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Mittwoch, 18. Januar 2017

The Boy Review





The Boy

Story:

Die Amerikanerin Greta (Lauren Cohan) nimmt in England den Job als Nanny an. Sie soll auf den jungen Brahms aufpassen. Dieser lebt in einem alten Wohnsitz zusammen mit seinen alten Eltern. Das Kuriose: Bei Brahms handelt es sich um eine Puppe, welche von den Eltern als wahres Kind angesehen und dementsprechend behandelt wird. Als die Eigentümer verreisen hält sich Greta betreffend Regeln und Brahms nicht an diese - keine gute Idee...

Meine Meinung:

Solider Puppenhorror, den man sich gut einmal ansehen kann. War auf jeden Fall besser als z.B. der sehr enttäuschende und schwache Annabelle. Die Zeit geht vorbei, man wird mehr oder weniger gut unterhalten und technisch und optisch ist der Film gut gemacht.

Aber ein 2x schauen würde ich den Film nicht. Trotz der Unterhaltung ist der Film leider eines nicht geworden: spannend, düster, schreckhaft. Nicht einmal kommt Gänsehautstimmung auf, was doch relativ schade ist.

Dazu kommt, dass einige Storytwists unnötig (den Brief den die Eltern noch schreiben) und/oder einfach nicht originell sind. Der Film hat z.B. mit dem Auftauchen von Gretas Ex-Freund und dem Twist am Ende an Filme wie Echsenjagd, Crawlspace, Housebound oder Das Haus der Vergessenen erinnert.

Die Frage stellt sich: ist die Puppe lebendig oder spinnen sich die Figuren etwas zusammen?

Das Schloss sorgt für tolle Optik und schöne Bilder. Die Darsteller waren leider mit Ausnahme von Rupert Evans (aus dem irischen Horrorfilm The Canal) nicht so toll. Eher 08/15, klischeehaft und wenig sympathisch (gilt leider auch für Lauren Cohan als Greta, die Nanny Rolle nimmt man ihr überhaupt nicht ab). Da hätte man punkten können, hätte man andere Darsteller für die Rollen ausgewählt.

So gesehen kein kaufenswerter Film - für einmalige Unterhaltung ohne Anspruch jedoch okay!

Infos:

O: The Boy

USA 2016

R: William Brent Bell

D:  Lauren Cohan, Rupert Evans, James Russell

Laufzeit der CH Blu Ray: Ca. 98 Min.

Gesehen am: 01.10.16

Fassungen: Mit lag die Schweizer Blu Ray von Ascot vor = Uncut, erstklassige Bild- und Tonqualität, O-Ton und dt. UT vorhanden. Die CH Blu Ray ist nicht FSK geprüft und hat eine +16 Freigabe erhalten während die dt. Fassungen schon ab 12 Jahren freigegeben sind.

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