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Film Reviews zu Filmen aus den Genres Horror, asiatischem Kino, Action etc. Alte Reviews & Berichte der HP www.reviews.ch.vu werden nach und nach auch hochgeladen und wenn nötig komplett überarbeitet.
Alien
Story:
Das Raumschiff Nostromo, auf dem Weg zur Erde, schnappt ein Hilfssignal auf und ändert den Kurs. Auf einem fremden Planeten geht die Crew von Nostromo (u.a. Sigourney Weaver, Ian Holm) dem Hilfssignal auf den Grund. Keine gute Idee…
Meine Meinung (Kino-Version):
Alien ist ein Klassiker des Sci-Fi- und Horrorkinos von Ridley Scott (Black Hawk Down) und wohl nebst Der Blade Runner und Gladiator seine beste Regiearbeit. Wenn man bedenkt, dass Alien erst der 2. Spielfilm von Ridley Scott war, ist das Endergebnis umso beeindruckter. Aber die Zeichen standen gut: namhafte Ressourcen unterstützen Scott bei der Produktion.
Die Zusammenarbeit mit Namen wie Dan O'Bannon (Return of the Living Dead), Walter Hill (fungierte als Produzent), Jerry Goldsmith (besorgte die Musik), H.R. Giger (bekam einen Oscar für das Alien Design) oder Stars wie Sigourney Weaver (blieb danach der ganzen Reihe treu) oder Ian Holm sorgten dafür, dass Alien in Hit wurde!
Dazu kommt, dass Alien wohl der ersten seiner Art war - ein bösartiges, unheimliches Wesen, welches Angst und Schrecken verbreitet! Andere Sci-Fi-Horrorfilme wurden danach realisiert, wenn ich da an Filme wie Creature (1985), Critters (1986), Der Blob (1988), Galaxy of Terror (1981) oder Das Ding aus einer anderen Welt (1982) denke. Auf jeden Fall gab es unzählige Nachzügler, Fortsetzungen und Crossovers mit anderen Filmen (Predator = Alien vs. Predator z.B.), die Alien und dessen Erfolg losgetreten hat (oder die Ital. "Fortsetzung" Alien 2 - Sulla Terra).
Möglicherweise stammt die Grundidee für Alien von Dan O'Bannon, der ja auch das Drehbuch schreib. Er realisierte bereits in den 70ern eine Sci-Fi Film mit John Carpenter (Dark Star). Ob der Film als Art Vorlage für Alien diente, stellt dabei nur eine kleine Hypothese dar. Da ich Dark Star nie sah, kann ich das nicht beurteilen. Gemäss Wiki und Co., war Dark Star eine Parodie und Hommage auf 2001: Odyssee im Weltraum.
Alien sah ich nun wohl das 3. oder 4. Mal. Die letzte Sichtung entsprang dem Director's Cut. Ich weiss gar nicht mehr (auswendig), wo die Unterschiede liegen, aber die Kino-Version war aktuell sehr sehenswert. Ich denke, der Film hat mir heuer am besten gefallen. Bei dem Schrott, der heutzutage in die Kinos strömt, muss man froh sein, noch solche tollen Klassiker sehen zu dürfen. Der quälend langsame Spannungsaufbau fand ich toll. Erinnerte ans Konzept von späteren Tierhorror- und Monsterfilmen.
Die Settings sind stimmungsvoll, passend und tricktechnisch stark anzusehen. Damit meine ich das Weltall, den fremden Planeten oder die Winkel und Orte des Raumschiffes. Das haben spätere B-Filme à la Creature und Co. gut zu kopieren versucht, ohne dabei die Klasse von Alien zu erreichen. Ich fand den Film auch hübsch gruselig und unheimlich. Ich denke, dass der Film 1979, als man noch nichts wusste (Aussehen oder Fähigkeiten des Aliens oder die Chestburster-Szene), der Wahnsinn gewesen sein muss!
Da hat unser Schweizer Künstler H.R. Giger ganze Arbeit geleistet! Die Effekte sind top, wenn auch selten zu sehen. Das sorgt aber für permanente Spannung. Das Spiel mit Kameraführung, Lichteffekten und Close-Ups (von angsterfüllten Gesichtern) funktioniert hervorragend, um Spannung und Schrecken intensiv und fühlbar auf die Leinwand zu zaubern (das Finale ist super spannend!). Der Cast ist super und trägt auch viel zur positiven Grundstimmung bei. Sigourney Weaver gibt eine tolle Heldin ab und Ian Holms (Naked Lunch) Schauspiel war ebenso beeindruckend.
Fazit: Sehenswerter Klassiker!
Gefolgt von: Aliens - Die Rückkehr
Infos:
O: Alien
USA, Großbritannien 1979
R: Ridley Scott
D: Tom Skerritt, Sigourney Weaver, Veronica Cartwright, Harry Dean Stanton, John Hurt, Ian Holm, Yaphet Kotto
Laufzeit der deutsche DVD: 111:50 Min.
Neusichtung am: 27.09.22
Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von 20th Century Fox vor (Alien Collector's Head) = Kinofassung und/oder Director's Cut. Der DC wurde 2003 realisiert. Ridley Scott hat den Film den heutigen Standards angepasst, damit der Film rasanter wirkt. Laut imdb.com gab Scott aber zu, dass dies vor allem nur Marketing war und er die Kinofassung bevorzugt. Diese sah ich nun auch = gute Bild- und Tonqualität, Deutsch/Englisch mit Subs (Deutsche Synchro sehr gut), Uncut. Gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray und UHD. Im Alien Collector's Head sind auch die ersten drei Fortsetzungen enthalten.
Am 2. Tag war ich deutlich müder als gestern. Ich hatte auch keine Lust zu putzen und schrieb Reviews und Bericht zu den Filmen und Erlebnissen zu gestern. Das Wetter war leicht besser, aber der Sommer ist definitiv vorbei. Ich guckte mir noch eine Folge von Dahmer an, ehe ich mir nach dem Mittag sogar noch kurz einen Powernap (30 Minuten) gönnte. Tat gut. Ich sollte noch einkaufen (2-3 Dinge) und Rechnungen zahlen. Ich plante, dies auf dem Weg nach Zürich zu tätigen, da ich keine Lust habe, dies am morgigen Tag zu erledigen (da will ich einen faulen Tag einlegen).
Also ging es am Nachmittag ab nach Zürich. Heute stand nur ein Film auf dem Programm. Eingepackt sind auch drei Cover zu folgenden Filmen: Antichrist, Melancholia sowie Nymphomaniac. Grund: Charlotte Gainsbourg ist Gast am ZFF und am Montagnachmittag stand mir ihr das ZFF Masters ("moderierte Gespräche mit Persönlichkeiten aus der internationalen Filmindustrie") auf dem Programm. Dafür habe ich keine Tickets gekauft, aber wer weiss, vielleicht laufe ich ihr ja zufällig über den Weg (was nicht passierte).
Ich hatte mir erneut ein Sparticket gekauft und beim Lesen begleitete mich der Die 120 Tage von Sodom Roman. Heute, ein Montag, hatte es massiv weniger Menschen im Zug. Eine Wohltat vergleichen mit gestern. In Bern ging ich noch in die Apotheke und kaufte mir sechs Flaschen VI-De 3 (Monatsdosis). Als Dauer-Nachtwache (seit acht Jahren) im Winter keine schlechte Idee, da ich zu wenig Sonnenlicht abbekomme. Gegen die Müdigkeit. Dann das: das 6er Pack gibt es neu nur noch mit Rezept während Einzel-Flaschen ohne gekauft werden können. Schwachsinn! Die Drogistin konnte nicht sagen warum und hat es mir dann auch ohne Rezept verkauft. Nett:-)
Als ich in Zürich ankam, ging es weiter nach Stadelhofen. Dort hatte ich ein kurzes Zeit Fenster und ging 2-3 Sache einkaufen. Danach suchte ich das Kino auf, ehe der Kollege dazustiess. Für was Richtiges essen zu gehen bleib leider keine Zeit (ich habe aber am Mittag richtig gegessen, das reicht i.d.R.). Nicht Mal für Snacks oder Cola, da so lange Schlangen vor den Kassen. Und bald startet der Film (The Menu). Der Film war ausverkauft. Gala-Premiere. Ca. 15 Min. Verspätung, keine Pannen und nur kurze Ansage, wie es sich gehört. Danach ging es zum Zürcher Bahnhof, wo sich unsere Wege bis am Wochenende trennen sollten, ehe es noch zweimal ans ZFF geht. Im Zug nahm ich noch Süsses zu mir.
The Menu
Story:
Margot (Anya Taylor-Joy) und ihr Freund (Nicholas Hoult) plus andere Gäste (u.a. John Leguizamo) nehmen an einem exklusiven Restaurant-Abend auf einer abgelegenen Insel teil, die von Chef-Koch Slowik (Ralph Fiennes) geleitet wird. Das leckere Dinner hält jedoch böse Überraschungen parat…
Meine Meinung:
Als der Trailer zu The Menu veröffentlicht wurde, fand ich dessen Inhalt spannend, interessant und mysteriös. Umso mehr freute es mich zu sehen, dass der Film auch in den Schweizer Kinos laufen sollte. Nun sah ich den Film dank dem ZFF schon früher und kann sagen: The Menu ist eine Satire, die unterhaltsam und innovativ zugleich unterhält.
Zwar nichts für die Sammlung, aber nur schon aufgrund des originellen,
Mal völlig neuen Inhaltes überzeugt The Menu. Es ist klar, dass etwas Negatives
im Verlauf auf die Gäste zukommt. Aber was? Kannibalismus? Menschenjagd? Das
waren zwei Gedanken, welche ich nach dem Schauen des Trailers hatte. Der Film
hat einige Überraschungen und Twists parat.
Nur das Ende war dazu irgendwie enttäuschend, auch wenn "Fast Food" gegen "Gourmet Frass" gewinnt, wenn man so will. Über einen Sinn des Filmes/Inhaltes kann gestritten werden. Nach Logik (z.B. Handlungen der Figuren) sollte man zudem definitiv nicht suchen. Wer zu viel hinterfragt, dürfte enttäuscht werden. Aber dem Finale fehlt es "etwas an Biss". Vor allem gemessen zu den Szenen am Anfang oder Mittelteil.
Nebst dem innovativen und spannenden Plot überzeugt der Film vor allem durch seinen schwarzen Humor, seine bitterbösen Dialoge und den grossartige Cast. Es sind einige bekannte Gesichter wie Anya Taylor-Joy (Last Night in Soho, The Northman), Ralph Fiennes (war in Roter Drache grandios!), Nicholas Hoult (Mad Max: Fury Road) oder John Leguizamo (Land of the Dead, John Wick 1 + 2) dabei. Auch der restliche Cast passt, auch wenn einige der Figuren relativ eindimensional bleiben.
Fazit: Wer Mal was Anderes als 08/15 Inhalte im Kino sehen möchte, ist mit dieser bitterbösen Horror-Satire gut bedient!
Infos:
O: The Menu
USA 2022
R: Mark Mylod
D: Anya Taylor-Joy, Janet McTeer, Ralph Fiennes, Nicholas Hoult, John Leguizamo, Judith Light, Aimee Carrero
Laufzeit der ZFF-Version: Ca. 106 Min.
Gesehen am: Gesehen am ZFF 2022
Fassungen: Im O-Ton mit deutschen und franz. Subs am ZFF 2022 gesehen. Kommt am 17.11.22 auch regulär in die Schweizer Kinos. Eine DVD/Blu-Ray ist noch nicht angekündigt (Stand: Sept. 2022).
Nach einmal sechs Nächten und kurze Zeit später einmal fünf Nächten am Stück (da eingesprungen) arbeiten war ich gespannt, ob ich im Frei (nachts) gut würde schlafen können. Und ja: die Nacht schlief ich sehr gut. Zwar wachte ich einmal auf (ca. 03.00 Uhr), schlief dann aber schnell wieder ein, ehe mich der Wecker um 06.30 Uhr aus dem Bett holte (Duschen & Review vorbereiten für den 2. ZFF-Tag waren angesagt). Kurz vor 10.00 Uhr ging es dann Richtung Zürich. Dank Spartickets und Halbtax-Abo billig (unter 20 CHF).
Im Gegensatz zu sonst buchte ich ein 2. Klasse Ticket. Es hiess, wenig "Auslastung". Pustekuchen. Der Zug war fast voll. Halt Wochenende. Aber dennoch überrascht. Das Wetter spielte mit: sowohl in Bern wie auch in Zürich war es regnerisch. Die Hinreise verlief ohne nennenswerte Probleme. Nachdem ich Naked Lunch fertiggelesen hatte, ging es nun mit Die 120 Tage von Sodom weiter. In Zürich kam ich etwas früher als der Kollege an, so dass ich im Burger King etwas essen ging.
Ich war sehr lange vor Ort nicht mehr in einem Burger King. Und was soll ich sagen? Lohnt auch nicht wirklich. Ich ass halt einfach etwas, weil seit 06.30 Uhr wach, vor dem 1. Film keine Zeit für Restaurant-Besuch und ich noch eine halbe Stunde auf den Kumpel warten musste. Spartickets haben zur Folge, dass man oft zu Randzeiten fährt (oder viel umsteigen). Umsteigen war aber heuer nicht der Fall. Danach am Treffpunkt Kumpel aus Zürich getroffen. Er ist Mitglied bei LB = HIER KLICKEN!
Das erste Kino ist ca. fünf Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Dort gingen wir noch in ein Café was trinken. Lange Wartezeit, Personal, dass nur Englisch spricht und unverschämt teuer (über zehn CHF für zwei Cappuccino) = Willkommen in Zürich! Danach ging es in den ersten Film. Die HK/China Produktion Detective vs. Sleuths. Die Vorstellung war nicht ausverkauft. Der Vorsteller machte seine Sache gut: kurz und knackig. Kein langes blablabla wie am NFFF. Zudem wirkt das Publikum hier normal. Was aber ans NIFFF erinnerte: Pannen! Zweimal wurde versucht, den Film zu starten und es gab Probleme. Erst nach ca. zehn Minuten "neu laden" ging es dann.
Im Kino trug niemand Masken. Der Film war leider nicht wirklich gut. Danach hatte ich Lust auf Essen. Nicht wirklich Hunger, mehr Lust. Aber viele gute Orte wurden eigestampft und sind von der Bildfläche verschwunden. Für ein echtes Restaurant blieb zu wenig Zeit, da mein 2. Film (den ging ich dann alleine schauen, da Kumpel den auf Netflix schauen wird) in einem abgelegeneren Ort starten würde (zehn Minuten via Tram vom Bahnhof entfernt). Wir gingen nochmal in eine Bar/Hotel und tranken etwas und führten gute Gespräche. Die Zeit verflog schnell.
Danach ging es in den Film Im Westen nichts Neues. Der war toll. Mehr Leute als in der 1. Vorstellung. Das Kino auch viel grösser - Gala Premiere. Laut Vorsteller war es die Europa-Premiere. Vier Zuschauer mit Maske gezählt. Keine Pannen. Ich wurde nun aber etwas müde. Recht müde. Es war aber weniger schlimm als damals am BRUGGGORE Horror Movie Festival. Da waren die Nachwirkungen der Nachtarbeit schlimmer. Aber keine Zeit für richtiges Essen. Mein Essverhalten am heutigen Tag war total ungesund und eine Katstrophe: ca. 08.00 Uhr eine Scheibe Ruchbrot mit Honig, zwischen 11.30-12.00 Uhr ein Hamburger und sechs Chicken Nuggets, zwischen 17.45-18.00 Uhr eine Packung M&M'S, auf der Zugheimfahrt (21.00-22.00 Uhr) einen Appenzeller Bärli-Biber und als ich um ca. 23.00 Uhr zu Hause ankam noch Ritter Sport Marzipan. Sehr gesund:-) Der Zug war noch mehr ausgebucht als bei der Heimfahrt und die Müdigkeit überkam mich: ich schlief fast ein. Dennoch: toller Tag, voll ausgenutzt und einen Film für die Wunschliste:-)