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Samstag, 22. September 2018

Das Dorf der acht Grabsteine Review



Das Dorf der acht Grabsteine

Story:

Der junge Tatsuya (Ken'ichi Hagiwara) trifft überraschend auf seinen Vater, der ihn zu seinem Geburtsort begleiten will. Bevor sie aufbrechen können, stirbt der Vater. Tatsuya reist in ein kleines, abgelegenes Dörfchen. Dort trifft er auf Familienmitglieder. In dem Dorf geht die Legende der acht Grabsteine um und die Einwohner fürchten um den Fluch dieser Legende. Und tatsächlich: kurz nach der Ankunft von Tatsuya kommt es zu mysteriösen Todesfällen. Die Polizei beginnt zu ermitteln…

Meine Meinung:

Das Dorf der acht Grabsteine hat mir sehr gut gefallen. Es handelt sich um einen Mix aus Krimi und Gruselfilm. Der Film, der über zwei Stunden läuft, entwickelt sich langsam und bietet inhaltlich einige Überraschungen. Es geht um acht Samurais, die früher ermordet wurden und seitdem beherbergt ein Fluch ein kleines Dorf. Als ein Familienmitglied die Ortschaft aufsucht, geschehen erneut mysteriöse Morde und die Polizei ermittelt.

Also kann man in der Tat von einem Krimi sprechen und die Kleinstadt-Atmosphäre mochte ich – vor allem weil der Film und die Settings örtlich und in der Natur gelegen sind. Weit weg vom modernen Japan bzw. Tokyo.

Der Inhalt ist spannend. Was ist das Motiv? Wer ist der Mörder? Gibt es wirklich einen Mörder aus Fleisch und Blut? Oder sind es Geister? Gibt es den besagten Fluch? Der Film ist trotz langer Laufzeit nie langweilig.

Die Darsteller waren überzeugend, der Film sehr stimmungsvoll und atmosphärisch, zudem wunderschön gefilmt und teilweise hübsch gruselig. Zwischendurch haben die Protagonisten horrorhafte Alpträume und gerade die Samurai-Rückblenden waren sehr graphisch und blutig, was ich nicht erwartet hätte. Sind paar schöne Kreationen dabei, was blutige Effekte angehen. Auch die stimmungsvollen Settings laden dazu ein, um eine gruselige Bildsprache zu erzeugen (die Höhlen im Finale, das Feuer im Finale).

Fazit: Für Fans von alten, klassischen jap. Filmen (und Krimis) zu empfehlen!

Infos:

O: Yatsuhaka-mura

Japan 1977

R: Yoshitaro Nomura

D: Ken'ichi Hagiwara, Torahiko Hamada, Mayumi Ogawa, Tsutomu Yamazaki, Isao Natsuyagi

Laufzeit der dt. DVD: 145:29 Min.

Gesehen am: 30.07.18

Fassungen: Mir lag die dt. DVD von Polyfilm Video vor = Schuber, Booklet, Uncut, Jap. mit dt. Subs., gute Bild- und Tonqualität.

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