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Freitag, 22. November 2024

Payback

Payback

Story:

Porter (Mel Gibson), Val Resnick (Gregg Henry) und Porters Ehefrau Lynn (Deborah Kara Unger) bestehlen die Triaden. Doch der Gewinn ist zu klein, damit sich Val zurück ins «Syndikat», eine Verbrecherorganisation, einkaufen kann. Daher hintergehen Val und Lynn Porter und lassen ihn für tot geglaubt zurück. Nach Genesung ist Porter zurück in der Stadt, und er hat nur ein Ziel: sein Geld wieder zu bekommen…

Meine Meinung (DC-Fassung):

Payback, ein US-Actionfilm mit Mel Gibson (Fatman, Lethal Weapon 4, The Expendables 3), sah ich seit zehn Jahren nicht mehr. Ich wusste auch gar nicht mehr, welche Fassung ich früher sah. Grund der Neusichtung war der kürzliche Tod von Sänger und Schauspieler Kris Kristofferson, den ich ansonsten nur aus den Blade Streifen (Blade, Blade II, Blade: Trinity) kenne. Wie sich nach dem Schauen des Director’s Cut herausstellte, war Kris Kristofferson in dieser Form gar nicht dabei. Kris Kristofferson gibt es in Payback nur in der Kinofassung zu bewundern. Mehr dazu unter Fassungen.

Payback hat mir, trotz Ausbleiben von Kris Kristofferson (In der DC-Version), bis auf das Ende, gut gefallen. Ich mochte den simplen Plot, ich mochte die coolen Action-Momente, ich mochte den charismatischen, sympathischen und coolen Mel Gibson, der für die Rolle wie geschaffen scheint. Mir haben aber auch die schmierigen Nebenfiguren, gespielt von Namen wie Gregg Henry, David Paymer (Accident Man), James Coburn, Bill Duke (Predator, Commando), Jack Conley oder William Devane gut gefallen. Passen allesamt hervorragend dazu. Kill Bill Star Lucy Liu gibt einen amüsanten Co-Star ab.

Der Plot und die Handlungen von Mel Gibsons Figur regen zum Schmunzeln an. Es ist amüsant anzusehen, wie es Gangster, Triaden und korrupte Cops gegeneinander aufhetzt und sich auch sonst wie ein Antiheld verhält (Penner bestehlen).  Der Film hat wohl dossierte Action-Sequenzen. Hübsch altmodisch: paar Schlägereien hier und da, paar tolle Auto-Crashs abseits vom heutigen CGI-Müll und wenige, dafür doch hier und da recht blutige Shoot-Outs (Attentatsversuch der Triaden an Mel Gibsons Figur). Explosionen und Folter gibt es hingegen nur in der Kinofassung zu sehen, dafür ist oben genanntes Attentatsversuch in der DC-Fassung härter/blutiger.

Fazit: Für Fans von Mel Gibson Pflichtprogramm!

Infos:

O: Payback

USA 1999

R: Brian Helgeland (Paul Abascal = neuen Aufnahmen)

D: Mel Gibson, Gregg Henry, Deborah Kara Unger, Lucy Liu, David Paymer, James Coburn, Bill Duke, Jack Conley, William Devane

Laufzeit der deutschen Blu-Ray (DC): 90:18 Min.

Gesehen am: Feb. 2014 / Neusichtung am: 05.10.24

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von Warner vor = Kinofassung und DC auf einer Disc. Sehr gute Ton und solide Bildqualität (jede HK-DVD von IVL, deren Shaw Brothers Releases, sehen qualitativ 100x besser aus als diese Blu-Ray), Deutsch/Englisch mit diversen Untertitel-Optionen. Die deutsche Synchronisation ist gelungen. Der auf Blu-Ray veröffentlichte DC hat viele neue Szenen, neue Musik und andere Farbfilter. Einige Figuren aus der Kinofassung (z.B. der vor kurzem verstorbene Kris Kristofferson und sein Film-Sohn) kommen nicht mehr vor. Dann gibt es noch eine 3., nicht offizielle Fassung: den Workprint. Dieser ist noch länger als der offizielle DC und dürfte die ursprüngliche Wunschfassung von Regisseur Brian Helgeland sein. Den gibt es in den USA nur inoffiziell auf VHS. Regisseur Brian Helgeland wurde während der Post-Produktion des Filmes gefeuert.

Donnerstag, 21. November 2024

Brugggore Filmfestival 2025 Spezial

- Vorbericht

- 1. Tag

- 2. Tag

- 3. Tag

- 4. Tag

- 5. Tag & Fazit 


Restaurant Berichte

Restaurant Besuch (Trattoria Rotes Haus Brugg)


Reviews

Dark Match

Unspeakable: Beyond the Wall of Sleep

The Surfer

Monkey's Magic Merry Go Round

Bloody Axe Wound

The Black Hole

Above the Knee

1978

Pater Noster and the Mission of Light

Commando Ninja 2: Invasion America

Peter Pan's Neverland Nightmare

Vampire Zombies... From Space!

OSS 117 - Liebesgrüsse aus Afrika

OSS 117 - Liebesgrüsse aus Afrika

Story:

Frankreich 1981:

Geheimagent OSS 117 (Jean Dujardin) wird nach Afrika geschickt, um den Verbleib des verschwunden Geheimagenten OSS 1001 (Pierre Niney) zu untersuchen…

Meine Meinung:

Der dritte OSS 117 Film mit Jean Dujardin war leider eine grosse Enttäuschung. Schon damals, als der Trailer veröffentlicht wurde, war ich aufgrund einzelner Szenen skeptisch. Dass mir der Film jedoch so missfallen würde, hätte ich nicht gedacht. Der Film kommt, obwohl ich OSS 117 – Der Spion, der sich liebte und OSS 117: Rio ne répond plus sehr mochte, nicht in die Sammlung (Blu-Ray wurde nach Deutschland verkauft). Schade!

Qualitativ fällt der Film stark ab. Die Action-Momente sind nichts Besonderes, der Humor mehrheitlich plump, unlustig und zum Fremdschämen (die Szene mit den Löwen z.B.). Auch einige digitale Greenscreen Hintergründe sehen einfach furchtbar unecht aus. Die CGI-Effekte sind allgemein super schlecht. Es gibt viele miese CGI-Tiere im Film (Schlangen, Löwe, Krokodil, Leopard). Schlecht getrickst. Sieht einfach nicht gut aus.

Der Hauptgrund, warum mir der Film jedoch nicht gefiel war der, wie sich gegen Ende herausstellt, total unnötige Sub-Plot mit Serge. Dem Agenten OSS 1001. Der Film hätte genau so gut ohne ihn und diesen Handlungsstrang funktioniert. Die Konkurrenz und Missgunst, die durch Serge für OSS 117 entstehen, hätte man zugunsten einem besseren und böseren Humor ersetzen können. Die Afrikaner werden für meinen Geschmack nämlich viel zu wenig durch den Kakao gezogen. Schade. Natürlich gibt es paar nette Seitenhiebe, aber nur am Rande.

Fazit: Enttäuschend!

Infos:

O: OSS 117: Alerte rouge en Afrique noire

Frankreich 2021

R: Nicolas Bedos

D: Jean Dujardin, Pierre Niney, Fatou N'Diaye, Habib Dembélé, Wladimir Yordanoff, Natacha Lindinger, Gilles Cohen, Ivan Franek

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 115:46 Min.

Gesehen am: 02.10.24

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von Koch Films vor = Uncut, Deutsch/Franz. Mit deutschen Subs, Uncut, Wendecover, hervorragende Bild- und Tonqualität.