschland 1973

R: Wolfgang Bellenbaum

D: Michael Büttner, Sandro Castell, Wolfgang Draeger, Angelika Duvier, Natascha Verell

Laufzeit der deutschen DVD: 74:14 Min.

Gesehen am: 10.12.17

Fassungen: Als Bonus-DVD in der Schulmädchen-Report Komplettbox von Studiocanal enthalten. Gute Bildqualität, Uncut, O-Ton vorhanden.

Samstag, 14. Januar 2017

Schulmädchen-Report, 2. Teil - Was Eltern den Schlaf raubt Review




Schulmädchen-Report, 2. Teil - Was Eltern den Schlaf raubt

Inhalt inklusive meiner Meinung:

Nach dem grossen Erfolg von Teil eins war eine Fortsetzung (von vielen) schnell beschlossene Sache. Am Konzept ändert man wenig: Angebliche Doku zur Aufklärung, angeblich sozialkritisch, angeblich echte TV Interviews diesmal auf Berlins Strassen. Angeblich echte Fälle die à la Episoden erzählt werden.

Der Film ist, wie schon Teil eins, kurzweilig und amüsant. Jedoch nicht wirklich erotisch und/oder schockierend. Dazu ist die Fake Doku zu unfreiwillig komisch, auch wenn sie teilweise versucht, ernst zu sein und Themen wie Suizid, Prostitution und Drogen in den Inhalt packt!

Doch da nicht echt, Dialoge teilweise schön peinlich, alles gestellt ist und einige der aktuellen Schulmädchen klar älter aussehen, prassen diese Themen am Zuschauer ab, der dafür nur ein müdes Lächeln entwickelt.

Paar Längen gibt es auch, jedoch auch viel Humor und einen netten Titel- und End Song, der das ganze schon eher Richtung Komödie presst – flott und komisch und trotzdem wird auf viel nackte Haut nicht verzichtet!

Wem Teil eins zusagte kann sich Teil zwei gut ansehen, auch wenn die weiteren Fortsetzungen besser sein sollen!

Fazit: Deutsche Trash Filmgeschichte par excellence! 

Gefolgt von: Schulmädchen-Report, 3. Teil - Was Eltern nicht mal ahnen

Infos:

O: Schulmädchen-Report, 2. Teil - Was Eltern den Schlaf raubt

D 1971

R:  Ernst Hofbauer

D:  Friedrich von Thun, Christine Snyder, Rosl Mayr, Karin Götz, Hans Heiking

Laufzeit der deutschen DVD: 85:20 Min.

Gesehen am: 10.01.17

Fassungen: Siehe Teil eins (Schulmädchen-Report - Was Elternnicht für möglich halten) mit der Ausnahme, dass Teil zwei leicht zensiert ist (Dialog mit Brust, Vergewaltigung). Die Info von Kinowelt, dass alle Teile in der ungeprüften DVD Box Uncut sind, ist somit falsch.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen Review

Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen

Inhalt inklusive meiner Meinung:

Vorgeschichte zu allen anderen Teilen: HIER KLICKEN.

Der inzwischen 8. Teil ist ein reiner Durchschnittsfilm geworden. Nicht der beste, aber auch nicht der schlechteste Film was die vielen Schulmädchen-Report Fortsetzungen angehen. Inhalt ist, dass eine Schulklasse via Bus verreist. Ein Mädchen ist von einem Studenten schwanger, sie wollen heiraten, den Eltern bzw. dem Vater passt dies nicht. Das ist die Hauptgeschichte. Während der Fahrt erzählen sich die Mädels gegenseitig Geschichten ihrer erotischen Abenteuer = diese Szenen nehmen am meisten Platz ein.

Teil acht ist sehr harmlos und nun in der Tat eine reine Erotikkomödie. Von Fake Doku kann keine Rede mehr sein. Der Film ist im Vergleich zu all seinen Vorgängern sehr harmlos und sehr lustig – teilweise auch Dank verschiedenster Dialoge und deutschen Dialekten.

Das Ganze ist kurzweilig, jedoch alles andere als erotisch, sexy oder gar schockierend. Aber die Zeit geht vorbei, man wird ohne Ansprüche gut unterhalten. Nicht mein Favorit der Reihe, aber okay und trotzdem gespannt, wie es in Teil neun weitergeht. 

Gefolgt von: Schulmädchen Report, 9. Teil – Reifeprüfung vor dem Abitur

Infos:

O: Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen

Deutschland 1974

R: Ernst Hofbauer

D: Wolf Ackva, Puppa Armbruster, Astrid Boner, Rolf Castell

Laufzeit der deutschen DVD: 83:51 Min.

Gesehen am: 20.04.17

Fassungen: Siehe Teil 1! Hier = Uncut.

Dienstag, 8. August 2017

Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an Review

Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an

Inhalt inklusive meiner Meinung:

Vorgeschichte:


Im Gegensatz zum 9. Teil hat mir Teil zehn kaum gefallen. Alles ist hier durchschnittlich so, dass man diese Fortsetzung eigentlich getrost überspringen bzw. auslassen könnte.

Die Rahmenhandlung um Recht und Moral ist zunächst interessant, aber spätestens bei der total bescheuerten  Der Exorzist Parodie ist Schluss damit.

Der Film ist weder schockierend (Schülerin die Lehrer verführt und es andersrum darstellt), noch gross spassig und leider, trotz einiger Nacktszenen, nicht erotisch. Der Mix hat in den Teilen zuvor oft besser funktioniert d.h. der Humor war teilweise besser, einige Szenen etwas anstössig und verrucht und einzelne Szenen hier und da erotisch (wenn im Grossen und Ganzen auf alle bisherigen Filme gesehen eigentlich sehr selten der Fall war).

Teil zehn der Reihe geht uninteressant am Zuschauer vorbei. Ohne Highlights. Kann man, für diverse Arbeiten neben an, laufen lassen aber eher ein wenig empfehlenswerter Teil der Reihe. Es folgen noch drei Fortsetzungen – hoffe, dass diese spassiger werden.

Fazit: einer der schlechtesten Teile der Reihe! 

Gefolgt von: Schulmädchen-Report, 11. Teil – Probieren geht über Studieren

Infos:

O: Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an

Deutschland 1976

R: Walter Boos

D: Alexandra Bogojevic, Astrid Boner, Reiner Brönneke, Siggi Buchner, Walter Feuchtenberg, Paul Glawion

Laufzeit der deutschen DVD: 77:25 Min.

Gesehen am: Ende Juli 2017

Fassungen: Siehe Teil eins! Wobei bei Teil zehn nicht sicher ist, ob die ungeprüfte Fassung auch Uncut ist…