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Donnerstag, 4. Mai 2023

Final Destination 4

Final Destination 4

Story:

Bei einem Autorennen sieht Nick (Bobby Campo) seine Freunde und sich sterben. Nachdem die Vision beendet ist, verlassen sie das Rennen – es kommt kurze Zeit später tatsächlich zum Unfall mit Todesfolge in den Zuschauerrängen. Doch der Tod beginnt nun, die Überlebenden, die eigentlich hätten sterben sollen, ins Jenseits zu befördern. Nick und Co. hingegen versuchen, den Plan des Todes zu verhindern…

 

Meine Meinung:

 

Wie schon in den Vorgängern abgezeichnet (Final Destination 2, Final Destination 3) sind die Filme immer ein neuer Aufguss, aber durch die Grundidee dennoch kurzweilig und unterhaltsam. Wie die Vorgänger fliegt aber auch diese Fortsetzung, in 3D gedreht, aus der Sammlung. Ich kann schon jetzt sagen, dass zu 95% nur der 1. Teil in der Sammlung bleiben wird. Dazu war Final Destination 4 zu wenig stimmungsvoll, nicht wirklich spannend und bietet nichts Neues. 

 

Obwohl kreative Tötungsszenen, gab es für meinen Geschmack zu viel CGI. Der Anfang während dem Autorennen war wenig interessant. Auch hier zu viel CGI. Auch die Tatsache, dass der Film in 3D gedreht wurde, sorgt zumindest in der 2D Fassung für einige aufgesetzte Effekte, die dem Zuschauer in der 3D Fassung entgegenfliegen. Die Figuren sind relativ eindimensional und klischeehaft gezeichnet. Etwas, was auch in den Vorgängern bereits der Fall war. Es ist egal, ob sie sterben oder einen Weg finden, zu überleben.

 

Auch das Ende wirkt wie ein lahmer Aufguss von Final Destination inklusive Röntgen-CGI-Effekten à la The One, Tom Yum Goong und Co.  Der Gewaltgrad ist hoch. Nebst CGI-Gore gibt es auch 1-2 fiese, hübsch blutige und vor allem schmerzhafte Szenen (Tod durch Feuer z.B.). Daher auch die 18er Freigabe. Die Musik ist eine zu moderne Variante des bekannten Final Destination Themes. Dieser vierte Teil ist der Einzige der Reihe, in welcher Tony Todd (Candyman) nicht beteiligt war.

 

Fazit: Wer nebst Final Destination auch die Fortsetzungen mochte, kann auch hier zugreifen.

 

Gefolgt von: Final Destination 5

 

Infos:

 

O: The Final Destination

 

USA 2009

 

R: David R. Ellis

 

D: Bobby Campo, Shantel VanSanten, Krista Allen, Mykelti Williamson, Nick Zano, Haley Webb, Andrew Fiscella

 

Laufzeit der deutschen DVD: 78:26 Min.

 

Neusichtung am: 14.04.23

 

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Warner vor = 2D und 3D Fassung (inklusive Brillen), Uncut, Deutsch/Englisch (mit diversen Subs) runden die Disc ab. Bild- und Tonqualität sind sehr gut. Gibt es auch auf Blu-Ray.

Mittwoch, 3. Mai 2023

Update

Zu Ehren von Giovanni Lombardo Radice, der am 27.04.23 verstarb (RIP), gab es eine Neusichtung und dazu ein Review zu:

 

- Day of Violence


Zu weiteren Giovanni Lombardo Radice Filmen gibt es bereits Reviews:

 

- Cannibal Ferox

- Cannibal Apocalypse

- House on the Edge of the Park

- Stagefright

- Beyond Fury

- City of the Living Dead

- Celluloid Bloodbath - More Prevues from Hell

- The Sect

- The Church





Day of Violence

Day of Violence

Story:

 

Schuldeneintreiber und Kleingangster Mitchell (Nick Rendell) findet bei Hopper (Giovanni Lombardo Radice) eine hübsche Summe von 100'000 GBP und tötet diesen. Das Geld sackt er für sich ein. Danach tritt Mitchell der Gangster-Organisation von Boss Boswell (Victor D. Thorn) bei. Dumm nur, dass die 100'000 GBP, welche Mitchell eingesackt hat, eigentlich Boss Boswell gehören. Und dieser und seine Jungs (u.a. Christopher Fosh) wollen das Geld wieder haben. Jedes Mittel, auch Mord und Folter, sind Recht, um den Auftrag auszuführen…

 

Meine Meinung:

 

Darren Ward, der mit seinem Independent-Film Sudden Fury in der Horror- und Kult-Szene für Aufmerksamkeit sorgte, schob 13 Jahre später mit Day of Violence die 1. Fortsetzung nach, welche 2019 mit Beyond Fury einen dritten Teil bekam. Der Zufall wollte es, dass Beyond Fury erst vor kurzem gesichtet wurde. Der Zufall und Tod von Italo-Legende Giovanni Lombardo Radice sorgte nun dafür, dass es ihm zu Ehren eine Neusichtung von Day of Violence gab.

 

Da ich Beyond Fury erst vor kurzem sah, kann ich gut vergleichen. Wie sich Sudden Fury im Vergleich schlägt, kann ich aktuell nicht sagen, da ewig nicht gesehen. Warum ich von Giovanni Lombardo Radice keine anderen Filme, insbesondere die Filme aus Italien (Cannibal Ferox, Cannibal Apocalypse, House on the Edge of the Park, Stagefright, City of the Living Dead) guckte? Die sind alle auf meinem Blog bereits vorhanden.

 

Nun aber zurück zu Day of Violence. Der hat mir doch deine ganze Stufe besser gefallen als Beyond Fury. Day of Violence wirkt aufwändiger und professioneller. Es gibt zudem keine Längen und der Lead (Nick Rendell) gefiel mir vom Schauspiel her besser (mit Ausnahme der Szenen wo er emotional wirken sollte). Mit Nick Roberts im dritten Teil wurde ich weniger warm. Zudem war der Soundtrack mehr nach meinem Geschmack. Teilweise kam fast Giallo-Stimmung auf.  Wenig überraschend, wenn die Produktionsfirma hinter dem Film "Giallo Films" heisst und Regisseur Darren Ward u.a. Filme wie Suspiria, Opera, Tenebre oder Deep Red zu seinen Lieblingsfilmen zählt.

 

Day of Violence gefiel mir, würde ich sagen, sogar etwas besser als bei meiner Erstsichtung vor zehn Jahren. Ich mag den Mix aus Shoot-Outs-Gangster Action, die typische Gangster-Story in Kombination mit harten Folter-Szenen. Ich würde auch klar empfehlen, den Film im O-Ton zu schauen. Das Englisch und das Gangster-Jargon kommen so viel besser und authentischer. Die Gangster sind auch in ihrem Schauspiel überzeugend. Nur die Schlussszene mochte ich nicht. Das Bisschen Kitsch und Dramatik hätte man weglassen können.

 

Giovanni Lombardo Radice ist im Gegensatz zum dritten Teil hier nur in einem Gastauftritt zu sehen. Er muss brutal sterben. Das tun im Film dann auch andere. Die Szene mit der Schere und den Hoden/Penis war z.B. sehr fies. In der 1. Filmhälfte dominiert Folter-Gewalt. In der zweiten Filmhälfte gibt es hübsch blutige, gut eingefangene und übersichtliche gefilmte Shoot-Outs zu sehen. Eine Genugtuung, wenn man das heutige Actionkino anschaut, wo teilweise kaum mehr was zu erkennen ist, da CGI oder viel zu schnell geschnitten oder verwackelte Kamera oder komische Stilmittel. Day of Violence bietet blutige Retro-Shoot-Outs à la John Woo und Co.

 

Fazit: Starke Fortsetzung!

 

Gefolgt von: Beyond Fury

 

Infos:

 

O: A Day of Violence

 

Großbritannien 2010

 

R: Darren Ward

 

D: Nick Rendell, Giovanni Lombardo Radice, Victor D. Thorn, Christopher Fosh, Steve Humphries

 

Laufzeit der österreichischen Blu-Ray: 91:15 Min.

 

Gesehen am: Mai 2013 / Neusichtung: 01.05.23

 

Fassungen: Mir lag die österreichische 4-Disc Limited Collector's Edition von Illusions vor = Film auf Blu-Ray, Film auf DVD, Bonus Disc und auf der vierten Disc ist Sudden Fury als Bonusfilm (Deutsch/Englisch mit deutschen Subs). Zu Day of Violence: Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, Deutsch/Englisch mit deutschen Subs, diverse Extras und Booklet mit Infos und Interview. Das Set ist auf 500 Stück limitiert.