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Freitag, 13. Juni 2025

The Rangers

The Rangers

Story:

Lin Jo Nan (Polly Shang-Kuan Ling-Feng) will den Namen ihres Vaters rächen. Dieser wurde von Salz-Schmugglern unter der Führung von Chang (Yasuaki Kurata) hereingelegt. Lin gibt sich als Mann aus und infiltriert die rivalisierende Bande von Chang, um ihren Vater zu rächen und Chang das Handwerk zu legen…

Meine Meinung:

70er Jahre Basher von Hou Cheng (Unsubdued Furies, The Shaolin Invincibles, On the Waterfront), der viele Filme mit Star Polly Shang-Kuan Ling-Feng realisierte = Heroine of Tribulation, The Zodiac Fighters, Fight for Survival, Heroine Kan Lien Chu, Empress Dowager's Agate Vase, Seven to One. Nach Seven to One und A Girl Called Tigress trifft Star Polly Shang-Kuan Ling-Feng (Little Hero, The Mysterious Heroes, Shaolin Traitorous) erneut auf Japaner Yasuaki Kurata (The Secret of Shaolin Poles, Wang Yu - Der Karatebomber), der den Bösewicht spielt.

The Rangers fängt gut an, kann das Niveau aber nicht durchgehend halten. Trotz gutem Cast mit Namen wie Polly Shang-Kuan Ling-Feng, Yasuaki Kurata, Chin Kang (The Silver Spear) oder Addy Sung Gam-Loi (Kung Fu from Beyond the Grave) kommt es im Verlauf zu Längen. Vor allem der Klamauk und die Tatsache, dass auch ein kleiner, extrem nervtötender Junge (Yeh Hsiao-Yee aus Mars Men), im Film mitspielt, schwächen den Film doch erheblich. Verstärkt wird dies durch den Gender-Tausch. Polly Shang agiert im Tomboy Look und ihr kleiner Bruder bekommt eine Perücke und spielt ein Mädchen, dass im Finale einem Bösewicht in Nahaufnahme ins Gesicht uriniert (nicht der einzige Urin-Joke). Muss ich nicht sehen.

Hätte man das weggelassen und/oder diese «humorvollen» Szenen durch harte Kampfszenen ersetzt, wäre der Film um einiges besser geworden. So trübt das Endergebnis am Ende doch etwas, was schade ist. Schade um Polly Shang-Kuan Ling-Feng, Yasuaki Kurata und Addy Sung Gam-Loi, die ansonsten in den Kampfszenen zu gefallen wissen. Addy Sung Gam-Loi spielt dabei einer der Männer an Yasuaki Kuratas Seite. So was wie seine rechte Hand. Trotz Urin-Joke im Finale wird der Film gegen Ende wieder etwas härter und die Kampfszenen nehmen wieder zu = solide!

Fazit: Auch wenn kein Kracher für Fans von Polly Shang-Kuan Ling-Feng und Yasuaki Kurata zu empfehlen!

Infos:

O: Daai Siu Yau Lung

HK 1974

R: Hou Cheng

D: Polly Shang-Kuan Ling-Feng, Yasuaki Kurata, Addy Sung Gam-Loi, Han Ching-Hsiang, Chin Kang

Laufzeit der China VCD: Disc 1 (47:50 Min.) / Disc 2 (40:06 Min.)

Gesehen am: 20.03.25

Fassungen: Mir lag die VCD aus China vor = In Mandarin mit englischen & chinesischen Subs, solide Bild- und Tonqualität, sah Uncut aus, Vollbild. Es gibt keine Blu-Ray oder deutsche Fassung (Stand: März 2025).

Donnerstag, 12. Juni 2025

Fingers That Kill

Fingers That Kill

Story:

Arbeiter Ya Long (Tony Lou Chun-Ku) findet heraus, dass seine Arbeitskollegen und ein Dorf von einer Gangsterbande geschlagen, misshandelt, terrorisiert und gefoltert werden. Die Bösewichte verschleppen und vergewaltigen sogar Yas Freundin, als sich dieser auflehnt. Zu viel für Ya. Er steht für die Gerechtigkeit ein und sagt den Bösewichten an Kampf an…

Meine Meinung:

Regisseur Hui Gwok, der laut der Hong Kong Filmdatenbank nur vier Filme realisiert hat, sorgt mit Fingers That Kill für einen unterhaltsamen, schlagfreudigen und Action reichen Basher. Der Film, dessen Plot vor allem an den Bruce Lee Klassiker The Big Boss und hier und da an den Shaw Brothers Film King Boxer mit Lo Lieh erinnert, ist Basher Fans zu empfehlen. Wie in The Big Boss kämpft unser Held hier gegen kriminelle Arbeitgeber, die ihre Angestellten ausnutzen, die über Leichen gehen und heimlich Drogen schmuggeln.

Wie The Big Boss wurde auch Fingers That Kill teilweise in Thailand gedreht, was dem Film ein exotisches Flair gibt. Somit hebt sich der Film nur schon aufgrund dieser Settings leicht von anderen 70er Jahre Bashers ab. Tony Lou Chun-Ku (Kung Fu Gang Busters) spielt den Helden. Er macht das solide. Seine Waffe ist die Iron Finger Technik, welche er über Jahre entwickelt hat. In einer frühen Kampf- Trainingsszene ist zu sehen, wie Tony Lou Chun-Ku gegen seinen Freund Jason Pai Piao (Killer Constable) kämpft. Letzterer, ein Star aus dem Shaw Brothers Universum, ist nur in dieser einen Szene im Film zu sehen.

Nebst einigen nackten Tatsachen, die für feuchtfröhlichen Sleaze sorgen (auf Seite der Gangster versteht sich) gefallen vor allem Leung Pasan (Twins of Kung Fu) und Thompson Kao Kang (Ol' Dirty & the Bastard) als fiese Bösewichte. Thompson Kao Kang spielt quasi den Endgegner. Der Endkampf gegen Tony Lou Chun-Ku ist lang und hart ausgefallen. Aber auch der Kampf gegen Leung Pasan, der die rechte Hand des Oberbosses spielt, ist sehenswert. Leung Pasan hat eine spezielle Waffe, die der Kampfszene einen gewissen Reiz gibt. Der Film ist ohne Klamauk und mit relativ viel harter Basher Action inszeniert.

Fazit: Für Basher Fans sehr zu empfehlen!

Infos:

O: Tie Zhi Tang Shou

HK 1974

R: Hui Gwok

D: Tony Lou Chun-Ku, Leung Pasan, Kao Yuen, Fong Lap-Man, Thompson Kao Kang, Jason Pai Piao

Laufzeit der HK-VCD: Disc 1 (44:21 Min.) / Disc 2 (45:04 Min.)

Gesehen am: 20.03.25

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Universe vor = Canto/Mandarin ohne Subs. Solide Bild- und Tonqualität, sah Uncut aus, Vollbild. Es gibt keine Blu-Ray (Stand: März 2025). In Deutschland auf VHS/DVD (zensiert & ohne O-Ton) erhältlich (Die Tödlichen Finger des Kung Fu).