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Samstag, 18. Juni 2022

Critters 3 Review


Am NIFFF von Mick Garris signiert worden

Critters 3

Story:

 

Die Critters befallen ein Hochhaus. Die Mieter (John Calvin, Aimee Brooks, Christian Cousins, Joseph Cousins, Leonardo DiCaprio) kämpfen ums Überleben…

 

Meine Meinung:

 

Bei Critters 3, nach wie vor eine nostalgische Kind- und Jugenderinnerung (wie auch Critters und Critters 2), verhält es sich ähnlich wie bei Police Story III: Critters 3 ist zwar nicht der beste Teil der Reihe, aber auf jeden Fall der unterhaltsamste und kurzweiligste!

 

Critters 3 ist von Anfang an unterhaltsam und kurzweilig. Die Idee des Wohnkomplexes (à la Shivers) gefällt. Im Vergleich zu den Vorgängern gibt es deutlich mehr Critters-Action, mehr Effekte und weniger Längen. Bei einer Laufzeit von nur 81 Minuten mit Abspann aber auch logisch. Das Ende bereitet bereits für den 4. Teil vor.

 

Wer die Critters mag, kommt voll auf seine Kosten. Es gibt viele ulkige Szenen, Critters Gore und viele Szenen à la Gremlins und Co. Für eine PG-13 Freigabe ist das teilweise gezeigte nicht von schlechten Eltern (z.B. der Mord am Vermieter). Die Personen sind ein Mix aus sympathisch, ok und klischeehaft, wie es von dieser Art Film aber erwartet wird.

 

Terrence Mann kommt nur vor dem Abspann kurz vor, Don Keith Opper spielt noch immer die bekannte Rolle (Charlie), die er auch im 4. Film noch spielen sollte. Eine junge Aimee Brooks, die auch später noch im Horrorgenre Erfahrungen sammeln sollte (Monster Man), macht einen guten Job und lässt den jungen Leonardo DiCaprio (Once Upon a Time in Hollywood) als Nebenrolle hinter sich.

 

Fazit: Für Critters Fans noch immer ok!

 

Gefolgt von: Critters 4

 

Infos:

 

O: Critters 3

 

USA 1991

 

R: Kristine Peterson

 

D: John Calvin, Aimee Brooks, Christian Cousins, Joseph Cousins, Leonardo DiCaprio, Don Keith Opper

 

Laufzeit der franz. DVD: 81:29 Min.

 

Neusichtung am: Ca. Mitte Mai 2022

 

Fassungen: Siehe Critters!

Freitag, 17. Juni 2022

The Good and the Bad Review

The Good and the Bad

Story:

 

Ein Geheimagent (Chan Sing) infiltriert eine Bande von Drogen- und Menschenhändlern (u.a. Michael Chan Wai-Man, Chieh Yuen, Chiang Nan). Sein Ziel: Boss Jai (Yasuaki Kurata)…

 

Meine Meinung:

 

The Good and the Bad, auch bekannt als Il Braccio Violento del Kung Fu, Kung Fu: The Invisible Fist oder Der Schlaghammer aus Shanghai, ist ein harter Anfang 70er Jahre Hong Kong Kung Fu Film von Ng See-Yuen (Game of Death II, Kidnap in Rome) mit Yasuaki Kurata (Sister Street Fighter: Hanging by a Thread, Wang Yu - Der Karatebomber) als Bösewicht und Chan Sing (Rage of the Wind, Underground Wife) als Held.

 

Ng See-Yuen, der schon einen anderen, wunderbaren Film mit Chan Sing abgeliefert hat (The Bloody Fists), wiederholt dies mit The Good and the Bad nochmal. Der Film erinnert qualitativ sehr an The Bloody Fists und den Chan Sing Film Tough Guy. Vor allem was die Anzahl Kämpfe und die Härten angehen, sind alle drei Filme auf etwa gleich hohem Niveau angesiedelt.

 

Der Plot ist natürlich nur Mittel zum Zweck. Und erreicht dies problemlos. Durch die kurze Laufzeit der Ital. VHS (mehr dazu unter Fassungen) ist der Film, der schöne 70er Jahre Musik (u.a. Italo-Western) in sich vereint, sehr kurzweilig. Es wird regelmässig gekämpft und die Choreographie war in meinen Augen, gerade für 1972, unerwartet besser und spektakulärer als erwartet.

 

Für diese war u.a. Bruce Leung (Gang Master) zuständig, der im Film auch eine kleine Roll spielt. Apropos kleine Rolle: in einer kleinen Nebenrolle, auch als Bösewicht und auch mit Kampfszenen, ist Michael Chan Wai-Man (Kung-Fu Killer) zu sehen. Im Fokus stehen aber klar die Leads Yasuaki Kurata & Chan Sing. Deren Kampfszenen sind toll anzusehen. Vor allem das lange, fast 30minütige Finale, lang und hart, ohne und am Ende mit Waffen kämpfend, ist ein absoluter Genuss!

 

Fazit: Für 70er Jahre Kung Fu Fans uneingeschränkt zu empfehlen!

 

Infos:

 

O: E Hu Kuang Long

 

HK 1972

 

R: Ng See-Yuen

 

D: Chan Sing, Yasuaki Kurata, Michael Chan Wai-Man, Chieh Yuen, Chiang Nan

 

Laufzeit der Ital. VHS: 77:12 Min.

 

Gesehen am: 17.05.22

 

Fassungen: Praktisch alle Fassungen sind unterschiedlich zensiert. Angeblich Uncut ist eine US DVD mit Laufzeit von 106 Minuten. Ansonsten lohnt die VHS aus Italien, Zitat aus der ofdb:

 

«Läuft zwar nur 77 Minuten, hat aber als einzige bekannte Fassung die härtesten und besten Kampfszenen zu bieten, z. B. holt Yasuaki Kurata hier noch eine goldfarbene Tonfa hervor und schlägt Chen Hsing damit fast zu Brei.»

 

Daher kaufte ich auch das VHS aus Italien von Telecine Video (Titel: Il Braccio Violento del Kung Fu) = Widescreen, gute Bildqualität (Franz. DVD soll z.T. stark abgedunkelt sein) wobei mein VHS diverse Störstreifen aufweist, Ital. Dubbed (gute Synchro), keine Subs. Dank der Laufzeit von 77:12 Min. sehr kurzweilig. Viele Masterfehler und Jump-Cuts bemerkbar. Scheinen Vorlagenfehler zu sein und nicht zensurbedingt. In Deutschland lief der Film als Der Schlaghammer aus Shanghai im Kino. Scheinbar wurde der jedoch nie auf VHS / DVD (in D) veröffentlicht und eine Blu-Ray gibt es auch nicht (Stand: Mai 2022).

Donnerstag, 16. Juni 2022

The Toolbox Murders Reviews


The Toolbox Murders

Story:

 

Ein Killer wütet in einem Apartment Komplex. Mieterin Nell (Angela Bettis) versucht dem Geheimnis des Hauses auf die Spur zu bekommen…

 

Meine Meinung:

 

The Toolbox Murders ist ein US-Slasher von Tobe Hooper (The Texas Chainsaw Massacre, The Mangler) aus dem Jahr 2003 und ein Remake des Filmes Der Killer mit der Bohrmaschine aus dem Jahr 1978 (steht noch immer auf meiner Wunschliste). Der Film gefiel mir bei Veröffentlichung und nun guckte ich mir erstmals die Unrated Fassung an (mehr dazu unter Fassungen).

 

The Toolbox Murders macht auch in der Unrated Fassung Spass, auch wenn die Sichtung auf der anderen Seite ärgerlich ist, da sehr mässige Qualität. Laut Datenbank-Angaben sollen die Unrated Szenen auf der US-DVD (Bonus) einte gute Qualität haben. Davon war meine Bootleg-Disc weit entfernt, so dass die Fassung den starken Effekten nicht gerecht wird.

 

The Toolbox Murders fällt nämlich in die Kategorie der härteren Slasher. 2-3 Kills waren extrem fies, blutig und gut getrickst. Starke Spezialeffekte, sehr blutig und lassen das Herz eines Horror- und Slasher-Fan höherschlagen. Zudem werden fiese Waffen eingesetzt, mit welchen niemand getötet werden möchte. Die Make-Up Effekte (z.B. bei den mumifizierten Leichen) sind auch stark getrickst. Das kommt doch auch eine morbide Stimmung auf.

 

Der Plot ist natürlich nur Mittel zum Zweck, erfüllt diesen aber gut. Das Gebäude mit den strangen Figuren und dem unheimlichen Killer und Geheimnis, welches es verbirgt, sorgt für solide und abwechslungsreiche Unterhaltung. Kurzweilig. Wer gerne Slasher hat mit all seinen Klischees, sollte den Film eigentlich mögen. Ich mochte auch den weiblichen Cast (Angela Bettis, Juliet Landau, Sheri Moon Zombie).

 

Fazit: Als Slasher-Fan kann durchaus ein Blick riskiert werden!

 

Infos:

 

O: The Toolbox Murders

 

USA 2003

 

R: Tobe Hooper

 

D: Angela Bettis, Juliet Landau, Sheri Moon Zombie, Brent Roam, Marco Rodríguez, Rance Howard

Rance Howard

 

Laufzeit der deutschen DVD: 97:14 (Unrated) / 91:04 (Kinowelt = R-Rated)

 

Neusichtung am: 12.05.22

 

Fassungen: Für eine 1. Sichtung lag mir die zensierte Kinowelt-DVD vor. Diese beinhaltet, wie praktisch alle DVD-Fassungen, nur die in Gewalt stark zensierte US-Kinofassung. Die geschnittenen Szenen sind auf der US-DVD in guter Qualität als Bonus zu finden. Für eine 2. Sichtung lag mir eine Bootleg-DVD vor = durchschnittliche Bild- und Tonqualität, Deutsch/Englisch, keine Subs, aber Uncut. Das Mediabook von '84 Entertainment beinhaltet die Unrated ebenso auf DVD (Bonus). Ob diese qualitativ besser ist, als herkömmliche Bootleg-Unrated Fassungen, weiss ich nicht. Auf Blu-Ray gibt es nur die zensierte R-Rated Fassung (Stand: Mai 2022).