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Mittwoch, 28. Februar 2024

Taeter Burger

Taeter Burger

Story:

In Taeter City im Jahr 2161:

In einem Fast-Food Restaurant müssen eingeschlossene Angestellte, die allesamt taub sind, gegen Mutanten und Agenten um ihr Leben kämpfen…

Meine Meinung:

Ich war skeptisch. Abgesehen von der ungewöhnlich langen Lieferzeit aus Italien fand ich schon die letzten Necrostorm-Produktionen schlechter d.h. billiger und weniger gut. Little Necro Red kam nicht in die Sammlung auch Hotel Inferno 2 + 3 vermochten nicht mehr zu überzeugen. Und als ich ein Review zur «Quasi Fortsetzung» zu Taeter City las, erwartete ich mit Taeter Burger, dessen Trailer mich leicht an den Troma-Film Poultrygeist - Night of the Chicken Dead erinnerte, den nächsten Necrostorm-Flop.

Auch beim Schauen behielt ich meine Skepsis bei. Zwar kommt der Film qualitativ nicht an die ersten Werke von Necrostorm heran (Adam Chaplin, Taeter City etc.), aber ich wurde am Ende positiv überrascht. Nicht alles am Film hat mir immer gefallen, aber ich empfand den Film besser als Little Necro Red, Hotel Inferno 2 + 3, Judy oder Infidus. Ich brauchte ein wenig, um mit der sonderbaren, futuristischen aber auch spartanischen und sterilen Stimmung des Filmes warm zu werden.

Der Film hat einen dünnen Plot. Dennoch wird versucht, Twists einzustreuen und der Film ist in viele Kapitel unterteilt. Die Laufzeit ist angenehm kurz (ca. 83 Minuten) und der Film kurzweilig und abwechslungsreich. Die Figuren waren erträglich und solide gespielt. Ich fühlte in dem Filme eine gewisse Art Spannung, die gefesselt hat, da der Film auch als Kammerspiel funktioniert = eingesperrte Angestellte sind um ihr Leben bedroht und müssen töten, um zu überleben.

Und auch in Sachen Effekte kann der Film überzeugen. Es gibt einige schöne Splatter-Effekte, Make-Up Masken und Leichen. Die Tötungsszenen sind dabei z.T. auch kreativ wie die Werkzeuge, mit denen getötet oder verstümmelt werden: Eisenstange, Messer, Schusswaffen, Kettensäge, Ventilatoren. Zwar gibt es auch digitales Blut, welches wohl in einigen Szenen mithelfen, aber die Wirkung bleibt die gleiche: mit Blut wird nicht gespart! Die Effekte sind auch ausreichend über den Plot verteilt.

Fazit: Fans von Necrostorm-Filmen können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Taeter Burger

Italien 2023

R: Giulio De Santi, Tiziana Machella

D: Ilaria Caloisi, Damiano Chionni, Peter Cosgrove

Laufzeit der Ital. DVD: Ca. 83 Min.

Gesehen am: 10.01.24

Fassungen: Mir lag die Ital. DVD von Necrostorm vor = Wendecover, Poster, sehr gute Bild- und Tonqualität, Uncut, Code Free, diverse Sprachen und Subs. Gibt es auch auf Blu-Ray.

Dienstag, 27. Februar 2024

Imperial Sword

Imperial Sword

Story:

Ein Richter wird vor korrupten Offizieren ermordet. Die Tochter des Richters (Judy Lee) sinnt auf Rache. Die Bösewichte (Chang Yi, Blacky Ko Shou-Liang, Lung Fei, Jack Long Shi-Chia, Chin Lung, Yueh Yang) suchen nach dem Blood Rain Sword, werden von der Rächerin aber immer wieder gestört…

Meine Meinung:

Imperial Sword hat mir ziemlich gut gefallen. Das durch die Tatsachen, dass es eher wenig Klamauk und dafür viel fantasievolle Action gibt (vor allem Gimmicks und Waffen der Kämpfer) und auch der Cast kann sich sehen lassen, vor allem bei den Bösewichten. Der Ende der 70er Jahre Eastern aus Taiwan von Regisseur Chen Chi-Hwa (The Ape Girl, Retreat of the Godfather, The Young Taoism Fighter) hat mich gut unterhalten und mich von der Operation meiner Katze abgelenkt.

Die Story ist etwas verworren und es lohnt sich, diese zuvor zu studieren und in Erfahrung zu bringen. Wer die einzelnen Stars kennt, wird dem Plot danach problemlos folgen können. Ansonsten wird es schwierig, da, trotz englischen Untertiteln (mehr dazu unter Fassungen), diese in dieser Form und Fassung wenig brauchbar sind. Der Fan solcher Filme muss nicht selten schlechte Bildqualitäten in Kauf nehmen - Imperial Sword ist dabei leider auch schlechter als andere VHS.

Es wird mit Schwertern, Metallstangen, Metall-Krallenhänden oder einer fliegenden Guillotine gekämpft. Da kamen mir Filme wie Master of the Flying Guillotine, Shaolin – Eine Faust die tötet, A Sword Renounced, The Flying Guillotine oder The Avenging Eagle in den Sinn. Vor allem die Guillotine und die Krallenhände von Bösewicht Chang Yi (The File of Heroes) haben es mir angetan. Er hat mich dabei an Ku Feng und seinen Finalkampf gegen Ti Lung und Alexander Fu Sheng aus The Avenging Eagle erinnert.

Allgemein hat der Film, auch aufgrund des Casts, Shaw Brothers Vibes. Chang Yi spielt, Mal wieder, den Bösewicht und er macht dies sehr gut. Leider hat er dabei nur zwei Kampfszenen abbekommen, die aber zu den Highlights des Filmes zählen. Auch die anderen Bösewichte haben mir sehr gefallen, allen voran Lung Fei (The 7 Grandmasters), Blacky Ko Shou-Liang (Der Silberspeer der Shaolin) mit Tomas Milian Frisur (aus Die Strickmütze) sowie das Duo Jack Long Shi-Chia und Chin Lung. Was die Helden angehen überzeugen Judy Lee (The Legend of Mother Goddess) und Tien Peng (The Lost Swordship). Das Kind ist erträglich.

Fazit:

Für Kung Fu und Swordplay-Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Sheng Jian Feng Yun

Taiwan 1977

R: Chen Chi-Hwa

D: Chang Yi, Tien Peng, Judy Lee, Yueh Yang, Hsieh Hsing, Ho Kang, Suen Ling, Blacky Ko Shou-Liang, Lung Fei, Jack Long Shi-Chia, Chin Lung

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 83:34 Min.

Gesehen am: 09.01.24

Fassungen: Mir lag das VHS von Dong Yang Production aus Südkorea vor = durchschnittliche Bildqualität d.h. unscharf, verwaschen und die englischen Subs sind oft kaum lesbar, da heller Hintergrund. Dafür nicht abgedunkelt. O-Ton, wahrscheinlich Uncut. Auf DVD gibt es den Film in den USA und England (Vollbild, nur Englisch Dubbed). Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2024).